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Oldtimer

DIE ERSTE FRÜHLINGSFAHRT MIT DEM OLDTIMER

Oldtimerbesitzer sollten bei der ersten Fahrt im Frühling einige Dinge beachten, um ihrem Schmuckstück nicht zu schaden. Das Handbuch eines jeden Autos enthält oftmals wertvolle Tipps und Ratschläge. Zunächst muss der Stromfluss wieder aufgebaut werden. Wenn die Batterie ausgebaut oder abgeklemmt war, sollten keinerlei Schwierigkeiten auftreten, wenn Sie den Wagen das erste Mal starten möchten. Der Akku kann aber sicherheitshalber auch in der Nacht vor dem Einbau aufgeladen werden. Falls Sie kein Ladegerät besitzen, können Sie die Batterie auch durch Überbrückung in Gang bekommen.

Idealerweise drehen Sie die Zündkerzen vor der ersten Fahrt aus dem Wagen, säubern Sie danach und sprühen Rostlöser in das Gewinde. Wenn Sie den Motor das erste Mal an der Kurbelwellenmutter von Hand durchdrehen, ist das für den Motor weniger belastend, als den Wagen mit der Zündung zu starten. Diese manuelle Drehung ist mit ausgebauten Kerzen recht einfach durchzuführen, da die Kraft der Kompression nicht entgegenwirkt.

Checken Sie vor der ersten Fahrt unbedingt die Funktionsfähigkeit der Bremsen und den Druck in den Reifen.

Da Bremsflüssigkeit Wasser ziehen könnte und somit eine andere Siedetemperatur bekommt, sollten Sie diese in jedem Fall ebenfalls kontrollieren. Finden Sie keinen Vermerk, wann sie das letzte Mal ausgewechselt wurde, sollten Sie dies unbedingt in einer Werkstatt überprüfen lassen.

Überprüfen Sie die Batterieflüssigkeit und füllen Sie bei Bedarf destilliertes Wasser nach.

Falls Ihr Oldtimer einen Vergaser besitzt, sollten Sie diesen auf Sommerbetrieb umstellen.

Machen Sie einen Ölwechsel.

Auch der Lack muss nach einem Winterschlaf gepflegt werden. Dazu verwenden Sie am besten eine Lackpolitur. Für empfindliche Lacke sind milde Lackreiniger am besten geeignet, denn sie schonen den Lack, während sie einen schönen Glanz machen.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


OLDTIMER-ZULASSUNG

Als Oldtimer werden Autos bezeichnet, die mindestens 30 Jahre alt und noch in möglichst originalem Zustand erhalten sind. Oldtimer oder auch Autoveteranen sind meist besonders für Sammler von sehr hohem Wert. Pkws, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, nennt man Youngtimer.

Der Begriff Oldtimer kommt eigentlich aus dem Englischen, meint aber ursprünglich einen alten Menschen und ist nicht unbedingt positiv behaftet.

Für Oldtimerfans gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, ihr automobiles Schmuckstück kostengünstig anzumelden. Das hängt jedoch vom Alter, dem Zustand des Autos und dessen Einsatzbereich ab. Wer beispielsweise einen Volvo 1800 ES aus dem Jahr 1973 täglich fahren möchte, sollte sich für ein H-Nummernschild entscheiden. Eine andere Möglichkeit sind rote Kennzeichen oder Saisonkennzeichen. In Ausnahmen wie der BMW – Isetta ist auch eine normale Zulassung nicht teurer als bei einem neueren Auto, da der Veteran nur 250 Kubikzentimeter Hubraum vorzuweisen hat. Automobile, die vor 1969 hergestellt oder zum ersten Mal zugelassen wurden, sind zudem von der Abgasuntersuchung befreit.

In der Schweiz gelten Autos ab 25 oder 30 Jahren als Veteranen, das hängt von den Bestimmungen der einzelnen Kantone ab. Eine Person darf unter einer solchen Veteranenzulassung bis zu fünf Wagen zulassen, allerdings darf jedes Auto nicht mehr als 5000 km pro Jahr gefahren werden. Alle Oldtimer, die nur so wenig gefahren werden, müssen nur alle fünf Jahre zur Verkehrsüberprüfung, ansonsten alle zwei Jahre. Wenn Ihr Oldtimer einen älteren Jahrgang hat als 1972, müssen sich die Fahrer beim Fahren nicht anschnallen, da das Fahrzeug älter ist als die Gurtpflicht.


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