DIE ETAPPEN DER SCHWANGERSCHAFT
1. – 3. MONAT
Gerade zu Beginn der Schwangerschaft stellt sich der
Körper auf den Zustand der Schwangerschaft ein.
Dies hat zur Folge, dass besonders in den ersten drei
Monaten der Hormonhaushalt verrückt spielt. Die
Folgen sind Stimmungsschwankungen, verbunden mit einem
geschwächten Nervenkostüm. All dies ist jedoch
kein Grund zur Beunruhigung.
3. – 6. MONAT
Der Körper sollte sich bis zum Ende des dritten
Monats an die Schwangerschaft gewöhnt haben. Das
Nervenkostüm stabilisiert sich, Übelkeit und
Müdigkeit nehmen ab. Jedoch treten nun andere physische
Beschwerden auf. Rückenschmerzen ergeben sich automatisch
aus dem zunehmenden Bauch und daraus resultiert in manchen
Fällen eine leichte Atemnot.
6. – 9. MONAT
Der Endspurt beginnt. Die Freude über die bevorstehende
Geburt tröstet über die typischen Nebeneffekte
einer Hochschwangerschaft hinweg. Ihr Schlafverhalten
wird durch den wachsenden Mutterleib negativ beeinflusst.
Rückenbeschwerden nehmen zu und häufig tritt
im letzten Drittel der Schwangerschaft Appetitlosigkeit
ein.
MUTTERMILCH - DAS BESTE FÜR BABYS
Es ist und bleibt die beste Art und Weise, Ihr neugeborenes
Baby zu ernähren – das Stillen mit der Muttermilch.
Abgesehen von der idealen Nährstoffkombination, die Ihr
Baby abwehrstark macht, erfährt es beim Säugen die
zärtliche Liebe und Nähe der Mutter, die es für
ein gesundes und glückliches Leben braucht.
Um die optimale Eigenproduktion an Muttermilch zu gewährleisten,
sollten Sie Ihr Baby immer dann stillen, wenn es Hunger hat
und zu Ihrer Brust will. Daher macht es nur wenig Sinn, sich
an bestimmte Stillzeiten zu halten. Wenn Ihr Baby öfter
Hunger hat als es die festgelegten Stillzeiten erlauben, produzieren
Sie zu wenig Muttermilch.
Noch ein wichtiger Tipp: nehmen Sie sich für jeden Stillvorgang
ausreichend Zeit. Ihr Baby spürt sofort, wenn Sie hektisch
sind und unter Umständen darauf drängen, das Stillen
eilig zu beenden. Dies kann nicht nur Ihr Baby unnötig
in Stress versetzen, sondern auch die Muttermilchproduktion
empfindlich stören.
PFLEGE
Die Babyhaut bedarf einer besonders fürsorglichen Pflege. Um einem
Austrocknen der Haut vorzubeugen ist es wichtig, nicht zuviel Wasser und
Seife zu verwenden. Durch ein paar einfache Maßnahmen lässt sich
die Haut Ihres Babys optimal pflegen:
- Baden Sie Ihr Baby nicht öfter als zweimal pro Woche.
- Ein Badevorgang sollte nicht länger als zehn Minuten dauern.
- Duschen Sie nach dem Baden Ihr Baby kurz mit lauwarmem
Wasser ab.
- Die optimale Badetemperatur liegt zwischen 25 und 35 Grad.
- Benutzen Sie zur Reinigung der Babyhaut nur seifenfreie
Waschemulsionen, denn Seife trocknet die Babyhaut zu sehr
aus.
- Darüber hinaus empfiehlt es sich, dem Wasser einen ölhaltigen
Badezusatz beizugeben. Badeöle pflegen die Haut zusätzlich.
- Nach dem Baden rundet das Eincremen der Babyhaut mit
kamille-, hammamelis- oder ringelblütenhaltigen
Lotionen die Pflege Ihres Babys ab.
Eine kompetente und optimale Pflegeberatung bekommen Sie von Ihrer Apotheke.
Dort hilft man Ihnen gerne weiter.
RATGEBER GESUNDHEIT: RSV (RESPIRATORY SYNCTICAL VIRUS)
Der Respiratory Synctical Virus ist in den meisten Fällen die
Ursache für Atemwegserkrankungen wie Husten und Schnupfen bei
neugeborenen Babys zwischen 0 und 6 Monaten. Werden die Symptome nicht
frühzeitig erkannt oder nicht gänzlich auskuriert, kann
es in schweren Fällen sogar zu einer Lungenentzündung kommen.
Zur Vorbeugung kann Babys vom Arzt monatlich eine Injektion mit
Eiweiß- Antikörpern verabreicht werden. Diese sind zwar
kein Impfstoff, der einen 100-prozentigen Schutz gewährleistet,
jedoch verfügen sie über einen verhältnismäßig
hohen prophylaktischen Wert.
RATGEBER GESUNDHEIT: NEURODERMITIS
Neurodermitis ist eine erbliche Hautkrankheit, die sich durch
extrem trockene und entzündliche Hautpartien äußert.
Das Unangenehme an Neurodermitis ist ein besonders starker Juckreiz,
den der Betroffene durch die übermäßig trockene Haut
empfindet. Menschen, die an Neurodermitis leiden, fügen sich
oftmals selbst offene Stellen auf der Haut zu, die sich leicht entzünden,
da sie dem Drang, sich an den betreffenden Hautstellen zu kratzen,
nachgeben.
Die Ursache für den Ausbruch von Neurodermitis, auch atopisches
Ekzem genannt, ist eine Kombination von erblicher Veranlagung
und Umwelteinflüssen. Leider können von dieser Krankheit
bereits Babys betroffen sein.
Bei Neurodermitis ist es vor allem wichtig, auf die entsprechende
Pflege der Haut zu achten. Regelmäßiges Eincremen
beugt genauso vor wie eine allergenfreie Ernährung. Bei
Neurodermitis gefährdeten Babys empfehlen Ärzte eine
möglichst lange Stillzeit. In Kombination mit einem allergenfreien
Lebensraum (synthetische Betten, Kissen, Matratzen und möglichst
wenig Teppiche in der Wohnung) kann dies die Chance für
einen Ausbruch von Neurodermitis erheblich einschränken.
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