ABGEHÄRTETE BABYS SIND WIDERSTANDSFÄHIGER
Den natürlichen Schutz, den das Immunsystem der Mutter ihrem
Baby durch die Nabelschnur mitgibt, schützt es in den ersten
Monaten vor den meisten Infektionen. Weitere Abwehrstoffe bekommt
es durch die Muttermilch. Aber hundertprozentig funktioniert dieser
Schutz nicht. Sie können die Abwehrkräfte Ihres Kindes stärken,
wenn Sie mit ihm täglich an die frische Luft gehen, so lange
das Wetter mitspielt. Bei Sturm, Nebel, extremer Kälte oder Hitze
bleiben Sie besser zu Hause. Wenn es mit dem Spaziergang mal nicht
klappt, können Sie Ihr Baby trotzdem Frischluft schnappen lassen.
Stellen Sie sein Bett in die Nähe eines offenen Fensters oder
legen Sie das Baby im Kinderwagen auf dem Balkon schlafen. Dehnen
Sie die Aufenthalte an der frischen Luft allmählich bis zu einer
Stunde aus. Zugluft und direkte Sonne sollten Sie jedoch vermeiden.
Tipp: In der kalten Jahreszeit eine Wärmflasche in den Kinderwagen
oder das Bett legen.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
WASCHEN VON BABYKLEIDUNG
Viele Mütter sind kurz nach der Geburt Ihres ersten Kindes unsicher
und haben Angst, etwas falsch zu machen. So stellen sich auch beim
Waschen der Babykleidung oft Fragen bezüglich der richtigen Handhabung
ein, da die Haut des Babys wesentlich empfindlicher ist als die der
Erwachsenen.
Zunächst sollten junge und werdende Mütter wissen, dass
Babys Kleidung in der Maschine gewaschen werden kann, allerdings
sollten wie auch bei anderer Kleidung die Textilpflege-Etiketten
in der Kleidung beachtet werden.
Um das Beste für die Haut Ihres Kindes zu tun, sollten Sie
ein dermatologisch getestetes Waschmittel verwenden, welches auch
vollständige Fleckenentfernung garantiert. Bei der Menge des
Waschmittels sollten Sie nicht weniger, aber auch auf keinen Fall
mehr als die empfohlene Dosierung verwenden. Wenn sie zu wenig Waschmittel
verwenden, wird Ihre Wäsche möglicherweise nicht sauber.
Verwenden Sie jedoch zu viel, kann es passieren, dass das Pulver
nicht richtig ausgewaschen wird und dadurch Waschmittelflecken auf
der Kleidung Ihres Babys zurückbleiben.
Babyhaut ist sehr empfindlich. Deshalb sollten sich keine Waschmittelrückstände
auf der Wäsche befinden, wenn Sie aus der Maschine kommt. Um
zu garantieren, dass alle Waschmittelrückstände aus der
Kleidung entfernt sind, sollten Sie die Wäsche einem zusätzlichen
Auswaschgang unterziehen. Wenn Sie die Wäsche Ihres Kindes
in kaltem Wasser waschen, verwenden Sie am Besten ein Flüssigwaschmittel,
da es sich besser im kalten Wasser löst. Die meisten Weichspüler
sind für Babykleidung nicht geeignet.
Bestimmte Weichspüler indes sind jedoch sanft genug zur zarten
Haut Ihres Kindes und wurden speziell für die Babywäsche
entwickelt. Deshalb sollten Sie stets genau darauf achten, was auf
den Verpackungen vermerkt ist.
BABYS AN MUTTERS BRUST
Anfang Februar 2004 ging ein Bild durch die internationale Presse:
es zeigte die elf Tage alte, künftige Königin von Norwegen,
Ingrid-Alexandra, in einem hübschen Strampelanzug auf dem Arm
ihrer Mutter Mette-Marit, der Frau von Kronprinz Haakon.
Und zwar auf dem rechten Arm, so dass die zukünftige Königin
sich an deren rechte Körperseite anschmiegt. Eine solche
Haltung ist heutzutage relativ selten, doch in königlichen
Kreisen vielleicht häufiger als vermutet.
Psychologen haben herausgefunden, dass ca. 80 Prozent aller
Mütter – egal ob sie rechts- oder linkshändig
sind – ihr Baby auf der linken Seite halten. Warum sie
das tun, weiß niemand so recht. Vielleicht liegt es daran,
dass das Kind den Herzschlag der Mutter so leichter spüren
kann, oder es ist der Blickkontakt zwischen Mutter und Baby,
der bei dieser Haltung möglich ist. Spielen die Besonderheiten
der rechten und linken Gehirnhälften hier eine Rolle? Psychologen,
Kommunikations- und Kunstwissenschaftler haben sich des Problems
angenommen und verschiedene Theorien aufgestellt.
Aufgrund der Fülle von Thesen bleibt das Phänomen
rätselhaft. Ähnlich steht es mit einer Reihe anderer
Phänomene, denen wir im täglichen Leben begegnen,
die wir manchmal verwundert zur Kenntnis nehmen oder über
die wir einfach hinweggehen, ohne nach dem Warum zu fragen.
|