BABYKLEIDUNG FÜR RUSSLANDBABYS
Zum 30sten mal machten sich Lothar Wedel und seine drei Begleiter
mit ihren Fahrzeugen vom Großen Markt in Perleberg auf die
3000Km lange Reise. Wieder einmal hatte der Tierarzt zahlreiche
Hilfsgüter an Bord, die bereits sehnsüchtig in Odessa
und der Ukraine erwartet werden. Denn auf seiner Route liegen
zwei Kinderheime in Makejeweka bei Donezk. Mit viel Babykleidung,
reichlich Spielzeug und Schulsachen an Bord hofft Lothar Wedel,
die Bedürfnisse der Bewohner zu stillen.
(Nachricht vom 22.04.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
WAHLRECHT FÜR BABYS
Der Bundestag beschäftigt sich derzeit mit einem Antrag zweier
FDP-Mitglieder, die das Wahlrecht von Geburt an fordern. Die Tatsache,
dass Deutschlands Bewohner immer älter werden, bringe nach
Ansicht der Antragsteller die Demokratie in eine bedrohliche Schieflage.
Denn es käme bei gleich bleibenden sinkenden Geburtenraten
zu einer unangemessenen Bevorzugung der Interessen alter Menschen.
Da dies ungerecht ist und 16 Millionen Kinder und Jugendliche
benachteiligt, liegt nichts näher, als den durchschnittlichen
Wähler einfach jünger zu machen. Das geht natürlich
am besten, wenn demnächst auch Neugeborene ein Kreuzchen
auf dem Wahlzettel machen dürfen. Der Antrag wird von Parlamentariern
aller Bundestagsfraktionen unterstützt. Alle fordern heute
eine Grundgesetzänderung: das Wahlrecht von Geburt an soll
in Deutschland in Zukunft die Demokratie revolutionieren und sei
eine angemessene Beteiligung der jungen Generation am Willensbildungsprozess.
So sollen Eltern bis zum 18. Lebensjahr Ihre Kinder bei der Wahl
vertreten und somit gewährleisten, dass im Sinne der jungen
Generation gewählt werde.
(Nachricht vom 22.04.2004)
TRAGISCHER FUND
In einem Trockenraum in Ribnitz wurde ein etwa vier bis sechs
Wochen altes Mädchen in einem Korb aufgefunden. Vermutlich
wurde der Säugling in den frühen Morgenstunden in
das Haus gebracht. Das Kind wäre aller Wahrscheinlichkeit
nach verstorben, hätte nicht ein Nachbar zufällig
das leise Wimmern gehört. Normalerweise betritt nur alle
paar Tage jemand den Raum. Das Mädchen war bereits gänzlich
durchnässt und unterkühlt. Jetzt ist das Kind bei
Pflegeeltern und rundum bestens versorgt.
(Nachricht vom 22.04.2004)
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