KINDER HABEN IMMER HÄUFIGER PSYCHISCHE PROBLEME
Die Hamburger Psychotherapeutenkammer schlägt Alarm: Immer
mehr Kinder und Jugendliche sind seelisch krank. Sie leiden unter
Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen oder Hyperaktivität.
Als Gründe für diese beängstigende Entwicklung
werden wachsende Belastungen in der Schule oder Lehre sowie die
fehlende Unterstützung durch Familien oder Freunde bei Lebenskrisen
angegeben. Auch das soziale Milieu der Kinder wirkt sich auf die
Psyche aus. Materielle Armut mache den Kindern psychisch ebenfalls
schwer zu schaffen. Die seelischen Störungen zeigen sich
mit vielfältigen Symptomen, die von psychosomatischen Beschwerden
wie Schmerzen, Erschöpfungszuständen und Nervosität
bis zu Ess- und Konzentrationsstörungen reichen.
(Nachricht vom 23.05.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
ERLEBNISGASTRONOMIE FÜR KINDER
Kindern gesundes Essen wie Obst und Gemüse schmackhaft zu
machen, ist oft sehr schwierig. Pommes, Burger oder Nuggets lassen
sich nicht nur viel einfacher essen, sondern sehen auch aufregender
aus. Um den lieben Kleinen die gesunde Kost zu versüßen,
sollten sich Eltern kleine Spielereien einfallen lassen. So kann
das einfache Käsebrot zum Beispiel in ein „Mäusefängerbrot“ verwandelt
werden, indem sich auf dem lecker hergerichteten Käsebrot
als zusätzliche Knabberreize kleine Mäuse aus Radieschen
tummeln. Statt Fisch im Stück zu servieren, kann man diesen
auch als leckere Fischtaler servieren, die mit Tomatenscheiben
gestapelt einen witzigen Leuchtturm hergeben. So schmeckt es sicher
allen Kindern.
(Nachricht vom 26.05.2004)
KIND MIT 21 JAHRE ALTEN SPERMIEN GEZEUGT
Die Kryokonservierung von Spermien ermöglicht Männern,
die durch eine Krebsbehandlung unfruchtbar werden, einen späteren
Kinderwunsch. Britische Reproduktionsmediziner berichten in Human
Reproduction über eine erfolgreiche intrazytoplasmatische Spermieninjektion
(ICSI) mit Spermien, die 21 Jahre lang tief gefroren waren. Bei
dem Patienten war im Alter von 17 Jahren Hodenkrebs festgestellt
worden. Vor der Radio- und Chemotherapie wurde dem Patienten erklärt,
dass er gute Chancen hätte, den Krebs zu besiegen, danach aber
mit Sicherheit unfruchtbar sein werde. Der Patient entschied sich
zur Samenspende und ließ seine Spermien einfrieren. 21 Jahre
später wollten der Patient und seine Frau gerne ein Baby und
die Frau ließ sich die Samen in die Gebärmutter einsetzen.
Im Jahr 2002 brachte die Frau einen 2700 Gramm schweren Sohn zur
Welt, der sich auch heute noch bester Gesundheit erfreut.
(Nachricht vom 26.05.2004)
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