SCHLANGE IM KINDERZIMMER
Als gestern Morgen ein Mann in Greifswald das Kinderzimmer seines
Enkels betrat, entdeckte er eine Schlange auf dem Fensterbrett.
Der Mann dachte zunächst, dass es sich um ein Stofftier seines
Enkels handeln würde. Plötzlich bewegte sich die Schlange
aber. Schockiert rief der Mann die Polizei. Die Beamten brachten
gleich einen Schlangenexperten mit, der feststellte, dass es sich
um eine Bullnatter handelte. Diese Gattung der Schlangen gehört
zwar nicht zu den Giftschlangen, dafür aber zu den Würgeschlangen,
die bei einer Länge von 120 cm durchaus lebensgefährlich
sein können. Das Tier hat nun eine vorübergehende Bleibe
im Terrarium des Tierparks bekommen. Woher die Schlange kam, ist
bisher ungeklärt.
(Nachricht vom 04.05.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
TECHNIK IM KINDERZIMMER
Schon sehr junge Kinder sitzen im Durchschnitt 100 Minuten pro
Tag vor dem Fernseher. Über den Bildschirm identifizieren
sich die Kinder mit TV-Helden statt draußen mit Freunden
zu toben. Ein 18-Jähriger hat im Laufe seines Lebens ungefähr
13.000 Stunden lang ferngesehen, aber nur 12.000 Schulstunden
absolviert. Nahezu jedes Kinderzimmer verfügt heute schon über
eine perfekte Multimedia-Ausstattung. Das TV-Gerät gilt neben
Computer, Handy und Playstation als selbstverständliches
Zubehör der Unterhaltungselektronik.
(Nachricht vom 08.05.2004)
ARBEITEN MIT KIND
Kinder erziehen und arbeiten ist für die meisten Frauen aus
Mangel an geeigneten Teilzeitjobs unmöglich. Das ist das Ergebnis
einer Studie über die Rolle der Mutter, die das Meinungsforschungsinstitut
Emnid im Auftrag des Readers Digest Magazins durchgeführt hat.
54 Prozent der befragten Frauen bis 35 Jahre glauben darüber
hinaus, Mütter hätten Angst, als schlechte Mütter
zu gelten, wenn sie stundenweise Küche und Kinderzimmer gegen
Büro oder Fabrik eintauschen. Wie das Magazin in seiner Mai-Ausgabe
berichtet, denken 80 Prozent der befragten Frauen und 72 Prozent
der Männer, dass das fehlende passende Jobangebot Mütter
von einer Teilzeittätigkeit abhält.
(Nachricht vom 27.05.2004)
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