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INFORMATIONEN ZU EBOOKS

eBooks (=elektronische Bücher) sind Bücher in digitaler Form. Das bedeutet, dass sie per Tastatur in einen Computer getippt wurden und elektronisch gespeichert sind,
Die Bücher gibt es in mehreren Formaten. Hier die geläufigsten:

Bücher im PDF-Format:
Der Text ist mittels des kostenlosen Adobe Acrobat Reader von Adobe zu lesen. Adobe übernahm auch den eBook Produzenten Glassbook und entwickelte einen eigenen eBook-Reader. Auch unabhängig von der Firma Adobe, wurde ein PDF-Reader entwickelt, mit dem PDF-Dateien auf den Handhelds mit EPOC-Betriebssystem gelesen werden können.

Bücher für den Microsoft Reader:
Microsoft hat ein eigenes eBook Format entwickelt. Zum Lesen von eBooks in diesem Format benötigt man den kostenlos zur Verfügung gestellten Microsoft Reader. Verwendbar ist dieses Produkt auf PCs, Laptops, Notebooks und Pocket-PCs.

Bücher in kompilierter Form als ausführbare Datei:
Die Datei wird wie ein Computerprogramm gestartet. Es gibt mehrere Produzenten, die Software zu Erstellung so einer ausführbaren Datei anbieten. Teilweise können auch Ton- und Videosequenzen mit eingebaut werden. Das ausgereifteste Produkt bietet NeoBooks Professional.

Palmtop-eBooks:
Es gibt mehrere Palmtops, die auch das Lesen von eBooks ermöglichen. Durch eine Neuentwicklung können mit diesen Geräten nun auch eBooks im PDF-Format gelesen werden.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DIE GESCHICHTE DES BUCHES

Eine kurze Entstehungsgeschichte des Druckwerks, dessen Name von Buche abstammt - dem Baum, auf dessen Rinde zeitweilig geschrieben wurde.

Vorgeschichte
Als Vorläufer des Buches gelten gebrannte Tontafeln, die mit einem Griffel bearbeitet wurden (Keilschrift ab 4./3. Jahrtausend v. Chr.). Andere verbreitete Medien waren Palmblätter (in Indien), Birkenrinde, Leder und Bambus (in China). Vor allem die Papyrus- und Pergamentrollen der alten Ägypter, Griechen und Römer stellen einen bedeutenden Schritt in Richtung Buchentwicklung dar. Im 4. Jahrhundert v. Chr. wurden sehr lange Schriftrollen in mehrere kürzere Rollen von circa 10m Länge unterteilt und zusammen in einem Behälter aufbewahrt. Leider ging wegen der mangelnden Haltbarkeit der Papyrusrollen sowie vielen Bibliotheksbränden ein Großteil der Literatur dieser Zeit verloren. Später im 3. und 4. Jahrhundert setzte sich das Pergament (dünne ungegerbte Schafs-, Kalbs- und Ziegenhaut) als Beschreibstoff durch, da es wesentlich haltbarer war.

Der Codex
Erste römische Bücher in Form eines rechteckigen Codex (lateinisch: Baumstamm, Holzklotz) werden ab den Jahren 84-86 v. Chr. erwähnt. Aber erst im 3. Jahrhundert n. Chr. wird der Codex allmählich populärer, blieb man doch lange den Schriftrollen treu. Das Christentum hat zu dieser Entwicklung entscheidend beigetragen. So zeigen Textfunde aus Ägypten, dass christliche Texte von Beginn an fast ausschließlich in Kodexform geschrieben wurden. Der Codex war ein mit Scharnieren, Ringen oder Riemen zusammengefasstes Heft aus mindestens zwei hölzernen, mit Wachs überzogenen Tafeln. Diese konnten mit einem Griffel beschrieben und nach dem Gl ätten der Oberfläche wieder verwendet werden.

Mittelalterliche Bücher
Im frühen Mittelalter wurden Bücher hauptsächlich von Geistlichen im Auftrag für Theologen oder Herrscher geschrieben und von Kopisten mühsam mit der Feder vervielfältigt. Viele der mittelalterlichen Werke waren mit goldenen und farbigen Verzierungen geschmückt, die als Markierung, Illustration oder als Dekoration dienten. Der Bucheinband bestand größtenteils aus hölzernen Deckeln, die oftmals mit Metallbändern verstärkt und durch Schließen zusammengehalten waren. Der Einband war bisweilen mit Leder überzogen und teilweise reich mit Gold- und Silberarbeiten, Emaille und Edelsteinen geschmückt.

Buchdruck
Das Drucken mit einem geschnitzten Holzblock wurde im 6.Jhd. n. Chr. in China erfunden. Diese Druckmethode war durch die wieder verwendbaren Blöcke weitaus effektiver als die bisherige Vervielfältigung durch Abschrift. Im 11. Jahrhundert revolutionierten die Chinesen den Buchdruck mit beweglichen und austauschbaren Lettern. In Europa kam der Buchdruck mit Holzblöcken erst im Spätmittelalter auf.

Nachdem im 12.Jhd. das Papier über Arabien nach Spanien gelangt war, brach durch Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern 1453 ein neues Reproduktions-Zeitalter an. Den Ausgaben wurde ein Titelblatt hinzugefügt, auf dem der Buchtitel, der Druckort, das Druckjahr sowie der Name von Drucker und Verfasser angegeben waren. Später kamen noch Inhaltsverzeichnis, Fußnoten und Index hinzu. Die hölzernen Deckel wurden durch lederüberzogene Pappeinbände ersetzt.

Heutige Medien
Erst ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich die Buchproduktion durch den Einsatz neuer Maschinen und Techniken entscheidend weiter. Eine effizientere Papierproduktion, die Einführung von Textil- und Papiereinbänden, Hochgeschwindigkeitspressen und die photographische Reproduktion von Text und Bild im 20. Jahrhundert ermöglichte schließlich die Produktion der Mengen, die wir im Buchhandel vorzufinden gewohnt sind.

Elektronische Bücher
Einen enormen Entwicklungsschritt weiter geht das elektronische Buch: Inhalte werden online bestellt und online vertrieben. Binnen Minuten ist ein umfangreicher Text geladen, ohne dass ein Verlag oder ein Händler unmittelbar dafür benötigt wird. Das eBook ist 24 Stunden am Tag für jeden verfügbar, der einen Internet-Zugang sein Eigen nennt.

Aber: Die Erscheinung und Form eines Buches spielt bekanntlich eine nicht unbedeutende Rolle. Ob Hochglanzpapier oder Altpapier, jedes gedruckte Erzeugnis ist unverwechselbar und hat seinen eigenen Reiz. Die digitale Welt hingegen lässt vorerst kaum Variationen zu. Das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten und durchzublättern, ist in der elektronischen Lesewelt bis dato nicht zu haben.


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