DER BÖRSENVEREIN DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS
Bücher befördern Ideen. Sie sind unverzichtbar für die Entwicklung
unserer Gesellschaft und deren Ideale. Der Börsenverein des Deutschen
Buchhandels unterstützt diese Entwicklung durch sein Engagement für
den deutschen Buchmarkt und für die freie Verbreitung des geschriebenen
Wortes. Mit der wirtschaftspolitischen Arbeit für das Buch ist untrennbar
ein kultureller Auftrag verbunden. Der Börsenverein veranstaltet die
Frankfurter Buchmesse und verleiht jährlich den Friedenspreis des Deutschen
Buchhandels, einen der bedeutendsten Kulturpreise der Bundesrepublik.
Für seine Mitglieder aus dem verbreitenden Buchhandel, Zwischenbuchhandel
und den Verlagen leistet der Börsenverein Lobbyarbeit zur Schaffung
optimaler wirtschafts- und kulturpolitischer Rahmenbedingungen. Der Börsenverein
versteht sich als Sprachrohr der Branche und steht Öffentlichkeit und
Politik beratend zur Seite. Der Verband engagiert sich für das Kulturgut
Buch und das Lesen, für die Meinungsfreiheit und die kulturelle Vielfalt
der Gesellschaft.
Börsenverein – woher kommt der Name?
Die so genannte „Buchhändler-Börse“ regelte auf privater
Ebene seit 1792 im Rahmen der Leipziger Buchmesse die Abrechnung der Buchhändler
und Verleger. Daraus entstand am 30. April 1825 der Börsenverein der
Deutschen Buchhändler zu Leipzig – mit 6 Leipziger und 95 auswärtigen
Firmen der erste über alle damaligen Ländergrenzen hinweg handelnde
Berufsverband.
Anfänglich nur zur Weiterführung der Börse
eingerichtet, entwickelte sich der Verband schon bald zu einer
Vertretung des gesamten Berufsstandes. Dazu gehörte der
Kampf gegen die staatliche Zensur und das Engagement für
eine Urhebergesetzgebung. Weitere Informationen unter: www.boersenverein.de.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
GRÖSSTE BUCHMESSE DER WELT: DIE FRANKFURTER BUCHMESSE
Die Geschichte der Frankfurter Buchmesse reicht zurück bis ins
15. Jahrhundert, als Johannes Gutenberg nur wenige Kilometer von Frankfurt
entfernt den Buchdruck erfand. Bis ins 17. Jahrhundert blieb die Bedeutung
Frankfurts als zentrale Buchmesse-Stadt Europas unbestritten. Im Zuge
politischer und kultureller Umwälzungen ging diese Rolle im 18.
Jahrhundert jedoch auf Leipzig über.
1949 lebte die frühneuzeitliche Tradition der Buchmesse in
Frankfurt wieder auf: 205 deutsche Aussteller kamen vom 18. bis
23. September in der Frankfurter Paulskirche zur ersten Buchmesse
der Nachkriegszeit zusammen. Mehr als 50 Messejahre später
ist die Frankfurter Buchmesse die größte Buchmesse der
Welt und Markenzeichen für weltweite Aktivitäten in Sachen
Kultur.
Vom 6. - 10. Oktober 2004 wird Frankfurt wieder der Schauplatz
der größten Messe der Welt für Buch, Multimedia
und Kommunikation sein. Als Ehrengast präsentiert sich diesmal
die Arabische Welt. Mehr unter www.buchmesse.de.
KULTURMAGAZIN IM INTERNET
Literaturfreunde können sich im Internet im Kulturmagazin „Perlentaucher“ täglich über
die neuesten Nachrichten aus dem Kulturbetrieb informieren. Geboten
wird eine tägliche Auswertung der Buchrezensionen in den sechs
besten deutschsprachigen Zeitungen. Zu jeder einzelnen Buchkritik wird
eine Notiz verfasst, die die Tendenz der Kritik in eigenen Worten wiedergibt.
Diese werden täglich ab 14 Uhr in der Bücherschau des Tages
präsentiert. Vor 14 Uhr findet man dort die Notizen vom Vortag.
In der Bücherschau der Woche lassen sich die Notizen der letzten
sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen. Unter
Literaturbeilagen finden sich die Notizen - nach Zeitungen und Themen
sortiert - aus den Literaturbeilagen der Tageszeitungen seit Herbst
1999. Zusätzlich werden jeden Montag deutsche und internationale
Kultur- und Nachrichtenmagazine auf der Suche nach interessantem Lesestoff
durchstreift. Außerdem gibt es eine Suchfunktion in der nach Büchern
und Autoren gesucht werden kann. Wer täglich in den Genuss des
Perlentauchers kommen möchte, kann sich seine Artikel auch als
Newsletter schicken lassen. Zu bestellen unter www.perlentaucher.de.
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