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Arbeitsschutz

PIONIER DER ARBEITSMEDIZIN GESTORBEN

Thomas Manusco, ein Arzt aus New York, der sich besonders um die Arbeitsmedizin verdient gemacht hat, ist am 4. Juli 2004 in Oakland, Kalifornien, gestorben. Der Mediziner leitete Studien über die Gefährlichkeit von Giftstoffen wie Asbest, Beryllium und Chrom. Als er die Langzeitwirkungen von schwach radioaktiver Strahlung auf Arbeiter im Kernkraftwerk untersuchte, wurde von ihm verlangt, dass er eine Erklärung unterschrieb, die die Wirkung verharmloste. Als er dies ablehnte, wurde er unter Druck gesetzt und Forschungsgelder gestrichen. Doch Manusco blieb hart – und die Ergebnisse seiner Studie wurden schließlich doch noch anerkannt. Als Folge seiner Studie wurden den betroffenen Arbeitern eine Milliarde Dollar Entschädigung ausbezahlt. Der Kämpfer gegen die Wirtschaft und Umweltverschmutzer wurde 92 Jahre alt.

(Nachricht vom 08.07.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


ARBEITSSCHUTZ BEGINNT DAHEIM

Die lustigen Sketche, in denen der Papa die Dachrinne reparieren will und die Mama schon mal mit dem Notfallkoffer bereit steht, sind ja hinreichend bekannt. Doch lustig ist das eigentlich gar nicht – denn jedes Jahr verletzen sich über 300.000 Menschen beim Heimwerken. Egal, ob ein Sturz von der Leiter, ein Holzsplitter im Auge oder ein Stromschlag beim Bohren – die meisten Verletzungen ließen sich leicht durch entsprechende Ausrüstung, Werkzeug und Vorsichtsmaßnahmen verhindern. Augenschutz beim Sägen und Schweißen, Seilsicherung bei Dacharbeiten und Schutzhandschuhe bei allem, was Schneiden, Sägen oder die Handhabung von scharfen oder heißen bzw. kalten Gegenständen angeht, sind nur ein paar Beispiele, wie sich Unfälle vermeiden lassen können. Haare sollten hochgesteckt und auf enge Kleidung sollte geachtet werden. Und trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sollte natürlich ein Erste-Hilfe-Set vorhanden sein. Mehr Tipps zur Sicherheit im Haushalt und beim Heimwerken gibt es beim Amt für Arbeitsschutz in Ihrer Nähe.

(Nachricht vom 16.07.2004)


ARBEITSSCHUTZPREIS FÜR JUGENDLICHE ZU GEWINNEN

Arbeitsschutz fängt schon bei der Ausbildung an – sowohl passiv als auch aktiv. Um die Aktivitäten von zukünftigem Fachpersonal zu fördern, vergibt die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. einen Jugendarbeitsschutzpreis. Mitmachen können alle Jugendlichen und Erwachsene bis 24 Jahre, die sich entweder in der Ausbildung befinden oder in einem Betrieb angestellt sind. Bewertet werden bei den Ideen unter anderem Verbesserung des Arbeitsumfeldes, Verbesserung des Arbeitsschutzes und Übertragbarkeit. Der Preis wird auf der Fachmesse “Arbeitsschutz Aktuell” am 13. Oktober in Wiesbaden von dem Sportidol Annie Friesinger übergeben werden. Bewerbungsunterlagen sind beim Verein erhältlich.

(Nachricht vom 25.07.2004)


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