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Etiketten

SCHONENDERE DRUCKERTECHNIK FÜR INTELLIGENTE ETIKETTEN

Intelligente Etiketten sind der letzte Schrei in der Logistik und Warenindustrie. Doch bisher war das Drucken dieser “Smart Labels” für Nicht-Profis sehr teuer, da viele herkömmliche Drucker die empfindlichen Chips in den Etiketten beschädigen konnten. Sind die Etiketten sonst recht robust, widerstehen sie dem Druck bei der Beschriftung offenbar recht schlecht. Mit Hilfe neuer Technologie wird dies nun verhindert: bei der B-SX Serie von Toshiba TEC hebt sich der Druckkopf automatisch an, wenn er an einem Chip vorbeikommt. Somit wird verhindert, dass der Transponder zerquetscht wird.

(Nachricht vom 10.7.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


TOTALÜBERWACHUNG DURCH PREISSCHILDER?

Horror-Szenario für Datenschützer und Verbraucher – eine große Bekleidungsfirma will demnächst in ihre Kleidung die so genannten RFID-Tags einweben, um Diebstahl vorzubeugen. Was eigentlich als löbliche Initiative erscheint, birgt aber ein Potential zum Missbrauch: RFID-Tags nutzen nämlich Funktechnologie, um einen individuellen Barcode zu übermitteln. Dies funktioniert auch über eine Distanz von bis zu 10 Metern, und die Etiketten sind auch gegen Frost und Hitze resistent. Aufgrund dieser Vorteile werden sie schon lange in Häfen und Güterbahnhöfen eingesetzt, um Container schneller von A nach B zu bringen. Der Missbrauch kann dadurch entstehen, dass die Etiketten in den Kleidern auch durch Waschen nicht kaputt gehen würden, d.h. Jemand mit der entsprechenden Technologie könnte also überprüfen, wo Träger bestimmter Marken hingehen und was sie so machen. Überwachung total? Während man sicher vorsichtig sein muss, was Überwachungstechnologie angeht, so sollte man in diesem Fall nicht in Paranoia verfallen – das Etikett einer bestimmten Person zu zuordnen, ist quasi unmöglich, und die geringe Reichweite macht es für Beschatter sicher einfacher, einer Person zu folgen, anstatt mit einem Funkgerät durch die Strassen zu hetzen.

(Nachricht vom 20.7.2004)


ETIKETTEN – MEHR ALS NUR BUNTE AUFKLEBER

Für die meisten Verbraucher ist ein Etikett meistens nur ein Erkennungsmerkmal, mit dem sie schon von weitem in den langen Gängen der Discounter und Supermärkte ihre Lieblingsmarke entdecken können. Diejenigen, die schon mal Diät gehalten haben, wissen, dass auf den bunten Bildern mehr ist als nur der obligatorische Serviervorschlag. Der Aufdruck auf den Etiketten ist sogar gesetzlich geregelt: bestimmte Angaben müssen auf jeden Fall gemacht werden. Haltbarkeitsdatum, Inhaltsbezeichnung und -beschreibung, Mengenliste, Zutaten und Nährwertangaben sowie Firmenname und -sitz müssen auf jeden Fall angegeben sein. Damit soll der Verbraucher vor Etikettenschwindel geschützt werden. Bei bestimmten Produkten lohnt es sich also, auf jeden Fall genauer hin zu sehen, so z. B. beim Mineralwasser: die enthaltenen Mineralstoffe schwanken von Region zu Region und damit auch von Hersteller zu Hersteller. Besonders bei der Zubereitung von Babynahrung sollte auf die Aufschrift “für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet” geachtet werden.

(Nachricht vom 20.7.2004)


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