MANNESMANN-PROZESS GEFÄHRDET KARRIERE VON ACKERMANN
Mit seinem Auftritt zum Auftakt des größten deutschen
Wirtschafts-Nachkriegsprozesses hat Josef Ackermann seiner Karriere
erheblich geschadet. Der Deutsche Bank Chef posierte zur Prozess-Eröffnung
mit einem Victory-Zeichen vor den Kameras der Internationalen
Presse. Diese Siegesgewissheit wurde ihm als unerträgliche
Arroganz ausgelegt und hat seinem Ansehen nachhaltigen Schaden
zugefügt. Auch im Fall eines zu erwartenden Freispruchs wird
dem Schweizer von Branchenkennern ein baldiges Ende seiner Karriere
prophezeit. Ackermann war als Aufsichtsratsvorsitzender von Mannesmann
an der umstrittenen Abfindung für den damaligen Konzernchef
Esser beteiligt.
(Nachricht vom 14.07.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
KARRIERE-AUS WEGEN DOPING FÜR REGINA JACOBS
Wegen der Einnahme von unerlaubten Medikamenten muss die Amerikanerin
Regina Jacobs ihre Karriere beenden. Noch vor der Anhörung
durch den Sportverband bestätigte der Rechtsbeistand der
40-jährigen Hallenweltrekordlerin ihren Rücktritt. Als
Begründung gab er an, dass die Belastung für die Spitzensportlerin
zu groß geworden sei, und sie sich deshalb entschlossen
hatte, sich aus dem Profi-Sport zurück zu ziehen. Im Sommer
vergangenen Jahres war Regina Jacobs bei den US-Meisterschaften
die Einnahme von Tetrahydrogestrinon nachgewiesen worden.
(Nachricht vom 16.07.2004)
STEHT KARRIERE VON MONIKA HOHLMEIER AUF DEM SPIEL?
Nur knapp konnte die Strauß-Tochter in einer Krisensitzung
am Freitag ihre Karriere retten. Gerüchten zufolge soll es
der Parteivorsitzenden der Münchener CSU gelungen sein, ein
Misstrauensvotum gegen sich zu verhindern. Ihr wird vorgeworfen,
von dem unerlaubten Stimmenfang der Münchener CSU gewusst zu
haben. Der ehemalige Chef der Jungen Union, Rasso Graber, hatte
sie zuvor schwer belastet und behauptet, sie habe von den Machenschaften
gewusst.
Monika Hohlmeier gilt als ambitioniertes Strauß-Kind. Vor knapp
einem Jahr hatte ihr der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber den Parteivorsitz
in München angedient. Politische Beobachter sind sich nicht einig,
ob dieser Posten als Ritterschlag oder als Falle für die 42-jährige
Schulministerin zu werten war. Viele sehen in Monika Hohlmeier eine
mögliche Nachfolgerin von Edmund Stoiber.
(Nachricht vom 18.07.2004)
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