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Schulungen

SCHULUNGEN – JE BESSER ORGANISIERT, DESTO ERFOLGREICHER!

Mit Schulungen kann man heutzutage viel Geld verdienen, denn der Bedarf an gut informierten und ausgebildeten Mitarbeitern ist groß. Gerade auf dem Gebiet der Technik werden immer neue Fortschritte gemacht, daher muss man ständig auf dem Laufenden bleiben, um der Entwicklung nicht hinterher zu hinken. Aber auch in vielen anderen Bereichen erfreuen sich Schulungen großer Beliebtheit. Sowohl spezielle Schulungen, wie z. B. das Schreiben von Anträgen für EU-Projekte, aber auch Heimwerkerschulungen finden großen Zulauf. Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten sind Heimwerkerkurse von großem Interesse – und sollten Sie über ein bestimmtes Talent verfügen, können Sie selber damit Geld verdienen, indem Sie andere an Ihrer Begabung teilhaben lassen.

Um mit einem solchen Projekt Erfolg zu haben, ist es wichtig, dass die Schulung gut strukturiert ist – denn nur durch Qualität kann man aus der Masse der Anbieter herausstechen und hochwertigen Unterricht bieten.

Eigentlich ist es wie in der Schule: der Unterricht muss spannend sein, Interesse für das Thema wecken und die Schüler heraus-, aber nicht überfordern. Der einzige Unterschied ist, dass in den meisten Fällen die Teilnehmer aus Eigenantrieb an Schulungen teilnehmen und ein Grundinteresse für das Thema vorhanden ist. Trotzdem kann man vieles falsch machen und der Erfolg der Schulung schnell verpuffen. Hier einige Tipps, wie man Schulungen interessant gestalten kann.

Vorüberlegungen
Viel hängt natürlich vom Thema und der Dauer der Schulung ab: ist es eine 1-Tages-Schulung oder geht sie über mehrere Sitzungen? Sind die Teilnehmer auf dem Gebiet vorgebildet oder sind es Anfänger? Und wie setzen sich die Teilnehmer zusammen (Alter, Ausbildung, Tätigkeit usw.)?

Prinzipiell sollte der Lehrplan auf die Teilnehmer zugeschnitten werden, bzw. bei der Anmeldung ganz deutlich auf eventuell erforderliche Vorkenntnisse hingewiesen werden. Denn nichts ist frustrierender für einen Teilnehmer (und auch für die Leitung), wenn man dem Unterricht nicht folgen kann.

Haben Sie diese Fragen für Ihr Thema beantwortet, sollten Sie einen Lehrplan ausarbeiten.

Der Lehrplan
Das Thema sollte in mehrere zeitliche Einheiten eingeteilt werden, das heißt, man sollte sich überlegen, in welche Aspekte das Thema eingeteilt werden kann, die dann in einer Schulungsstunde behandelt werden können. Logischerweise sollte man mit den Grundlagen beginnen und die anderen Lektionen auf diesen Grundlagen aufbauen lassen. Der Lehrplan sollte zu Beginn der Schulung vorgestellt werden, so dass die Teilnehmer einen Überblick bekommen über das, was sie erwartet.

Die Stundenpläne
Es ist zwar eine mühsame Arbeit, aber jede Stunde muss nochmals ins Detail von der Schulungsleitung geplant werden, und zwar mit Zeitangaben. Nur so bekommt man Struktur in die Schulungseinheit und macht sich auch bewusst, wie lange ein jeder Punkt dauern wird. Prinzipiell sollten diese Pläne enthalten: Zeit für eine kurze Einführung, Vorstellung des Themas, Behandlung des Themas sowie Zeit für Fragen. In den allermeisten Fällen kommen praktische Übungen oder Gruppenarbeiten dazu. Mit Hilfe dieser Stundenpläne kann sichergestellt werden, dass die Stunde eine Struktur bekommt und für die Teilnehmer interessant wird.

Der Unterricht
Die Gestaltung des Unterrichts steht und fällt mit der Schulungsleitung. Sie alleine hat es in der Hand, die Teilnehmer mitzureißen und für das Thema zu begeistern. Dazu gehören persönliche Qualitäten wie ein sicheres und freundliches Auftreten, aber auch eine angenehme Stimme und eine deutliche Aussprache. Auf jeden Fall sollte aber vermieden werden, dass der Lehrer der einzige ist, der redet – weniger ist oft mehr, denn der Stoff wird meist am Besten verstanden, wenn man ihn sich selbst erarbeitet. Ob Gruppenarbeit, Einzelarbeit oder als Plenum – stellen Sie der Teilnehmergruppe möglichst viele Aufgaben, die sie lösen müssen, regen Sie Diskussionen an oder versuchen Sie, Antworten aus der Gruppe herauszulocken, in dem Sie sie in die richtige Richtung führen. Stellen Sie klar, dass Beiträge, Ideen und Fragen stets willkommen sind. Zur Auflockerung und zum Kennen lernen kann man auch mal ein themenbezogenes Spiel spielen. Arbeitsblätter und Übersichten sind ein gutes Hilfsmittel, um das Erlernte noch einmal abzufragen und auch zu vertiefen. Dies führt gleich zum nächsten Punkt, dem Arbeitsmaterial.

Arbeitsmaterialien
Ohne diese Materialien kommt man nicht aus. Gut strukturierte Übungsblätter können hervorragende Lernhilfen sein, aber auch Übersichten mit den wichtigsten Punkten, die die Teilnehmer mit nach Hause nehmen können. Gerade bei diesen Übersichten empfiehlt es sich, sie gemeinsam zu erarbeiten, d.h. die Gruppe entscheidet, was wichtig ist und erstellt dann ein Übersichtsplakat. Sorgen Sie also für ausreichend Stifte, Flip-Charts, Tesafilm und vor allem Platz, um die erstellten Plakate aufzuhängen. Sollten Sie eine Tafel haben, nutzen Sie sie – visuelle Hilfsmittel leisten einen großen Beitrag zum Lernerfolg. Sollten Sie ein Arbeitsblatt oder Informationsblätter austeilen, erklären Sie vorher, was damit getan werden soll bzw. was auf dem Blatt steht. Wenn Sie dies nicht tun und die Blätter austeilen, werden die Teilnehmer anfangen sie zu lesen – und die Aufmerksamkeit ist futsch.

Wichtig ist auch, dass die Teilnehmer am Schluss etwas mit nach Hause nehmen können – stellen Sie also Mappen mit den Arbeitsblättern und Informationsmaterialien zusammen, die es ermöglichen, das Erlernte noch einmal zu vertiefen.

Diese Tipps sind selbstverständlich nur sehr allgemein gehalten, denn die genaue Ausgestaltung einer Schulung hängt stark vom Thema ab. Trotzdem sollten Sie, wenn Sie diese Tipps beherzigen, auf dem richtigen Weg sein, eine Schulung erfolgreich zu gestalten.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


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