HEIMWERKERSCHULUNGEN IM TREND
In Zeiten knapper Kassen ziehen es immer mehr Haushalte vor, Reparaturen
und Bauarbeiten am eigenen Haus selber vorzunehmen und sich das
Geld für den Handwerker zu sparen. Da aber viele Ängste
vor einem Szenario haben, in dem aus dem Bohren eines Lochs in
der Wand gleich ein Großauftrag für den Maurer entsteht,
entscheiden sich viele, an einer Schulung teilzunehmen. Die Deutsche
Heimwerker-Akademie in Leonberg ist einer der größten
Anbieter auf diesem Gebiet: über 50 Themen werden jedes Jahr
gelehrt, weit mehr als 7.000 Menschen nehmen an den Schulungen
teil. Hier kann man nicht nur lernen, wie man ein Parkett abzieht
oder das Bad neu fließt, auch der sichere Umgang mit Werkzeug
und Arbeitsschutz werden vermittelt. Die Kurse werden bundesweit
angeboten, es gibt aber auch kleinere Akademien, die solche Schulungen
anbieten. Auch der Gang zum örtlichen Baumarkt kann lohnen – denn
auch hier werden oft Schulungen zum günstigen Preis angeboten.
(Nachricht vom 15.07.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
FDP FORDERT: SCHULUNGEN GEGEN MOBBING
Mobbing, das gezielte Terrorisieren von Kollegen, verbreitet sich
leider immer weiter. Obwohl mittlerweile Beratungsstellen existieren,
in denen sich Opfer beraten lassen können, wird das Thema
aber immer noch nicht genügend in der Öffentlichkeit
diskutiert. Dies findet zumindest die FDP und sieht einen hohen
Aufklärungsbedarf, sowohl bei Opfern als auch bei den potentiellen
Tätern. Deshalb fordert nun die Landtagsfraktion der Liberalen
in Nordrhein-Westfalen, Schulungen vor allem für Führungskräfte
durchzuführen, damit diese Mobbing frühzeitig erkennen
und eingreifen, bevor es zur Eskalation kommt. Damit will die
FDP erreichen, dass das Bundesland zum Vorreiter im Kampf gegen
Mobbing wird. Mobbing fordert jedes Jahr über 1,5 Millionen
Opfer und ist besonders in der Verwaltung und bei der Polizei
verbreitet. Die Opfer leiden unter psychischen Störungen
und werden oft arbeitsunfähig.
(Nachricht vom 20.07.2004)
BETRIEBSRATSSCHULUNGEN – NICHT ALLES MUSS GEZAHLT WERDEN
Der Betriebsrat ist in den meisten Firmen ein wichtiges und
geschätztes Gremium, dem der Gesetzgeber auch rechtlich
den Rücken stärkt. So muss ein Arbeitgeber dem Betriebsrat
einen Computer stellen, um die Arbeit des Rates zu ermöglichen.
Sollte keiner im Gremium mit dem Computer umgehen können,
so müssen auch Schulungen für die Mitglieder bezahlt
werden – aber nicht alle! Die Verpflichtung des Arbeitgebers
beschränkt sich auf die notwendigen Anwendungen wie Internet,
Tabellenkalkulation oder Textverarbeitung – Schulungen
für spezialisierte Programme oder die Schulung von mehreren
Betriebsräten hingegen bedürfen einer logischen Begründung.
Generell gilt: nur die Schulungen, die notwendig sind, um die
Arbeit des Betriebsrats zu ermöglichen, müssen bezahlt
werden. Alles andere muss der Betriebsrat selber finanzieren.
(Nachricht vom 03.08.2004)
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