EINMAL FLASCHE – IMMER FLASCHE
Die leichten PET-Flaschen gehören mittlerweile schon so sehr
zum Alltag, dass man sich kaum der Aufregung entsinnen kann, als
diese vor über 10 Jahren auf dem Markt eingeführt wurden.
Umwelt verschmutzend wurde dem Plastikstoff als Attribut zugeschrieben – genau
das Gegenteil ist der Fall. Die Flaschen können wiederverwertet
werden, und läuft ihre Lebensdauer aus, wird das PET weiter
verwendet – die Cola-Flasche wird wiedergeboren als Kunststofffaser,
Folie oder Blumentopf. Oder eben wieder als Flasche. Nur eine
Recycling-Firma in Deutschland schafft dieses Kunststück – die
Firma Cleanaway in Rostock. In einem komplexen Verfahren werden
die alten ausgedienten Flaschen gereinigt, eingeschmolzen, gefiltert
und wieder nach Farbe geteilt, um dann als Saft- oder Limonadenflasche
wieder in den Reigen des Recyclings einzutreten. Die Firma befindet
sich auf dem aufsteigenden Ast und beschäftigt momentan 40
Mitarbeiter, man hofft aber, expandieren zu können.
(Nachricht vom 10.07.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
WILDREIS IN ZWEI MINUTEN AUF DEM TISCH
Ein neuartiges Produkt schleicht sich auf den Markt: Wildreis
aus der Mikrowelle. Der Reis wird in einer neuartigen Verpackung
einfach in den Ofen gegeben, erhitzt und schon ist er servierfertig.
Die Verpackung, ein eigenständig stehender Beutel, gewann
beim letztjährigen DuPont-Verpackungs-Wettbewerb den ersten
Preis als innovativste Entwicklung auf dem Verpackungsmarkt. Die
Verpackung besteht aus PET und kann so auch gut recycelt werden.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Sure-Peel, ein Material, das sauber
und dicht abschließt, aber trotzdem leicht zu öffnen
ist, ein Käsestreuer aus PET von Kraft und Wurst-Röhren,
die eine Kontaminierung von Würsten z. B. für Hot Dogs
vermeiden sollen.
(Nachricht vom 25.07.2004)
LEICHT UND BEQUEM SOLL SIE SEIN – DIE VERPACKUNG
Verbraucher setzen auch weiterhin auf leichte und einfach
zu entsorgende Verpackungen bei Getränken. Trotz Einführung
des Einwegpfandes ist der Anteil von Mehrwegflaschen bei alkoholfreien
Getränken wieder angestiegen. Lag dieser letztes Jahr nach
Einführung des Pfandes bei ca. 57 %, ist er nun wieder
auf unter 52 % abgesunken. Experten führen diese Entwicklung
auf den steigenden Marktanteil von Discountern zurück,
als auch auf die Insellösungen der einzelnen Handelsketten.
Immerhin wird aber durch das Pfand vermieden, dass die wertvollen
Plastikrohstoffe ungenützt in der Müllverbrennung
landen.
(Nachricht vom 27.07.2004)
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