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Beamer

METALLDAMPFLAMPEN

Um bei einem Beamer hohe Helligkeiten zu erzielen, werden oft Metalldampflampen verwendet. Dies sind spezielle Lampen, bei denen Metalle erhitzt werden, wodurch Licht mit definierten Spektrallinien erzeugt werden kann. Solche Lampen werden beispielsweise auch in der Straßenbeleuchtung verwendet, meist sind dies Natriumdampflampen. Auch normale Leuchtstoffröhren sind Metalldampflampen. Hier wird Quecksilberdampf als primäre Lichtquelle verwendet.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DER SCHWARZWERT

Der Schwarzwert ist eine Maßeinheit für die dunkelste Stelle eines projizierten Bildes und deren Darstellung. Allgemein gilt: Die Qualität des Gesamteindrucks eines Bildes steigt mit der Qualität des Schwarzwertes. Je dunkler das Schwarz in einem Bild erscheint, desto besser ist die Qualität eines Bildes. Dabei ist der Schwarzwert von der Lichtstärke eines Projektors abhängig. Je höher die Lichtstärke eines Projektors ist, desto besser ist er beispielsweise für Präsentationen auch in helleren Räumen geeignet. Eine hohe Helligkeit der Lampe des Beamers ist dabei umso wichtiger, je heller ein Raum ist und je weiter die Projektionsfläche (Leinwand) von der Lichtquelle (Beamer) entfernt ist. Demnach sollten Beamer, die in größeren Konferenzräumen genutzt werden, zwischen 1000 und 4000 ANSI-Lumen leisten. Für das Heimkino allerdings sind solche Werte oft eher kontraproduktiv. In abgedunkelten Räumen sinkt die Qualität des Schwarzwertes – und damit auch die Brillanz des Bildes – mit zunehmender Helligkeit der Lichtquelle. Für das Heimkino empfehlen sich daher Beamer mit einer Helligkeit von ca. 800 ANSI-Lumen. Die Bezeichnung „ANSI-Lumen“ ist eine normierte Helligkeits-Maßzahl. ANSI steht für „American National Standards Institute“. Dies ist – ähnlich, wie die deutsche DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.) – eine amerikanische Behörde zur Normierung industrieller Verfahrensweisen.


NATIVE AUFLÖSUNG

Die native Auflösung ist die Auflösung, für die ein Beamer in der Regel am besten geeignet ist. Das bestmögliche Bild erhält man also, wenn man einen Beamer auf seiner nativen Auflösung projizieren lässt, da die Technik des Beamers für eben diese optimal ausgelegt ist. Natürlich können auch andere Auflösungen wiedergegeben werden, bis hin zur maximalen Auflösung der Bildquelle, doch die Eingangssignale werden dann einfach auf die native Auflösung des jeweiligen Beamers umgerechnet. Abhängig von der Größe der Auflösung des Eingangssignals ist dann mit Qualitätsverlusten zu rechnen. Hat das Eingangssignal eine relativ geringe Auflösung, ist die Wiedergabe relativ unproblematisch: Die Qualitätsverluste bei der Wiedergabe sind unerheblich und so gut wie nicht sichtbar. Je höher die Auflösung des Eingangssignals aber ist, desto mehr muss das Bild „komprimiert“ und damit der nativen Auflösung des Beamers angepasst werden und dies führt zu sichtbaren Qualitätsverlusten des Bildes, verglichen mit der Qualität des Eingangssignals. Die meisten Beamer unterstützen allerdings bereits den XGA-Standard. Dies entspricht der Auflösung eines Computerbildes von 1024 mal 768 Bildpunkten (Pixeln).


MAXIMALE AUFLÖSUNG

Als maximale Auflösung bezeichnet man die höchst mögliche Grafik-Auflösung, die der Videobeamer von seiner Bildquelle, beispielsweise Computer oder Videorecorder, empfangen kann. Die maximale Auflösung ist allerdings eher eine theoretische Angabe. Die maximale Auflösung eines Videobeamers wird allerdings immer durch dessen native Auflösung bestimmt und komprimiert, was im Normalfall einen Qualitätsverlust im Vergleich zum Eingangssignal bedeutet.


DIE FUNKTIONSWEISE VON BEAMERN

Videobeamer sind vielseitig einsetzbar. Allgemein haben sie sich als Hilfsmittel zur Visualisierung für eine größere Zahl von Personen durchgesetzt. Egal, ob in Konferenzen, im Schulunterricht oder als Heimkino. Technisch gesehen nimmt der Videoprojektor dabei die Stellung des Computermonitors bzw. des Fernsehers ein. Die Videosignale, die sonst vom Computer an den Computermonitor gesendet werden, werden durch die gleichen Anschlüsse an den Beamer geleitet. Die meisten Beamer haben dabei auch Eingänge für analoge Bildsignale, wie sie beispielsweise von einem Videorecorder ausgesendet werden. Für die Qualität des durch den Beamer projizierten Bildes sind mehrere unterschiedliche Faktoren bestimmend.


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