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Brenner

DAS CD-FORMAT

Das Format der heute gebräuchlichen CDs, wie Audio-CDs oder CD-ROMs, wurde bereits im Jahr 1980 festgelegt. Damals forschten die Firmen Philips und Sony unabhängig von einander an einer neuen Art optischer digitaler Datenträger. Diese sollten ursprünglich die Größe der damals gebräuchlichen Vinyl-Langspielplatten haben. Doch man stand vor einem Problem: Optische Datenträger in der Größe einer Langspielplatte konnten weitaus mehr Informationen speichern, als für den Vertrieb in der Musikindustrie notwendig waren. Bis zu 13 Stunden Musik hätten unkomprimiert auf diese „Langspiel-Discs“ gepasst. Das Format war für das Geschäftsmodell der Musikindustrie also nicht praktikabel. Bald einigte man sich bei Sony und Philips darauf, dass auf einer CD zumindest die berühmte Neunte Sinfonie von Ludwig van Beethoven Platz finden sollte. Als Standard wurde dann eine Aufnahme der Sinfonie aus dem Jahre 1951 festgelegt, die von Wilhelm Furtwängler arrangiert worden war und exakt 74 Minuten dauerte. Aus der so festgelegten Abspiellänge von Audio-CDs ergaben sich dann auch ihre Speicherkapazität von 700MB und deren Durchmesser: 12 Zentimeter. Dieses Format haben auch heute noch alle beschreibbaren CD-ROMs.

Wie lange einmal auf eine CD-ROM aufgeschriebene Daten effektiv gelesen werden können, ist noch unklar. Die Schätzungen gehen von 10 bis 50 Jahren aus. Die Alterung von CDs ist sehr stark von Temperaturschwankungen und der Sonnenlichteinstrahlung auf CDs abhängig: In der Regel sollten CD-ROMs bei ca. 20 Grad Celsius in vollkommener Dunkelheit gelagert werden.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DVD-BRENNER UND BRENNGESCHWINDIGKEIT

DVD-Brenner können sowohl DVD-Rohlinge als auch CD-Rohlinge beschreiben und beide Formate lesen. DVD-Brenner können als Weiterentwicklung der CD-Brenner angesehen werden. DVD-Brenner können schneller größere Datenmengen brennen, bei DVD-Rohlingen bis zu 4,7 GB. Die Brenngeschwindigkeit wird durch die Bezeichnung x-fach definiert. Ein DVD-Brenner ist in der Lage, 1350 Kilobyte pro Sekunde auf eine DVD aufzuschreiben. Ist die Brenngeschwindigkeit eines DVD-Brenners mit 1-fach angegeben, so benötigt dieser exakt eine Stunde, um die vollen 4,7 GB auf einen Rohling aufzuschreiben. Die 2-fache Brenngeschwindigkeit entspricht demnach 30 Minuten für 4,7 GB, 4-fach 15 Minuten.


CD-BRENNER

Um CD-Rohlinge, wie CD-R oder CD-RW beschreiben zu können, besitzen CD-Brenner energiereiche Laser, mit denen CD-Rohlinge lokal aufgeschmolzen werden können, um so die Reflexionseigenschaften der CDs zu verändern und so Daten auf die CDs aufzuschreiben. CD-R und CD-RW sind also beschreibbare CDs. Während eine CD-R (CD-„Recordable“) aber nur einmal beschreibbar ist, kann eine CD-RW (CD-„Re-Writeable“) mehrfach beschrieben werden, mit einem geeigneten Brenner sogar bis zu 1000-mal.

Diese speziellen CD-ROMs bestehen aus einem Polycarbonat-Träger, in den eine feine, durchgehende Führungsrille, ähnlich wie bei einer Vinyl-Langspielplatte, eingearbeitet ist. Über diesem Kunststoffträger befindet sich eine sehr feine organische Farbschicht und auf dieser wiederum eine Gold-, Silber- oder Aluminiumschicht. Die Rille im Kunststoffträger dient der Führung des Lasers im Brennvorgang. Der Laser verändert im Brennvorgang durch Hitzeentwicklung die Lichtdurchlässigkeit der organischen Farbschicht auf der CD, wodurch die so genannten „Pits“ entstehen.

Auf die Oberseite der geprägten Scheibe werden so die digitalen Informationen aufgeschrieben. Diese sind auf der Disc durch eine sehr lange Kette von Vertiefungen und erhobenen Zwischenräumen gespeichert, die englisch als „Pits“ und als „Lands“ bezeichnet werden.
Die Daten auf einer CD sind durch die so genannte 8-14-Kodierung codiert. Ein Wechsel zwischen einem „Pit“ und einem „Land“ wird demnach als logische 1 verstanden. Wenn kein Wechsel vorhanden ist (beispielsweise pit/pit oder land/land), wird eine logische 0 decodiert.

Aus 14 kodierten Bits wird dann der „8-Bit Wert“ ermittelt. Diese Pits können dann von einem Laser beim Lesen der CD erkannt werden, da sich durch das Verändern der Farbschicht der Reflexionsgrad des Lichtes an der darüber liegenden Gold- oder Aluminiumschicht verändert hat: Die CD ist „gebrannt“ worden. Die Technik der CD-RW noch etwas aufwendiger. Sie basiert auf der „Phase-Change-Technology“. Dabei verursacht ein sehr energiereicher Laserstrahl amorphe Zonen auf der Oberfläche der CD. Diese reflektieren das Licht des lesenden Lasers schlechter. Diese Zonen stellen dann eine digitale Null dar. Zum Löschen der wieder beschreibbaren CD-RWs wird ein weniger energiereicher Laser eingesetzt, der die Oberfläche der CD wieder kristallin werden lässt und somit ihre Reflexionsfähigkeit wieder herstellt.


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