TEURER UND BELASTENDER SCHROTT
Nicht nur der zunehmende Hype um immer schnellere, bessere und
leistungsfähigere Computer kann diese Zahlen erklären:
fast 40 Millionen Haushalte in Deutschland erzeugen jährlich
1,5 Millionen Tonnen Elektronikschrott. Die in Mixern, Computern,
Fernsehgeräten und ähnlichen Geräten enthaltenen
Chemikalien und Metalle stellen eine große Belastung für
die Umwelt da. Dabei gibt es heute schon Möglichkeiten,
diese Geräte umweltverträglich zu entsorgen, z.B. bei
Wertstoff- oder Recyclinghöfen, die aus alten Festplatten
Kupfer und andere Materialien herauslöten und wieder neu
verwenden. Ab 2005 sind die Hersteller übrigens per Gesetz
dazu verpflichtet, alte Geräte wieder zurück zu nehmen.
Da diese zusätzliche Preisbelastung nicht an die Kunden
weitergegeben werden darf, müssen die Hersteller also bei
der Produktion einsparen – man darf nur hoffen, dass hierbei
die Qualität nicht auf der Strecke bleibt.
(Nachricht vom 18.06.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
NEC HAT WEITERHIN DEN SCHNELLSTEN RECHNER
Auch wenn man noch nicht abschätzen kann, was die Klimaveränderung
in der Zukunft mit sich bringen wird – eins ist sicher:
ohne die Wetterkapriolen der letzten Jahre würde die Entwicklung
von immer schnelleren Rechnern vermutlich noch in den Kinderschuhen
stecken. Die japanische Firma NEC hat bereits im Jahre 2002 den
schnellsten Computer der Welt gebaut. Er heißt “Earth
Simulator” und ist etwa 6000 Mal schneller als die besten
Heim-PCs. Verwendet wird er im Institut für Erdwissenschaften
in Yokohama.
(Nachricht vom 21.06.2004)
DAS VERNETZTE HEIM – BALD REALITÄT?
Schon oft zitiert, geplant und beschworen, aber doch noch
nicht im Alltag angekommen: das vernetzte Heim. Doch nun wagt
der Prozessorhersteller Intel einen neuen Vorstoß: mit
einer neuen Generation von Prozessoren will Intel den Computer
zur Schnittzentrale ausbauen. Bessere Speichermöglichkeiten,
beschleunigter Datenaustausch (z.B. zwischen Digitalkamera und
Festplatte), höhere Klangqualität und eine verbesserte
Grafikdarstellung sollen den Computer für die Anforderungen
der digitalen Welt fit machen. In einem Statement sagte Intel,
die Entwicklung dieser Expresschips habe deshalb gute Chancen,
da nun alle Medien (Film, Fernsehen und Foto) im digitalen Format
vorlägen und sich außerdem ein Konglomerat von namhaften
Herstellern (darunter Acer, Fujitsu und Dell) um die Verbreitung
dieser neuen Chips bemühen will.
(Nachricht vom 21.06.2004)
|