GUT GEMEINT DOCH SCHLECHT GEMACHT
Die Schnäppchenjagd fordert ihre Opfer – nicht wegen,
sondern gerade trotz kleinster Preise: ein Online-Händler
wurde von der Nachfrage für sein unschlagbar billiges Computerzubehör
dermaßen überrollt, dass die Straubinger Firma mit
dem Liefern einfach nicht mehr hinterherkam. Die gegen Vorkasse
bereits bezahlte Ware kam nicht bei den Kunden an, die daraufhin
massenweise Strafanzeige wegen Betrugs stellten. Zwar hat die
Firma mittlerweile den betroffenen Kunden entweder die Ware geliefert
oder aber das Geld zurückerstattet, doch half das alles nichts
mehr – der Betrieb wird mittlerweile treuhänderisch
verwaltet.
(Nachricht vom 07.05.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
...ODER AUF VERLUSTKURS
Weniger schöne Zahlen als Logitech hat der amerikanische
Computerkonzern Iomega aufzuweisen – der Aktienkurs der
Firma fiel im Berichtszeitraum um 9 Cent pro Aktie. Der Zip-Laufwerkhersteller
machte einen Verlust von fast 5 Millionen Dollar, während
im Vorjahresquartal ein Gewinn von ca. 5,3 Millionen Dollar erreicht
werden konnte. Finanzexperten hatten mit einem drastischeren Verlust
von ca. 16 Cent pro Aktie gerechnet. Im nächsten Quartal
tippen die Experten auf eine leichte Verbesserung des Umsatzes,
bei einem zunächst leicht fallenden Aktienpreis.
(Nachricht vom 11.05.2004)
MIT COMPUTERZUBEHÖR AUF DER GEWINNERSTRECKE...
Der bekannte Hersteller von Computerzubehör Logitech (Mäuse,
Keyboards etc.) will seinen Umsatz in den nächsten Jahren von
1,5 Milliarden Euro auf 3 Milliarden Euro verdoppeln. Insgesamt
erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 10 Prozent bis
Ende März 2005, doch auch mit 15 Prozent wird gerechnet.
Grund: Logitech erschließt momentan neue „interessante” Märkte
und baut eine neue Fabrik in Schanghai – damit wird die Produktionskapazität
um 30 % erhöht.
(Nachricht vom 01.06.2004)
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