REGISTRIERUNG VON DOMAINS ERREICHT REKORDHÖHEN
Im ersten Quartal 2004 hat die Zahl der neu registrierten Domains
neue Höhen erreicht. 4,7 Millionen Namen sind neu angemeldet
worden, damit stieg die Zahl der registrierten Internetadressen
auf 63 Millionen. Der Boom wurde unter anderem durch die Freischaltung
neuer Top Level Domains wie “.biz”, “.museum” oder
auch “.info” erreicht. Allerdings enthalten knapp
30 Prozent der registrierten Domains keinerlei Inhalt – gewerbliche
und private Nutzer haben sich Domains mit attraktiven Namen lediglich
reservieren lassen, um sie später unter Umständen lukrativ
weiter verkaufen zu können.
(Nachricht vom 10.06.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
DOMAINS JETZT AUCH MIT UMLAUTEN
Seit März 2004 ist es möglich, Umlaute (also ä, ü und ö)
in URLs einzubauen. Früher war dies nicht möglich,
da der internationale Standard für die ASCII-Vercodierung
von Buchstaben auf der englischen Sprache basiert, die diese
Umlaute nicht enthält. Diese Vercodierung, die jedem Buchstaben
eine bestimmte Zahlenkombination zuweist, ist nun angepasst worden.
Webdomains wie “mägen-mögen-müsli” oder “möbelfürärzte” steht
nun nichts mehr im Wege.
(Nachricht vom 25.06.2004)
NEUE DOMAINS UND NEUES MAILSYSTEM OHNE SPAM?
Wie schön wäre das – kein Spam mehr in Ihrer Inbox
und freie Auswahl bei der Wahl Ihres Domainnamens. Klingt unglaublich,
aber die britische Firma dotWORLDS verspricht genau das. Mit neuen
Domainnamen wie “.Texas”, “.NewYork” oder
auch “.COOL” eröffnen sich wieder neue Möglichkeiten,
die mit den alten Top Level Domains schon längst vergeben
waren. Der Chef der Firma sagte in einer Erklärung, nicht
nur gäbe es jetzt eine nahezu unbegrenzte Wahlmöglichkeit
von Domainnamen, sondern auch ein Spam-freies Mailsystem. “Spam
kann nicht in unser System eindringen”, so der Firmendirektor.
Wie das funktioniert und wie lange es braucht, bis der erste Hacker
dieses System geknackt hat, sei allerdings dahingestellt.
(Nachricht vom 28.06.2004)
INTERNET-DOMAIN VON IRAK OPFER DER KRIEGES
Der Irakkrieg hat nicht nur das alltägliche Leben im Wüstenstaat
lahm gelegt, auch virtuell kann man momentan bei Webadressen, die
auf die Domain “.iq” enden, keine Webseite erreichen.
Dies ist das Ergebnis eines seltsamen bürokratischen Vorgangs – die
Firma, die die “.iq”- Adressen verwaltet, ist nach US-amerikanischem
Kriminalrecht gesperrt, und dieser Zustand könnte noch Monate
anhalten. Anstatt also wie in Deutschland die Regierung unter www.bundesregierung.de
erreichen zu können, muss die irakische Regierung eine Domain
wie “.org” oder “.info” verwenden.
Zur Schließung der Firma kam es, als festgestellt wurde, dass
das in Texas angesiedelte Unternehmen Computerausrüstung an Lybien
und Syrien geschickt (über beiden Länder liegt ein Handelsembargo
der USA) und außerdem die terroristische Vereinigung Hamas mit
Geld unterstützt haben soll.
(Nachricht vom 28.06.2004)
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