NEUER SAMSUNG-DRUCKER ÜBERZEUGT NICHT
Der neue Samsung CLP-500 erfüllt nicht die in ihn gesetzten
Erwartungen. Zwar klingt seine Ausstattung sehr gut – niedriger
Preis, zweiseitiger Farbdruck und 350-Seiten Papierzufuhr. Doch
beim eigentlichen Drucken enttäuscht der Farblaserdrucker.
Zwar kann der Drucker 21 Schwarz-Weiß-Seiten pro Minute
drucken, doch bei bunten Ausdrucken kommen nur magere 5 Seiten
zu Stande – zu wenig für einen Farblaserdrucker. Klein
ist er auch nicht gerade, mit der Größe eines Mikrowellenofens
und ca. 35 Kilo Gewicht muss man schon Platz schaffen. Auch Faulheit
kann ihm unterstellt werden: 2,5 Minuten Aufwärmzeit benötigt
der kleine Riese. Er scheint auch nicht gerade der leiseste zu
sein, und laut einem Testbericht der amerikanischen Webseite CNews
halten die Toner nicht so lange wie versprochen. Da er für
500 Euro allerdings recht günstig ist, mag er sich für
das eine oder andere Büro dennoch lohnen.
(Nachricht vom 04.06.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
DELL REAGIERT AUF GÜNSTIGEN HP-DRUCKER
Dell hat auf die Einführung des neuen HP-Druckers für
500 Euro reagiert und angekündigt, noch in diesem Jahr einen
neuen Farblaserdrucker herauszubringen. Außerdem stellte
die Firma zwei neue Laserdrucker vor, die darauf ausgelegt sind,
die laufenden Kosten für Anwender zu Hause und im Büro
zu senken. Den Dell 1700 gibt es mit USB und Ethernet-Variante,
er verfügt über PCL6 und in der Netzwerkausführung
(1700n) über PostScript3. Der Drucker schafft bei einer Auflösung
von 1200x1200 dpi 24 Seiten pro Minute. Die Netzwerkausführung
bietet Webmanagement und E-Mail-Support an. Weiterhin wurde der
Dell 1600n eingeführt, ein Kombinationsgerät aus Farbscanner
und Schwarz-Weiß-Laserdrucker. Dieser druckt 20 Seiten bei
600x600 dpi und ist nur als Netzwerkausführung erhältlich.
Das Gerät kann auch faxen und kopieren. Der Dell 1700 kostet
ca. 230 bzw. 260 Euro (für die Netzwerkversion), der Dell
1600n liegt bei ca. 450 Euro.
(Nachricht vom 04.06.2004)
FARBLASERDRUCKER FÜR 500 EURO VON HP
Wie überall in der Computertechnologie purzeln auch bei Farblaserdruckern
die Preise, doch sind sie gerade für Privatnutzer noch immer
zu teuer und lohnen die Anschaffung nicht. Für Menschen mit
etwas größerem Geldbeutel und viel Druckbedarf gibt es
hier nun aber eine Neuerung: HP hat eine neue Version des Modells
Color LaserJet 2500 herausgebracht. Kostenpunkt: 500 Euro. Der neue
Farblaserdrucker (Color LaserJet 2550) ist für alle gängigen
Betriebssysteme (Windows und Mac) einsetzbar und verfügt über
PostScript-Level3- Emulationen und PCL 6. Großer Haken bei
der Sache: der Toner reicht nur noch für 2000 Seiten, also
nur noch für die Hälfte des Vorgängermodells. Für
den Schwarz-Weiß-Betrieb bleibt alles beim Alten: wie beim
Modell 2500 reicht eine Kartusche beim Modell 2550 für 5000
Seiten. Speicher und Prozessor wurden ebenfalls abgespeckt, statt
256 Mbyte hat der 2550 nur noch 192 Mbyte und der Prozessortakt
ist auf 264 MHz verringert worden. Als weiterführende Modelle
gibt es den Color LaserJet 2550LN und den Color LaserJet 2550 N,
beide mit integriertem Printserver. Bei letzterem kann man statt
125 Blatt 250 Blatt einlegen. Die Preise für die Modelle liegen
bei 600 bzw. 700 Euro.
(Nachricht vom 04.06.2004)
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