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Laserdrucker

XEROX PALO ALTO RESEARCH CENTER (XEROX-PARC)

Xerox PARC wurde 1970 gegründet. Der damalige Chefwissenschaftler bei Xerox war Jack Goldman, auf dessen Anregung das Zentrum gegründet wurde. Der Grund: XEROX hatte zu dieser Zeit den Patentschutz für die Xerographie verloren und so fürchtete man nun, wichtige Marktanteile an billigere Hersteller aus Asien zu verlieren. Um weiterhin die Spitzenposition im Bereich der Bürotechnologie zu behalten, wollte man im Palo Alto Research Center neue Technologien für Xerox herstellen.

PARC wurde damit zum Geburtsort vieler Technologien, die fürdie Entwicklung der Computertechnologie entscheidend waren. Die heute gebräuchliche Technologie für Laserdrucker wurde hier entwickelt, Ethernet erblickte im PARC das Licht der Welt, „Spacewar“ („Weltraumkrieg“), das wohl erste Computerspiel der Welt, wurde hier genauso erfunden, wie die erste graphische Benutzeroberoberfläche für Computer mit dem noch etwas umständlichen Namen „What You See Is What You Get (WYSIWYG)“. Auch erste Vorläufer des heute gebräuchlichen Laptops wurden hier erfunden.

Dennoch: Außer der Laserdrucktechnologie, die man mit großem Erfolg vermarktete, was zu einer Konzentration auf das Kopierergeschäft führte, konnte sich keine der Erfindungen aus dem PARC durchsetzen. Offenbar hatte man die Innovationen bei Xerox unterschätzt und das Potential der im PARC hergestellten Technologien unterschätzt.

Den Erfolg hatten dann andere. Microsoft und Apple setzten sich mit ihren graphischen Benutzeroberflächen durch, ehemalige Mitarbeiter von PARC machten sich selbständig, um so ihre Erfindungen zu vermarkten. Eines der prominentesten Beispiele hierfür ist wohl John Warnock, der mit der Gründung der Firma „ADOBE“ seinerseits zu Ruhm in der Computerindustrie gelangen sollte.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


FUNKTIONSWEISE VON LASERDRUCKERN

Laserdrucker arbeiten nicht anders als normale Kopierer. Viele Hersteller verwenden für die von ihnen hergestellten Drucker und Kopierer sogar oftmals die gleiche Drucktechnik.

Während bei Tintenstrahldruckern Tinte durch elektronisch erzeugten Überdruck auf das Papier aufgetragen und bei Nadeldruckern – ähnlich einer Schreibmaschine – mit einem Farbband gearbeitet wird, ist die Technik bei Laserdruckern etwas komplizierter und dadurch natürlich auch teurer.

Der erste Laserdrucker wurde im Jahre 1971 von Gary Starkweather für die Firma „Xerox PARC“ („XEROX Palo Alto Research Center“) konstruiert.

Laserdrucker arbeiten nach dem Prinzip der Xerographie. Die Xerographie ist ein Verfahren zur Trockenkopie von Dokumenten, das heute in allen Kopierern und Laserdruckern Anwendung findet. Das zentrale Element in Laserdruckern und der wichtigste Bestandteil der Xerographie ist eine Trommel, die mit einer speziellen lichtempfindlichen Oberfläche versehen ist, die auch als „aktive Schicht“ bezeichnet wird. Ihre wichtigste Eigenschaft besteht darin, dass sie im Dunkeln keinen Stromfluß zuläßt, bei Lichteinfall aber elektrisch leitend ist.

Lange Jahre verwendete man für diese Technik das chemische Element „Selen“, das beispielsweise auch in Haarshampoos oder in der Herstellung von Halbleitern zum Einsatz kommt. Heute verwendet man dafür amorphe Halbleiter. Das sind Festkörper, die eine elektrische Leitfähigkeit besitzen, die zwischen der eines Metalls und der eines Isolators liegt. Im Druckvorgang wird die aktive Schicht der Walze des Laserdruckers elektrostatisch aufgeladen. Dasselbe geschieht dann mit dem Papier.

Im Druckverfahren zieht die elektrostatisch aufgeladene Walze feinen Tonerstaub an. Dieser wird dann auf das Papier übertragen. Die Walzen (auch „Bügelwalzen“ genannt) verschmelzen den Toner dabei mit dem Papier. Viele Laserdrucke sind deswegen sogar wasserfest. Der große Vorteil bei Laserdruckern ist – ähnlich wie bei Kopierern – das schnelle Druckverfahren. Hat sich der auf das Papier zu druckende Text einmal aufgebaut, können bei diesen Druckern im Kopierverfahren sehr schnell sehr große Mengen gedruckt werden.


DRUCKERTYPEN

Laserdrucker gehören zu den sogenannten „Seitendruckern“. Generell kann man Drucker in zwei unterschiedliche Kategorien einteilen.

Es gibt sogenannte Impact- und Non-Impact-Drucker. „Impact“ ist Englisch und bedeutet „Anschlag“. Dementsprechend zählt man Typenrad- und Nadeldrucker beispielsweise zu den Impact-Druckern. Laserdrucker aber (oder auch Tintenstrahldrucker) gehören zu den Non-Impact-Druckern. Laserdrucker sind also solche Drucker, die beim Druckvorgang keinen direkten Kontakt mit dem zu bedruckenden Papier haben.

Gemäß der kleinsten druckbaren Einheit unterscheidet man Drucker weiter in Seiten-, Zeilen- und Zeichendrucker. Laserdrucker werden dementsprechend zu den Seitendruckern gezählt.


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