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Monitore

ERGONOMISCHE AUFSTELLUNG DES MONITORS

Beim Arbeiten sollte man möglichst senkrecht auf die Bildschirmfläche schauen. Eine sehr hilfreiche Möglichkeit hierfür ist, den Bildschirm zu neigen. Die Zeichen auf dem Monitor sollten etwa eine Höhe von 4 mm erreichen.

Körperliche Beschwerden, die durch falsche Haltung entstehen, können vermieden werden, indem eine möglichst entspannte Sitzposition eingenommen wird. Der Stuhl am Arbeitsplatz sollte so eingestellt sein, dass die Knie und Ellenbogen jeweils einen rechten Winkel (90° - Winkel) bilden.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ermüdungsfreies Sehen ist die richtige Entfernung zum Bildschirm. Dabei liegt der individuelle Entfernungsabstand zwischen 50 bis 70 cm. Außerdem sollte der Bildschirm bzw. die Lampen so aufgestellt werden, dass keine störenden Reflektionen im Bild erscheinen.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


KRITERIEN BEIM KAUF EINES MONITORS

Ein wichtiges Kriterium ist die Größe des Bildschirmes. Sie wird in Zoll angegeben. Bildschirme mit einer Größe unterhalb von 15 Zoll sollten heute nicht mehr verwendet werden. Wenn die Hauptaufgabe in der Verarbeitung von Texten besteht, sind 15 Zoll ausreichend. Empfehlenswert sind jedoch 17 Zoll große Monitore. Hier beträgt die effektive Bildschirmdiagonale 35 (15 Zoll) bzw. 38 cm (17 Zoll). Bei Tätigkeiten wie der Bearbeitung von Grafiken oder der Anwendung von CAD sollten 19 Zoll bzw. 21 Zoll verwendet werden. Ein weiteres Kriterium beim Monitorkauf ist die Auflösung des Monitors. Um eine hohe Zeichenschärfe zu bekommen, empfiehlt sich eine Auflösung (angegeben in Zeilen x Spalten) von mindestens 800 x 600 Bildpunkten bei 15-Zoll-Bildschirmgeräten. Bei 17-Zoll-Monitoren sollte die Auflösung 1024 x 768 Bildpunkte betragen, ab 19 Zoll wird eine Auflösung von mindestens 1200 x 1024 Bildpunkten empfohlen.


TFT-BILDSCHIRM

TFT ist die Abkürzung für Thin Film Transistor und eine Technologie von LCD (Liquid-Cristal–Display). TFT–Bildschirme werden auch oft als Flachbildschirme bezeichnet. Diese ersetzen heute schon weitgehend ihre Vorgänger, die CRT–Monitore. Flachbildschirme verändern in einem elektrischen Feld ihre optischen Eigenschaften. Sie brechen das Licht auf unterschiedliche Weise, je nachdem, ob man sie an elektrische Spannung anlegt oder nicht. Dadurch können verschiedene Bereiche des Bildschirms zum Leuchten gebracht werden und so Text oder Bilder darstellen. Sie werden auch als Aktivmatrix-TFTs bezeichnet, weil die Transistoren aktiv einzelne Bildbestandteile ansteuern.

Vorteile: Der TFT-Monitor ist flimmerfrei, zeigt ein scharfes und kontrastreiches Bild ohne Verzerrungen an den Bildschirmkanten und reflektiert nur in geringem Maße. Außerdem besitzt er ein geringes Gewicht, ist weitgehend strahlungsfrei, platz- und stromsparend und entwickelt wenig Wärme.

Nachteile: Der Flachbildschirm ist sehr teuer, hat mangelnde Farbechtheit, einen eingeschränkten Ablesewinkel, längere Reaktionszeit und die Bildauflösung kann nicht gewechselt werden.

Tipp: Beim Kauf sollte man die Qualität der Bildschirmdarstellung aus verschiedenen Betrachtungswinkeln prüfen. Das Bild darf dabei nicht dunkler und kontrastärmer wirken oder Farbverfälschungen zeigen.


MONITOR

Der Monitor (auch Bildschirm genannt) ist das Hauptausgabegerät eines Computersystems. Er stellt mittels der Grafikkarte verarbeitete Informationen optisch dar und dient somit der Visualisierung (optischen Darstellung) von Software über die Bedieneroberfläche.

Die Grafikkarte ist die Schnittstelle zwischen Computer und Monitor. Sie übernimmt die nötige Berechnung für die Darstellung auf dem Monitor. Die Kommunikation zwischen Monitor und Grafikkarte erfolgt mit analogen Signalen, die auf 5 Leitungen übermittelt werden. Diese setzen sich aus jeweils einer Leitung für eine der 3 Grundfarben (RGB) und zwei Leitungen für die vertikale und horizontale Synchronisation zusammen. Die Intensität bzw. die Anzahl der Farben bestimmt die stufenlos regelbare analoge Spannung auf den Signalleitungen. Die derzeit gängigen Monitorarten und ihre Funktionsweisen sind im Folgenden näher aufgeführt.


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