MEGA-MONITOR
Vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung
(IGD) in Darmstadt wurde der neue Mega-Monitor „Heye Wall“ entwickelt.
Er hat eine gigantische Leinwand mit 18 Millionen Pixel. Das ist
eine Fläche von 4,8 mal 2,4 Metern, was laut IGD eine weltweit
einzigartige Bildschirmauflösung ist. Mit seinen 18 Millionen
Pixel übersteigt dieser Monitor den Wert eines Standard-Computermonitors
um das zwanzigfache. Dadurch kann eine hohe Detailgenauigkeit
erreicht werden, die vor allem beim Planen von Autos und Gebäuden
am Computer notwendig ist. Es wird mit einer jährlichen Nachfrage
von bis zu 20 solcher Leinwände weltweit gerechnet, wobei
der Stückpreis für die Heye Wall zwischen 500.000 und
1 Million Euro liegt. Das einzigartige an der „Heye Wall“ ist,
dass das Originalbild vom Computer zerlegt und von 24 Projektoren,
die hinter der Leinwand auf einem Gerüst stehen, aufgebaut
wird.
(Nachricht vom 28.04.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
EIN MONITOR FÜRS AUGE
Ein neues Mini-Display schreibt Bilder direkt auf die menschliche
Netzhaut. Mit diesem Gerät sehen Piloten alles auf einen
Blick: Höhe, Himmelsrichtung und Geschwindigkeit. Oder Automechaniker
haben den Bauplan des Motorteils, an dem sie gerade arbeiten,
unmittelbar vor ihren Augen präsent. Ermöglicht wird
diese Technik mit Virtual Retinal Displays (VRD). Bei der Augmented-Reality-Technik,
an der seit einiger Zeit geforscht wird, werden reale Bilder mit
zusätzlichen Informationen ergänzt. Es wird also eine
Verbindung zwischen realer und virtueller Welt erzeugt. Durch
das „Nomad Expert Technician System“ können Computerbilder
in hoher Auflösung als virtuelles Bild direkt auf die Netzhaut
(Retina) projiziert werden.
(Nachricht vom 14.05.2004)
HERZFLIMMERN ERKENNEN MIT DEM CARDIO-MONITOR
Ein neues Gerät zur Diagnose von Herzerkrankungen hat nun den
klinischen Test bestanden. Hersteller des Cardio-Monitors ist der
Thüringer Medizintechnikhersteller Geratherm AG. Der Monitor
hat nach vierjähriger Entwicklungs- und Testphase die Marktzulassung
erhalten. Damit kann das Gerät jetzt fast weltweit verkauft
werden. Das handliche Gerät ermöglicht es, schwächste
Signale des so genannten Vorhofflimmerns im Herzen, was in 30 Prozent
der Fälle die Ursache für einen Schlaganfall ist, mit
einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent erkennen zu können.
Wenn die Anomalie rechtzeitig erkannt wird, können Gegenmaßnahmen
ergriffen und somit Schlaganfälle verhindert werden. In Deutschland
erleiden pro Jahr durchschnittlich 300 000 Menschen einen Schlaganfall.
(Nachricht vom 26.05.2004)
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