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Elektrogeräte

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Herd

KEINE ANGST VORM HERD REINIGEN

Kochen, Backen und Braten ist eine tolle Sache. Doch wenn es darum geht, Kochfeld und Backofen von übergekochter Milch und klebrigen Auflaufresten zu reinigen, wandelt sich bei Vielen der Koch-Spaß schnell in Frust beim Putzen um.

Dabei kann ein moderner Herd die Reinigungsarbeit erleichtern. Zugleich gilt aber nach wie vor, dass Soforthilfe nach dem Kleckern gute Dienste leistet.

Sind Essensreste erst einmal ins Kochfeld oder in den Backofen eingebrannt, hilft nur noch kräftiges Schrubben. Spezialmittel erleichtern das Säubern dabei nicht in jedem Fall. Wenn es um den Reinigungsaufwand geht, unterscheiden sich allerdings auch die Herdmodelle deutlich voneinander. Herkömmliche Kochmulden mit Kochplatten aus Gusseisen und Gas-Kochflächen sind wegen der vielen Erhebungen und Kanten relativ schwer zu säubern. Dagegen lassen sich Glaskeramik-Kochfelder dank der glatten Fläche sehr gut reinigen. Spezialreiniger lösen Verschmutzungen, die dann abgerieben werden können. Bei stark Eingebranntem hilft ein Spezialschaber mit Klinge.

Zucker auf Ceranfeldern muss immer sofort abgewischt werden. Sonst brennt der Zucker ein und hinterlässt dauerhafte Schäden. Damit das Ceranfeld nicht zerkratzt, sollten die Topfböden sauber sein. Teure Ceranfelder mit Induktionstechnik sind am leichtesten zu pflegen. Durch so genannte elektromagnetische Wechselfelder entsteht hier nur in den Töpfen und Pfannen Hitze. Das Kochfeld selbst bleibt kalt, so dass auch nichts einbrennen kann.

Auch moderne Backöfen lassen sich inzwischen einfacher reinigen. Fachleute unterscheiden drei Reinigungsarten: Bei der so genannten Pyrolyse werden Brat- und Backrückstände bei Temperaturen bis 500 Grad verbrannt. Der Vorgang dauert bis zu drei Stunden - und verbraucht jedoch relativ viel Strom. Backöfen mit katalytischen Reinigungshilfen (Spezial-Emaillierung) wandeln Fettverschmutzungen bereits bei Temperaturen von 200 bis 300 Grad Celsius um. Ihre großporigen, rauen Oberflächen sind aber wenig widerstandsfähig und daher empfindlich gegen mechanische Beanspruchung. Bei der dritten Variante unterstützt eine Glatt-Emaille-Beschichtung mechanisch die Reinigung. Fett und Bratenspritzer können von der porenlosen Oberfläche mit einer leichten Spüllauge und einem Schwamm entfernt werden.

Ebenfalls leicht zu reinigen sind bisweilen sehr teure Backöfen, die mit einem Dampfgarer kombiniert sind. Hier lässt sich der durch den Dampf gelöste Schmutz einfach abwischen.

Grundsätzlich lohnt es sich, die Spuren eines kleinen oder großen Malheurs am Herd umgehend zu beseitigen. Um den Aufwand beim Reinigen gering zu halten, sollte Übergelaufenes, Verschüttetes oder Verspritztes möglichst schnell entfernt werden. Dann werden auch weniger Chemikalien gebraucht.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


HERD

Der Begriff „Herd“ hat seinen Ursprung im Althochdeutschen. Dort bedeutete das Wörtchen Herd noch „der Glühende“. Heute ist der Herd zu einem Alltagsgegenstand avanciert, zur fortschrittlichen Kochstelle in einer Wohnung, zu einem zentralen Moment gesitteter Wohnkultur.

Ob man nun wahnsinnig gern kocht oder eher weniger - kaum ein neuzeitlicher Haushalt kommt ohne modernen Herd aus. Er ist eine derart präsente technische wie zivilisatorische Errungenschaft, dass man sich um dessen Existenz meistens keine allzu großen Gedanken macht. Fast könnte man meinen, der Herd stehe für das, was den Menschen zu einem kulturellen Wesen macht.

Gemeinhin versteht man als Herd ein Gerät zum Kochen, Backen und Braten. Man könnte darüber streiten, ob der Herd die Küche definiert oder die Küche den Herd. Klar ist: Beides gehört zusammen, vielleicht sogar heute mehr denn je. Denn die Küche ist inzwischen wieder verstärkt Wohnküche und Treffpunkt der Familie. Ein Kommunikationszentrum, in dem nicht nur gearbeitet, sondern auch gelebt wird. So ist die Familie beieinander, während herrliche Köstlichkeiten zubereitet werden.

Ein raffiniertes Menü für Freunde zu kochen, schätzen viele Menschen als geselliges Hobby. Spießig? Mitnichten! Der Herd wird auch hier zu einem zentralen kommunikativen Moment.

Übrigens: Herd ist nicht gleich Herd. Es gibt zum Teil beachtliche Unterschiede. Grob kann man differenzieren in Kohleherd, Gasherd, Elekroherd und Mikrowellenherd.

Schon früher waren Herde Alleskönner. Das selbstgebackene Brot war damals eine Selbstverständlichkeit. Und die Waffeln, gebacken auf einem Kohleherd mit einem gusseisernen Waffeleisen, schmeckten unnachahmlich gut. Die Tradition der Herde und Öfen ist geblieben. Dazugekommen ist eine innovative Technik mit modernen Lösungen rund ums Kochen, Backen und Braten.

Herde sind nicht nur simpler Gebrauchsgegenstand. Die heutigen Produkte sind gekennzeichnet von Vielfalt und Individualität. Es ist nicht schwer, das Modell in Ausführung und Farbe entsprechend den eigenen Vorstellungen zu finden.

Wichtig: Da die Möglichkeiten so vielfältig sind, ist viel Wert auf eine intensive Beratung und sorgfältige Planung zu legen. Schließlich handelt es sich um eine langfristige Anschaffung, die ganz den persönlichen Bedürfnissen angepasst wird. Der neue Trend: Traditionelle Kochplatten werden mehr und mehr von Ceran-Kochfeldern verdrängt. Sie sind optisch schön, pflegeleicht und sparsam im Energieverbrauch. Zudem werden sie in den Abmessungen 45, 60, 75, 80 und 90 cm Breite angeboten und finden so in jeder Küche ihren Platz.

Ein kleines Fazit: Herde sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch komfortabel und gleichzeitig einfach in der Bedienung - wer wäre da nicht gern „Heimchen am Herd“?


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