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Kategorie Essen & Trinken > Kaffee
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Kaffee

NEUE SUPER-KAFFEEBOHNE

Brasilianische Wissenschaftler haben das Erbgut des Kaffees entschlüsselt. Eine Datenbank mit rund 200.000 DNA-Abschnitten soll neue Erkenntnisse und verbesserte Varianten des Kaffeestrauchs Coffea arabica bringen. Die Forscher planen, eine neue Pflanze zu kultivieren, die resistenter gegen Schädlinge und ertragreicher sein wird. Zusätzlich hoffen sie, mit neuen Züchtungen nahrhaftere Getränke mit verschiedenen Geschmacksrichtungen herstellen zu können. Brasilien ist zu 30% am weltweiten Kaffeeanbau beteiligt. Die Bohne ist für zwei Prozent der Exporte und sieben Millionen Arbeitsplätze in dem südamerikanischen Land verantwortlich. Die untersuchte Sorte Coffea arabica macht 80 Prozent der brasilianischen Produktion aus. Eine produktivere Neuzüchtung könnte die Wirtschaft Brasiliens enorm ankurbeln.

(Nachricht vom 18.05.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


KAFFEE GEGEN SCHNECKEN

Wer in seinem Garten von Schnecken geplagt wird, kann diese ganz leicht ohne umweltschädigende Mittel loswerden. Schnecken mögen nämlich keinen Kaffee. Kalter Kaffee, der vom Frühstück übrig bleibt, kann einfach auf die befallenen Pflanzen gesprüht werden. Ebenso kann der Kaffeesatz zwischen den Pflanzen verteilt werden. Das vertreibt nicht nur die Schnecken, sondern versorgt den Boden zusätzlich mit Nährstoffen.

(Nachricht vom 18.05.2004)


KLEINE SCHLÜCKCHEN KAFFEE

Kleine Portionen Kaffee, über den Tag verteilt, halten viel besser wach als eine große Tasse Kaffee am Morgen. Denn so kann das Koffein besser auf die Schlafzentren im Gehirn wirken, stellten Wissenschaftler der Rush University in Chicago fest. Während man schläft, wird in regelmäßigen Abständen das Hormon Melatonin ausgeschüttet. Ein zweites, selbstregelndes System, bei dem der Botenstoff Adenosin eine Rolle spielt, begünstigt den Schlaf ebenfalls. Längere Wachphasen werden durch die vermehrte Ausschüttung dieses Botenstoffs beeinflusst. Koffein verhindert die Aktivierung des Adenosin-Kreislaufs. Wenn aber die Koffeinmenge im Körper parallel zur Adenosinmenge ansteigt, wird die Müdigkeit erfolgreich bekämpft.

(Nachricht vom 18.05.2004)


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