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Kategorie Essen & Trinken > Nahrungsergänzung
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Nahrungsergänzung

KEINE NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL FÜR KINDER

Eltern machen sich oft Sorgen, dass ihre Kinder mit Vitaminen und Mineralstoffen unterversorgt sind. Eine seit über 25 Jahren laufende Studie besagt jedoch, dass die Versorgung der Kinder keiner Nahrungsergänzungsmittel bedarf. Die einzigen Stoffe, an denen es den Kleinen manchmal mangelt, ist Folsäure und Jod. Folsäure kommt vor allem in Milch oder Vollkornbrot vor, Jod ist vor allem in Seefisch enthalten.

Der tägliche Vitaminbedarf für Kinder kann mit einer normalen Mischkost leicht gedeckt werden. Darüber hinaus werden frische Vitamine, die in Obst und Gemüse stecken, vom Körper besser aufgenommen als Vitamine, die Säften oder Tabletten künstlich zugefügt werden.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DER RICHTIGE UMGANG MIT NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTELN

Patienten, die sich Medikamente verschreiben lassen, sollten ihren Arzt über die Einnahme von kräuterhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln informieren. Und das auch, wenn diese nichts mit der gerade behandelten Krankheit zu tun haben. Denn pflanzliche Wirkstoffe können sich gegenseitig behindern. Deshalb sollte der Beipackzettel intensiv studiert werden.

Doch auch für die richtige Dosierung des Nahrungsergänzungsmittels lohnt sich ein Blick auf den Beipackzettel. Denn bei der Wirkungsweise eines pflanzlichen Präparats kommt es auch auf die Dosierung an. Reicht die im Beipackzettel empfohlene tägliche Aufnahmemenge aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen? Die Beipackzettel geben Hinweise zur üblichen Dosierung, die bei apothekenpflichtigen Präparaten in der Regel eingehalten werden.

Bei frei verkäuflichen pflanzlichen Wirkstoffen muss dies nicht der Fall sein. Für Mittel, die in Drogerien und Reformhäusern erhältlich sind, ist die Dosierung nicht festgelegt. In beiden Fällen müssen die Heilpflanzen den Bestimmungen des Deutschen Arzneibuches (DAB) entsprechen, d.h. einen spezifischen Mindestgehalt an bestimmten Inhaltsstoffen aufweisen. Das ist wichtig, weil die Konzentration der Wirkstoffe je nach Sorte, Anbauort oder Klima stark schwanken kann. Genau geregelt ist auch die Aufbereitung, um zu verhindern, dass weniger wertvolle Pflanzenteile verwendet werden. Über die Einhaltung dieser Bestimmungen wacht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Bei Arzneimitteln gilt der Grundsatz, dass Mittel, die nur aus einem Wirkstoff bestehen, sinnvoller sind als Mittel mit mehreren Wirkstoffen. Denn bei Kombinationspräparaten steigt mit der Zahl der Wirkstoffe auch das Risiko von Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten. Als Kombipräparate werden hier Mittel mit verschiedenen Pflanzenextrakten bezeichnet. Es gibt Fälle, in denen solche Kombinationen sinnvoll sind, etwa wenn ein Schlafmittel Baldrian und Hopfen enthält.


HOMÖOPATHIE BEGINNT MIT RICHTIGER ERNÄHRUNG

Die Ernährungstherapie ist Grundlage eines jeden Naturheilverfahrens. Allerdings sollte vor dem Beginn einer Nahrungsergänzung mit Vitaminen, Enzymen, Spurenelementen und Aminosäuren zunächst einmal die Ernährung analysiert werden. Denn die Ernährung beeinflusst nachhaltig unser Immunsystem. Das Immunsystem wiederum bietet Schutz gegen degenerative Erkrankungen. Doch unser Körper ist an essentiellen Ernährungsgrundstoffen verarmt. Denn eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist heute nicht mehr ausreichend. Auch eine hochwertige Ernährung bedarf heute einer Auswahl an Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren zum optimalen Schutz vor Krankheiten.


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