aalloo
Verzeichnis
Auto & Motorrad Dating Foto & Video Mode Sport & Freizeit
Baby & Kind Elektrogeräte Haus & Garten Musik Telekommunikation
Bücher Essen & Trinken Immobilien Reisen TV, DVD & HiFi
Büro Filme Kosmetik Software Sonstiges
Computer Finanzen Kultur Spielzeug
Kategorie Essen & Trinken > Zigarren
Sie befinden sich im Bereich: Home >

Essen & Trinken

 > 

Zigarren

KUBA – DIE HEIMAT VON ZIGARREN UND RUM

Kuba, die größte Insel der Antillen, liegt direkt am Golfstrom zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des amerikanischen Doppelkontinents am Eingang des Golfes von Mexiko. Im Norden ist sie 180 km von Florida entfernt, im Süden 140 km von Jamaika, im Westen 210 km von der mexikanischen Halbinsel Yucatán und im Osten 77 km von Haiti.
Diese geografisch zentrale Lage hat die Insel seit jeher begünstigt. Kuba hat das, was die meisten Touristen begeistert: Makellose, weiße Strände, klares Wasser und freundliche Menschen.

Die ersten Bewohner der Insel, deren heutiger Name von dem ursprünglichen Namen Cubanascan abgeleitet wurde, waren aus dem Amazonasgebiet eingewandert. Nach der Ankunft von Christoph Kolumbus, der die Kolonisation Kubas einleitete, starben die Ureinwohner durch harte Arbeit und Krankheiten beinahe aus. Zur gleichen Zeit begannen die spanischen Kolonialherren, afrikanische Sklaven nach Kuba zu bringen. Diese gehörten zum größten Teil den ethnischen Gruppen der Yoruba, Mandigas, Congos, Carabalies und Bantú an. Die Sklaverei wurde 1886 verboten, und im Jahre 1893 wurden die Schwarzen den Weißen offiziell gleichgestellt. Noch immer beeinflussen die afrikanischen Wurzeln viele Bereiche des kubanischen Lebens und der Musik.

Die erste Zigarrenmanufaktur Havannas, die von der Stadt verwaltete „Casa de Beneficiencia“, öffnete ihre Werkstätten im Jahre 1799. Dieses Datum steht für die Geburtsstunde der kubanischen Zigarre, die in kurzer Zeit unter der Bezeichnung „Havanna“ zu Weltruhm gelangen sollte. Zwar gab es schon seit Jahrzehnten in der kubanischen Hauptstadt zahlreiche kleine Werkstätten, aber die Zigarren wurden hier nur heimlich hergestellt. Die steigende Beliebtheit der „Havanna“ führte schließlich dazu, dass Spanien 1817 sein seit 100 Jahren bestehendes Handelsmonopol für Tabak und Zigarren aufhob und die Hafenstadt Havanna die Funktion Sevillas im Tabak- und Zigarrenhandel übernahm. Die Manufakturen schossen wie Pilze aus dem Boden und nach wenigen Jahren lag ihre Zahl schon bei vierhundert.

Mit der Entdeckung Kubas als ideales Anbaugebiet für Zuckerrohr wurde auch der Rum entdeckt. Die Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen bemerkten schnell, dass beim Zuckersieden aus Zuckerrohr eine klebrige Melasse übrig blieb, die in der Hitze auf natürliche Weise fermentierte. Nach der Fermentation und Destillation erhielt man einen starken, dunklen Rum. Dieses starke und berauschende Getränk war vor allem bei den Seeleuten sehr beliebt, die den Rum später auch nach Europa einführten.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


GESCHICHTE DER ZIGARRE

Seine Entdeckung als Nutzpflanze verdankt der Tabak höchstwahrscheinlich den Ureinwohnern der Halbinsel Yucatán, im heutigen Süden von Mexiko. Von da gelangte er nach Nord- und Südamerika. In Südamerika wurde bereits vor mehr als 3000 Jahren Tabak geraucht. Damals aber weniger zum Genuss, sondern mehr zur Heilung Kranker oder für die Kontaktaufnahme mit den Göttern. Das Rauchen war damit den Schamanen und Medizinmännern vorbehalten. Es ist nicht genau bekannt, wann damit begonnen wurde, Tabak zu kultivieren und zu rauchen, aber eines ist sicher, bis zu Kolumbus epochaler Reise im Jahr 1492 war Tabak in Europa gänzlich unbekannt.

Die Azteken und die Maya, die den Namen „Ciquar“ – „etwas Brennbares, das gut schmeckt und gut riecht“ - prägten, kannten und schätzten die Zigarre schon lange Zeit, bevor Kolumbus am 12. Oktober 1492 auf einer Insel landete, die von ihren Bewohnern Guanahani genannt wurde und die er in San Salvador umtaufte. Er ahnte damals weder, dass er gerade die Neue Welt entdeckt hatte, noch dass er kurz davor stand, den Tabak zu entdecken. Er verbrachte dort zu wenige Tage, um ins Landesinnere vorzudringen oder die Gebräuche der Eingeborenen zu beobachten. Jedoch erfuhr er von der Existenz einer anderen, größeren Insel. Kolumbus beschloss, sie anzusegeln und betrat sie am 17. Oktober 1492. Er gab ihr den Namen Juana. Später wurde sie Ferdinanda und schließlich Kuba genannt.

Kolumbus und seine Männer waren begeistert von den Traditionen und Bräuchen der Ureinwohner Kubas. Besonders faszinierte ihn ein glimmender Stengel aus Kräutern, an denen sowohl Männer als auch Frauen genussvoll sogen. Die Indianer nannten diese Kräuter „Tabago“, und durch eine Verwechslung wurde aus dem Wort „Tabago“ später das Wort „Tabak“.

Um 1500 kamen dann die ersten Tabakblätter nach Europa. Zunächst wurden sie allerdings als Heilmittel für Wunden und Entzündungen eingesetzt. Der Franzose Jean Nicot galt damals als einer der berühmtesten Tabakheilkundigen. Sein Name wurde durch die wissenschaftliche Bezeichnung des in der Tabakpflanze enthaltenen Alkaloids Nikotin unsterblich. Um 1550 wurde das Tabakrauchen in Europa populär. Allerdings wurde er zunächst mit Hilfe von Pfeifen inhaliert. Im 17. Jahrhundert führte in Frankreich Ludwig XIV. die Tabaksteuer ein, was aber die Tabakliebhaber nicht davon abhielt, fleißig weiterzurauchen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand die Zigarre in Deutschland immer mehr Liebhaber. Deutschland ist mittlerweile einer der größten Zigarrenhersteller der Welt. Wichtige Standorte sind der südliche Schwarzwald, Ostwestfalen und Thüringen.


Impressum / Haftungsausschluss