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Aktien

BETRUG AN DER WALL STREET MIT FALSCHEN GOOGLE-AKTIEN

Über 0,5 Mio. Dollar erbeutete ein skrupelloser Gauner mit dem Verkauf nicht existenter Google Aktien. Der Niederländer gab sich als Freund der beiden Google-Gründer aus und behauptete, am Börsengang von Google beteiligt zu sein. Mit dieser Masche ergaunerte der Mann bei Wallstreet Brokern eine halbe Million Dollar.

Die Gier nach Geld machte die Börsenprofis wohl blind. Ansonsten ist es unerklärlich, wie die sonst so cleveren Geschäftsleute dem Betrüger auf den Leim gehen konnten. Als zusätzliches Bonbon hatte Shamoon Rafiq den Wallstreet-Händlern angeboten, einen Teil der Aktien auf Kredit zu gewähren. Den Einstiegspreis einer Google-Vorzugsaktie benannte der Gauner mit 12 Dollar. Shamoon Rafiq wurde inzwischen verhaftet, das erbeutete Geld hatte der vergnügungssüchtige Holländer zum Teil schon im Nachtleben verprasst.

(Nachricht vom 08.07.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


MANAGER SETZEN AUF EIGENE AKTIEN

Der Trend geht zu den eigenen Aktien. In Amerika setzten Manager verstärkt auf die Wertpapiere der von ihnen geleiteten Unternehmen. Einen ähnlichen Vertrauensbeweis in die eigene Wirtschaftskraft hatte es zuletzt im ersten Quartal 2003 gegeben. Der Gesamtwert der getätigten Aktienkäufe lag mit knapp 5 Mio. Dollar rund 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Börseninsider erwarten, dass sich diese Entwicklung bis zum Jahresende fortsetzt.

Die rückläufige Entwicklung der Insideraktienkäufe im zweiten Halbjahr 2003 führen Branchenkenner auf die damalige Zinsentwicklung zurück. Für amerikanische Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder ist die Meldung eigener Aktienkäufe an die Börsenaufsicht obligatorisch. Diese Mitteilungen dienen als Grundlage für volkswirtschaftliche Prognosen über die kurz- bis mittelfristig zu erwartende Geschäftsentwicklung.

(Nachricht vom 09.07.2004)


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