ONLINE-BAUFINANZIERUNG NUR BEGRENZT EMPFEHLENSWERT
Wie Stiftung Warentest jetzt in einer Testreihe herausgefunden
hat, sind Baufinanzierungen übers Internet nur bei Standardfinanzierungen
zu empfehlen. Viele Online-Anbieter seinen nicht in der Lage,
ihr Online-Finanzierungsangebot bei komplexeren Anfragen aufrecht
zu erhalten. Bei komplizierten Einkommens- oder Vermögensverhältnissen
und Immobilien mit zweifelhafter Verwertbarkeit lehnten Online-Anbieter
eine Baufinanzierung oft ab. Auch Immobilien, deren Wert schwer
zu beurteilen ist, fielen häufig durchs Raster.
Darüber hinaus bemängelten die Finanztester auch
den Service und die Sicherheitsstandards der Online-Anbieter
sowie eine zu große Zurückhaltung bei der Risikoaufklärung
der Kreditnehmer. Für ‚normale’ Baufinanzierungen
jedoch lohnt sich der Blick ins Netz allemal. Bis zu einem halben
Prozent Zins können Kreditnehmer sparen, wenn sie ihre
Immobilie über einen Online-Anbieter finanzieren.
(Nachricht vom 29.06.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
GESETZENTWURF ZUR STREICHUNG DER EIGENHEIMZULAGE
In ihrer Kabinettssitzung am 14. Juli 2004 hat die Bundesregierung
einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Eigenheimzulage verabschiedet.
Zugunsten der Förderung für Forschung und Bildung
werden Subventionen für Wohnraum künftig gestrichen.
Die Eigenheimzulage ist seit Jahren die steuerliche Einzelsubvention
mit dem höchsten Volumen im Bundeshaushalt.
Die Bundesregierung verspricht sich mit diesem Schritt Einsparungen
der öffentlichen Haushalte, welche zugunsten von Wachstum und
Wohlstand künftiger Generationen investiert werden sollen. Den
finanziellen Spielraum hierfür kann nur ein zielgerichteter Abbau
von Subventionen bringen. Eine Finanzierung über zusätzliche
Kredite würde die Bemühungen um Zukunftsorientierung konterkarieren.
Da die Wohnraumversorgung so gut wie nie zuvor sei, entspräche
die Eigenheimzulage nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen und
sei nicht mehr zeitgemäß.
(Nachricht vom 14.07.2004)
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