WERTVOLLE PROFITIPPS FÜRS BUSINESS
Wer im Geschäftsleben, oder neudeutsch im Business, Erfolg haben
will, muss sich an gewisse Spielregeln halten. Das beginnt bei der Wahl
der richtigen Branche und des richtigen Jobs, bedarf einer professionellen
Bewerbung und ordentlicher Arbeitszeugnisse. Wer die Spielregeln kennt,
und sich an sie hält, hat in der Regel eigentlich nichts mehr zu
befürchten. Die wichtigsten Business-Spielregeln finden Sie deshalb
hier aufgelistet.
Die richtige Business-Wahl
Egal ob Berufswahl, Arbeitsplatzwechsel oder Fortbildung, wer
sich verändern will, sollte sich vorher fragen, was er
erreichen möchte. Wichtig ist dabei, herauszufinden,
für welchen Job man aufgrund seiner persönlichen
Fähigkeiten und Neigungen besonders geeignet ist. Nur
dann hat man die Voraussetzungen dafür, im Business auch
erfolgreich zu sein. Sprechen Sie mit Menschen, die Ihre Stärken
und Schwächen gut einschätzen können, wie Eltern,
Freunden und Verwandten. Oftmals kommen aus diesem Kreis Anregungen
für Dinge, auf die man von allein nicht gekommen wäre.
Für Berufsanfänger bietet das Arbeitsamt einen besonderen
Service. Das Berufs-Informations-Zentrum (BIZ) berät
junge Menschen ausführlich und professionell über
Möglichkeiten und Perspektiven von Ausbildungsmöglichkeiten
und Berufen.
Neben Selbstanalyse und Berufswahl spielt natürlich auch
die Wahl des Arbeitgebers oder der Ausbildungsstätte eine
wichtige Rolle. Denn was nützt es, hoch motiviert und begabt
in einem Betrieb zu sitzen, der die Fähigkeiten gar nicht
zu schätzen weiß? Deshalb ist es unerlässlich,
sich vor einer Bewerbung ausführlich über den Arbeitgeber
und persönliche Karrierechancen zu informieren. Dazu bietet
sich das Internet an, denn fast alle Unternehmen haben heute
einen eigenen Auftritt im Netz. Wer die Adresse des angestrebten
Unternehmens nicht kennt, sollte versuchen, sie über eine
Suchmaschine ausfindig zu machen. Wenn das nicht gelingt, sollte
man sich nicht scheuen, beim Unternehmen direkt anzurufen und
sich höflich nach der Web-Adresse zu erkundigen. Interesse
an einem Unternehmen wird meist als professionell gewertet und
rückt sie in ein gutes Licht.
Auch auf so genannten Fachmessen bietet sich oftmals die Gelegenheit,
einen Eindruck von einem Unternehmen zu gewinnen. Lassen Sie
sich keine Chance entgehen, sich so umfassend wie möglich über
ihren potentiellen Arbeitgeber und Ihre künftige Stelle
zu informieren.
Die erfolgreiche Business-Bewerbung
Eine reine "Blindbewerbung" hat bei den meisten Unternehmen
nur geringe Erfolgschancen. Ihrer Initiativbewerbung sollte
daher eine gründliche Selbst- und Standortanalyse vorausgehen.
Machen Sie sich eine Liste der in Frage kommenden Unternehmen
und deren Einstellungskriterien. Achten Sie hierbei auch darauf,
dass die betreffende Branche sich in einer Wachstumsphase befindet
und dass Ihre Fähigkeiten zum Unternehmen passen.
Wer sich auf ein Arbeitsangebot bewirbt, muss zeigen, dass
er über die erforderlichen Kenntnisse für die ausgeschriebene
Stelle verfügt. Ordentliche Bewerbungsunterlagen mit tabellarischem
Lebenslauf und chronologisch geordneten Zeugniskopien sind deshalb
unerlässlich. Fast genauso wichtig ist das Anschreiben,
das den Bewerbungsunterlagen beigelegt wird. Es bietet dem Bewerber
die Möglichkeit, auf einer Seite plausibel zu machen, warum
er sich auf die offene Stelle bewirbt und wodurch er sich für
sie qualifiziert.
Das Anschreiben sollte deshalb sehr sorgfältig verfasst
werden und im Idealfall auf alle in der Stellenausschreibung
angesprochenen Punkte kurz eingehen. Keinesfalls sollte man
bei der Bewerbung Tatsachen verheimlichen oder gar übertreiben.
Denn spätestens beim Vorstellungsgespräch kommen Flunkereien
z.B. über gute Englischkenntnisse ans Tageslicht. In so
einem Fall ist die Glaubwürdigkeit dahin und der Job ebenso.
Bleibt man bei der Wahrheit und überzeugt durch Sachkenntnis,
dann werden die meisten Firmen gerne einen Englischkurs bezahlen,
wenn es für die Stelle wirklich erforderlich ist.
Sollten Sie auf Ihre Bewerbung hin nichts hören, können
Sie durchaus höflich nachfragen, wie weit der Bewerbungsprozess
momentan ist und sich in Erinnerung bringen. Nach einem erfolgreichen
Bewerbungsgespräch können Sie auch in Form eines kurzen
Schreibens noch einmal auf sich aufmerksam machen und sich für
das positive Gespräch bedanken.
Der professionelle Business-Wechsel
Wer sich für den Wechsel in ein anderes Unternehmen entscheidet,
hat nach dem Arbeitsrecht Anspruch auf ein ordentliches Arbeitszeugnis.
Aber auch wem gekündigt wird, darf ein Zeugnis nicht verweigert
und schon gar keine Hindernisse in den Weg gelegt werden, wieder
eine neue Stelle zu finden. Ein ordentliches Zeugnis enthält
neben Angaben über Art und Dauer der Beschäftigung
auch ausführliche Nachweise über erbrachte Leistungen
sowie eine Beurteilung des Verhaltens. Darüber hinaus muss
genau erkennbar sein, welche Firma das Zeugnis ausgestellt hat
und aus welchem Grund das Arbeitsverhältnis aufgelöst
wurde. Zudem muss es die Unterschrift des Personalleiters oder
des Vorgesetzten enthalten, am besten beide. Wer sich unsicher
ist, ob das Zeugnis auch korrekt ist, kann beim Betriebsrat
nachfragen oder sich beim Arbeitsamt beraten lassen. Bedenken
Sie, dass Sie sich mit diesem Zeugnis für einen neuen Arbeitsplatz ‚empfehlen’ wollen
und zögern Sie auf keinen Fall, Ihr Recht einzufordern.
Wenn Sie Ihr Arbeitszeugnis anfechten wollen, sollten Sie dies
so schnell wie möglich tun, am besten unmittelbar bei oder
nach Erhalt des Zeugnisses. Je mehr Zeit vergeht, desto schwerer
wird es für Sie nachzuweisen, dass Sie im Recht sind.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
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