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Kategorie Finanzen > Existenzgründung
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Existenzgründung

TREND ZUR EXISTENZGRÜNDUNG HÄLT AN

Aufgrund der anhaltenden Krise am Arbeitsmarkt machen sich immer mehr ehemalige Arbeitnehmer selbständig. Über 30 Prozent aller Existenzgründer waren zuvor arbeitslos. Eine Alternative, welche den Neugründern einiges abverlangt und die einer soliden Vorbereitung bedarf. Über die zahlreichen neuen Herausforderungen klärt die Agentur für Arbeit auf, die im Arbeitsamt angesiedelt ist. In zahlreichen Informationsveranstaltungen können sich Existenzgründer über alle unternehmensrelevanten Themen wie Marketing, Vertrieb, Rechnungswesen, Steuern etc. unterrichten.

Viele Existenzgründer finden in der Gründungsphase Unterstützung durch das so genannte Überbrückungsgeld. Arbeitnehmer, die Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, können den Zuschuss sogar schon vor Beginn der Arbeitslosigkeit beantragen. Eine weitere Voraussetzung für die Zahlung des Überbrückungsgeldes ist der Nachweis, dass das geplante Unternehmen auch tragfähig ist. Dieser kann z.B. von einem Steuerberater bestätigt werden.

Die Höhe des Überbrückungsgeldes beträgt zurzeit 171,5 Prozent des Arbeitslosengeldes und wird für die Dauer von einem halben Jahr bezahlt. Die Höhe des erwirtschafteten Gewinns in diesem Zeitraum ist im Gegensatz zur Ich-AG nicht begrenzt.

Information: www.arbeitsagentur.de und www.bmwa.bund.de

(Nachricht vom 14.07.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DEUTSCHE BAHN UNTERSTÜTZT EXISTENZGRÜNDER

Neue Wege in der Personalpolitik beschreitet die Deutsche Bahn AG in Sachsen. Mit außergewöhnlichen Maßnahmen will die Deutsche Bahn Belegschaftsmitglieder, deren Arbeitsplätze vom Stellenabbau bedroht sind, unterstützen. Wie DB-Personalvorstand Bensel mitteilte, solle das Pilotprojekt "sachsen aktiv" den Bahn-Mitarbeitern den Einstieg in die Privatwirtschaft erleichtern. Das Programm ist als Netzwerk angelegt, welches die Fortbildung von ehemaligen Mitarbeitern und die Vermittlung von Stellenangeboten sowie Hilfe bei Existenzgründungen beinhaltet.

Noch in diesem Jahr will die Deutsche Bahn weitere Stellen, vor allem in Ostdeutschland, abbauen. Insgesamt sind von den Stellenstreichungen knapp 400 Mitarbeiter betroffen. Dennoch halten sich nach Angaben der Bahn die abgebauten Stellen und die offenen Stellen die Waage. Der Grund für den Abbau vieler Stellen ist die ungenügende Qualifikation der Mitarbeiter.

(Nachricht vom 14.07.2004)


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