3D-COMPUTERCHIPS MIT LEITERBAHNEN AUS GOLD
Chinesische Wissenschaftler haben jetzt ein Verfahren entwickelt,
mit dem in Zukunft dreidimensionale Schaltkreise für Computerchips
hergestellt werden können. Die dreidimensionalen Bauteile
werden mit Hilfe der Lasertechnik gefertigt: In einem Glasblock
werden durch einen computergesteuerten Laserblitz Goldionen in
Goldatome umgewandelt, die dann beim Aufheizen zu kleinen Nanokugeln
anwachsen können. Bislang ist es den Forschern allerdings
nur gelungen, einzelne Punkte in den Glasblock einzuschreiben.
Sollte ihnen die Verbindung der Punkte zu Linien gelingen, steht
der Produktion dreidimensionaler Computerchips nichts mehr im
Wege.
(Nachricht vom 28.04.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
GOLDENER HUT IN BERLIN
Das Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin hat seine
neuen Ausstellungsräume für Exponate aus den unterschiedlichsten
Epochen eröffnet. Zusätzlich werden die Goldschätze
Trojas, archäologische Funde aus Zypern und dem Kaukasus sowie
Goldgegenstände aus der Bronzezeit gezeigt. Im August vergangenen
Jahres wurden in dem Museum im Schloss Charlottenburg bereits die
renovierten Räume für die Stein- und Bronzezeit eröffnet.
Die Exponate der ständigen Ausstellung waren in der Vergangenheit
in Lagerhallen aufbewahrt worden.
Das Glanzstück unter den wieder ausgestellten Exponaten ist
zweifellos der goldene Hut, der 1996 für 1,5 Millionen Mark an
das Museum verkauft wurde. Sein Alter wird auf über 3.000 Jahre
geschätzt, seine Herkunft wird im nördlichen Alpenvorland
vermutet. Auf dem goldenen Hut ist ein vollständiger Kalender
dargestellt, der seinem Besitzer die Macht verlieh, zeitliche Vorhersagen
zu treffen. Damit ist widerlegt, dass der Mondzyklus erstmals von
dem griechischen Astronomen Meton im Jahre 432 v. Chr. berechnet wurde.
Seine Erkenntnisse befanden sich bereits über 500 Jahre lang
auf dem goldenen Hut.
(Nachricht vom 07.06.2004)
|