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Haftpflichtversicherung

AUF REISEN EMPFEHLEN SICH PRIVATE UNFALLVERSICHERUNGEN

Unfälle, die sich in der Freizeit und im Urlaub ereignen, sind gesetzlich nicht versichert. Und das Risiko, bei einer Ferienreise oder einem Ausflug in der näheren Umgebung Opfer einer Verletzung zu werden, war noch nie so hoch wie heute. Das Auswärtige Amt in Berlin teilt in diesem Falle mit, dass „ die weltweite Gefährdung durch den Terrorismus anhält“ und selbst in unseren Breiten die Gefahr von möglichen Terroranschlägen besteht. Aber es gibt auch weniger dramatische Risiken, die insbesondere während der Winterzeit aufwarten. So rechnet die Düsseldorfer Arag-Versicherung mit über 60.000 deutschen Wintersportlern, die in einen Sportunfall verwickelt sein könnten.

Daher empfiehlt es sich immer, zusätzlich zu der Krankenversicherung eine private Unfallversicherung abzuschließen, die einen vor den unangenehmen Konsequenzen eines Freizeit-, Sport- und Reiseunfalls schützen können.

Ihre Kranken- oder Haftpflichtversicherung berät Sie in diesem Zusammenhang gerne.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


ZAHLUNGSVERSÄUMNIS KANN TEUER WERDEN

Verbraucher, die trotz Mahnung und anschließender Androhung der Kündigung Ihren Prämienzahlungen nicht nachkommen, müssen mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Laut deutschem Gesetz hat ein Versicherungsunternehmen das Recht, einem säumigen Kunden nach abgelaufener und erfolgloser Terminsetzung für die Zahlung unter Angabe der Rechtsfolgen nicht nur zu kündigen, sondern auch die fällige Versicherungsprämie für die gesamte angelaufene Periode zu verlangen.

Beispiel: Kommen Sie der Zahlung Ihrer Prämie zum 01.01. eines Jahres auch nach Terminsetzung und unter Angabe der rechtlichen Konsequenzen nicht nach, kann die Assekuranz Ihre Versicherung kündigen und Ihnen trotzdem den fälligen Betrag für das komplette Jahr in Rechnung stellen.


LIMITS OF LIABILITY 2003

Marsh, eines der weltweit führenden Unternehmen für Risiko- und Versicherungsmanagement mit Hauptsitz in New York (USA), hat im Rahmen einer mit Hilfe mehrerer Marktforschungsinstitute initiierten Studie weltweit 4300 Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 75 Millionen Euro untersucht, darunter waren 1000 europäische Betriebe. Gegenstand der Untersuchung war die Entwicklung des Haftpflichtversicherungsschutzes der Unternehmen im Zeitraum von Januar 2002 bis Januar 2003.

Die Marsh-Studie ergab, dass Unternehmen im Allgemeinen dazu tendieren, bei ihrer betrieblichen Haftpflichtversicherung einzusparen. Trotz steigender wirtschaftlicher, personeller und ökologischer Risiken sowie dem Trend zu höheren Schadenersatzforderungen ist der Haftpflichtversicherungsschutz der Industrie von 2002 auf 2003 weltweit um durchschnittlich 11 Prozent zurückgegangen. Viele der befragten Unternehmen gaben als Grund für die Reduzierung der Deckungssummen die rezessive Wirtschaftslage und die drastisch gesteigerten Tarife für Industrieversicherungen an. Beunruhigend ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass es vornehmlich kleine und mittelständische Betriebe sind, die sich aufgrund der ökonomischen Gesamtlage genötigt sehen, bei Ihrer betrieblichen Haftpflichtversicherung den Rotstift anzusetzen. Manche große Unternehmen bauten dagegen sogar ihren Haftpflichtversicherungsschutz aus.

Eine Ausnahme stellen dagegen mitteleuropäische Staaten, insbesondere Deutschland und Frankreich, dar. Entgegen dem allgemeinen Abwärtstrend besitzen die mitteleuropäischen Kernstaaten das höchste Absicherungsniveau in Europa. Deutschland trotzt selbst dem Trend der kleinen bis mittelständischen Unternehmen, die anderswo weniger in die betriebliche Haftpflicht investieren als zuvor.

Generell lässt sich im internationalen Vergleich eine deutliche Diskrepanz vor allem zwischen USA und Europa feststellen. Während man in Deutschland durchschnittlich 21.561 Euro je Million Versicherungsschutz zahlt (dies entspricht übrigens dem westeuropäischen Durchschnitt), liegt der Durchschnittswert je Million in den USA bei 11.614 Euro. Die Ursachen liegen zum einen in der geringeren Selbstbeteiligung bei deutschen Unternehmen und zum anderen in dem Anteil stark exponierter Industriezweige wie beispielsweise Chemie, Bau, Pharma und der Automobilindustrie. Frankreich führt mit durchschnittlichen Haftpflichtkosten von 25.451 Euro je Million Deckungssumme die Spitze in Europa an.


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