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Krankenversicherung

DEBEKA KRANKENVERSICHERUNG NEUER MARKTFÜHRER

Wie der Vorstandsvorsitzende der Debeka Versicherungen, Uwe Laue, mitteilte, ist die Debeka zum Marktführer unter den privaten Krankenversicherern aufgestiegen. Darüber hinaus hat die Debeka den höchsten Zugang an Neukunden und erstattete über 229 Millionen Euro an ihre Kunden zurück.

Die Leistungsquote ist der Gradmesser für die Leistungskraft einer privaten Krankenversicherung. Sie belief sich bei der Debeka im vergangenen Jahr auf 104,4 Prozent. Das bedeutet, dass die Debeka ihren Versicherten mehr Leistungen entgegenbringt, als sie an Beiträgen einnimmt. Ermöglicht wird dies durch hohe Kapitalerträge und niedrige Kosten. An Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit wurden rund 410.000 Versicherten über 229 Millionen Euro zurücküberwiesen.

Die verdienten Beitragseinnahmen der Debeka Kranken stiegen im Jahr 2003 um 7,6 Prozent auf 3.269,9 Millionen Euro. Damit ist das Unternehmen ohne den Zukauf anderer Unternehmen zum größten privaten Krankenversicherer in Deutschland aufgestiegen. Mit mehr als 1,87 Millionen privat versicherten Personen hält die Debeka einen Marktanteil von rund 25 Prozent. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist damit ohnehin Marktführer nach Krankheitskostenvollversicherungen. Mit zwei Millionen Versicherten ist die Debeka Kranken auch der größte Träger der privaten Pflegepflichtversicherung.

(Nachricht vom 01.06.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


VERWALTUNGSKOSTEN DER GESETZLICHEN KASSEN ZU HOCH

Gegen die steigenden Verwaltungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen will jetzt das Bundesgesundheitsministerium vorgehen. Wie die Parlamentarische Gesundheits-Staatssekretärin Marion Caspers-Merk mitteilte, sind die Verwaltungskosten der Kassen im ersten Quartal 2004 erneut um drei Prozent gestiegen. Caspers-Merk rief die Kassen zugleich auf, ihre Zusagen für sinkende Beiträge einzuhalten und Einsparungen an die Versicherten weiterzugeben.

Entschieden wandte sich Caspers-Merk gegen die von der CDU favorisierten so genannten Kopfpauschalen im Gesundheitswesen. Die Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Krankenkassen würden damit nicht gelöst. Insofern handele es sich bei dem Prämien-Modell um eine schlechte Alternative zur Bürgerversicherung, weil der soziale Ausgleich ein Jahr verspätet über das Steuersystem und abhängig von der Haushaltslage stattfinde.

(Nachricht vom 02.06.2004)


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