MEDIEN UNTERSTÜTZEN PHANTASIE VON KINDERN
Medien regen die kindliche Phantasie an. Dieses Ergebnis ermittelte
die jüngste „Kinderwelten“-Studie von Super RTL.
In dieser Studie wurde ermittelt, dass der Umgang mit Medien das
kindliche Spiel in keiner negativen Weise beeinträchtigt.
Im Gegenteil - Kinder picken sich aus den Mediengeschichten Anregungen
für ihr Rollen- und Fantasiespiele. Dabei spielen Jungen
und Mädchen ganz unterschiedlich: Jungen schaffen fremde
Welten, in denen sie häufig ähnliche Handlungsabläufe
inszenieren. Mädchen bleiben in alltäglichen Welten,
erfinden darin aber reichhaltige und überraschende Abläufe.
(Nachricht vom 16.06.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
BERICHTERSTATTUNG IN DEN MEDIEN AUSGEWOGEN
Kommunikationsforscher haben jetzt herausgefunden, dass Medienberichterstattung
zum Thema Genforschung entgegen den ständigen Behauptungen
durchaus ausgewogen und unparteiisch ist. Mediennutzer, die Tageszeitung
lesen, Radio hören und sich Nachrichten und Dokumentationen
auf verschiedenen Sendern ansehen, haben durchaus die Möglichkeit,
sich umfassend zu informieren und sich selbst eine Meinung zu
bilden. Den Medien wird oft vorgeworfen, dass sie über Genforschung
tendenziös berichten und nur die Gefahren beschwören.
Langzeitbeobachtungen widerlegen dieses Vorurteil von Medienforschern.
(Nachricht vom 22.06.2004)
US-ZEITUNGEN FÄLSCHEN AUFLAGENZAHLEN
In den Staaten haben mehrere Zeitungen bewusst ihre Auflagenzahlen
verfälscht. Sprecher der Tageszeitung „Newsday“ gestanden,
die Auflage um neun Prozent in die Höhe gesetzt zu haben.
Kurz vorher hatte die „Chicago Sun-Times“ ähnliche
Machenschaften gestanden. Die Verlage hatten befürchtet,
dass wegen geringerer Auflagenzahlen die Anzeigenschaltung ebenfalls
rückläufig werden könnte. Das Auflagenbüro ‚Audit
Bureau of Circulation’ hatte die falschen Zahlen nicht
erkannt. Die „Newsday“ wurde jetzt von Werbetreibenden
wegen angeblicher Auflagenfälschung auf 100 Millionen Dollar
Schadensersatz verklagt. Die „Chicago Sun-Times“ muss
sich ebenfalls vor Gericht verteidigen, da der Preis für
Anzeigen von den Auflagenzahlen abhängt.
(Nachricht vom 22.06.2004)
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