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Digitalfotos

DIGITALFOTOS – EINIGE TIPPS FÜR EINSTEIGER

Digitalfotographie hat sich in den letzten Jahren zu dem Renner auf dem Fotomarkt entwickelt. Kein Wunder: Digitalkameras sind zwar (noch) teuerer in der Anschaffung, aber man spart die Kosten für Film und Entwicklung.

Weiterhin ist, mit entsprechender Ausrüstung, das Übertragen auf den Computer, das Brennen von Bildern auf CD oder die Verbreitung der Fotos via e-Mail oder auf einer eigenen Homepage ein Kinderspiel.

Doch wie alle neuen Techniken gibt es auch hier bei manchen Nutzern eine Hemmschwelle – ist das Neue so gut oder besser als das Alte? Wie mache ich gute Fotos? Welche Tricks und Tipps gibt es, welche Regeln muss ich beachten? Diese Seite soll Ihnen dazu einige Informationen liefern.

Zunächst einmal haben die konventionelle Fotographie und Digitalfotos mehr gemeinsam als Unterschiede. Alles, was für die "alte" Fotographie gilt, um ein gutes Bild zu schießen, gilt auch für Digitalfotos: die Belichtung muss stimmen, der Motivausschnitt sollte gut zusammengesetzt sein, und der Aufnahmewinkel ist mitentscheidend für die Qualität des Bildes. Hier bietet Ihre Digitalkamera natürlich einen unschlagbaren Vorteil: Sie können nach Herzenslust experimentieren, 10 oder 20 Bilder des gleichen Motivs machen, und dann in aller Ruhe über die Vorschau entscheiden, welches davon Ihnen am Besten gefällt. Gerade für Parties oder Sportevents, bei denen Menschen oder das Objekt sich schnell bewegen, ist dies von großem Wert.

Mit Digitalfotos können Sie auch im Nachhinein noch einiges anstellen – die verschiedensten Bildbearbeitungsprogramme (teils auch kostenlos im Internet erhältlich) erlauben Ihnen, alles Mögliche mit Ihren lieben Freunden und Verwandten zu veranstalten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – Digitalfotos eignen sich somit hervorragend, Anderen einen kleinen Streich zu spielen oder sie ins rechte Licht zu stellen.

Die Digitalkamera bietet hier einige Möglichkeiten, die aber beim ersten Benutzen nicht unbedingt ersichtlich sind. Deshalb sollten Sie sich gleich zu Anfang mit der Gebrauchsanweisung Ihrer Kamera auseinandersetzen und jede Menge Digitalfotos schießen, einfach um zu üben.

Machen Sie sich vertraut mit den verschiedenen Kompressionsarten bzw. der Höhe der Auflösung (davon hängt z.B. ab, wie viele Fotos auf Ihrer Speicherkarte Platz haben), den Grundeinstellungen für Belichtung und Autofokus. Verwenden Sie zu Beginn für die Auflösung die höchste Stufe und als Kompressionsart die höchste JPEG-Stufe. Davon ausgehend können Sie herumexperimentieren, bis Sie herausgefunden haben, für welche Situation Sie welche Auflösung benötigen.

Das Gleiche gilt für Autofokus und automatische Belichtung – belassen Sie die Grundeinstellungen (sie sind in der Regel, wie bei vielen herkömmlichen Kameras, recht gut), und stellen Sie fest, in welchen Situationen eine Veränderung bessere Ergebnisse erzielt.
Eine Digitalkamera bietet viele verschiedenen Funktionen, die auszuprobieren eine ganze Weile dauern wird. Spielen Sie herum, aber vergessen Sie den Ernst dabei nicht – schalten Sie eine Funktion wieder aus, wenn Sie sie nicht mehr benötigen! So könnte es z.B. sehr ärgerlich sein, wenn Sie die Funktion für Makroaufnahmen einschalten (eine Funktion für Nahaufnahmen, entspricht dem Makro bei normalen Kameras), ein Foto damit machen, und anschließend wieder dazu übergehen, Panoramaaufnahmen der Schweizer Alpen bei Sonnenuntergang zu schießen – die Ergebnisse dürften nicht sehr zufrieden stellend sein.

Das Gleiche gilt für den Sucher – nutzen, aber nicht zu verspielt sein! Es scheint so einfach, mit ausgestreckten Händen das Objekt auszusuchen und dann abzudrücken – doch sollten Sie, um schöne Digitalfotos zu machen, die Digitalkamera wie eine konventionelle Kamera mit dem Sucher nah ans Auge halten – Ihre Digitalfotos können genauso verwackeln wie Filmfotos, und dies lässt sich selbst mit dem besten Bildverarbeitungsprogramm nicht ausbügeln.

Dies gilt auch für Aufnahmen mit langer Belichtungszeit: alles, was länger als 1/30 s belichtet werden muss, ist mit der Hand nur noch schwer zu halten, die meisten Digitalfotos dürften verwackelt sein – außer, Sie sind die Ruhe selbst bzw. Weltmeister im Bierkrugstemmen. Ansonsten dürfte es den Meisten schwer fallen, bei längeren Belichtungszeiten noch klare Digitalfotos zu machen. Also gilt hier ebenfalls - verhalten Sie sich, als ob Sie eine normale Kamera in Händen hielten: aufstützen, ein Stativ verwenden oder für zusätzliche Beleuchtung suchen.

Generell dürften Sie, nach einiger Übung selbstverständlich, mit Digitalfotos gleich gute oder sogar bessere Ergebnisse erzielen, nicht zuletzt wegen den vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen die Kamera und Bildverarbeitungsprogramme bieten. Lassen Sie sich von der Technik nicht einschüchtern, sondern lassen Sie Ihre Fantasie spielen!

(Alle Angaben ohne Gewähr)


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