PROFESSIONELLE BILDBEARBEITUNG
Bildgröße
Ein digitales Foto kann beliebig zugeschnitten werden. Ränder und andere
Bildteile lassen sich durch Zuschneiden entfernen. Achten Sie darauf, die
Proportionen Ihres digitalen Bildes beizubehalten. Meist stellt dies einen
eigenständigen Menüpunkt dar. Dadurch vermeiden Sie eine entsprechende
Verzerrung bei Veränderung der ursprünglichen Größe.
Hell-dunkel Filter
Als nächstes bietet sich die Abstimmung der Helligkeit des digitalen
Bildes an. Bearbeiten Sie die unterschiedlichen Bereiche Ihres Fotos einzeln,
da diese in der Regel verschieden stark belichtet sind.
Farbfilter
Der Farbsättigungsfilter ist innerhalb dieses Arbeitsschrittes das
erste Instrument, das Sie bei der Fotobearbeitung heranziehen sollten.
Sie stellen durch Eingabe eines Prozentwertes (0-100%) ein, wie farbenfroh
Ihr Bild wird. Ein anderer Filter sorgt dafür, dass Rot-, Grün-
und Blauanteile entsprechend angeglichen werden können.
Effektfilter
Möchten Sie Ihr Digitalfoto künstlerisch verändern, erlaubt
Ihnen der Effekt-Filter, das Bild nach Ihren Vorstellungen zu verfremden.
Verzerrungen, Schatten, verstärkte Konturen oder Retro-Effekte wie Ölbild-
oder Radierungscharakter sind nur ein paar Möglichkeiten, die sich
durch einen Effektfilter realisieren lassen.
Digitales Retuschieren
Abschließend kommen Sie zur ‚Feinarbeit’ am digitalen
Foto. Hier können Sie manuell Landschaften und Flussläufe begradigen,
Lachfalten ‚wegbügeln’ oder Zähne weißer aussehen
lassen. Die Retuschierfunktion von Bildbearbeitungs-Programmen hilft Ihnen,
Ihre Fotografie zu perfektionieren.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
DIGITALKAMERA-SOFTWARE
Wozu Software für Digitalkameras?
Digitalkamera-Software dient der Bearbeitung einer digitalen
Fotografie. Die Bandbreite der Softwareart reicht von der kleinen
Anwendung bis hin zum komplexen Programm. Eines haben alle Produkte
gemeinsam: Bedienerfreundlichkeit wir groß geschrieben! Man
arbeitet mit Hilfe einer Menüleiste, die Befehle in Folge von
manueller Eingabe entgegennimmt oder mit virtuellen Werkzeugen (kleinen
bis großen Pinseln, Scheren etc.). Nicht nur Optionen wie Auflösung
oder Hell-Dunkel-Kontrast lassen sich einstellen, auch Veränderungen
des gesamten Bildes werden durch entsprechende Bildbearbeitungs-Software
gewährleistet.
Beispiele für Digitalkamera-Software
Die bekanntesten Softwareprodukte sind u.a.:
Photoshop Elements
PaintShopPro
PhotoImpact
The Gimp (für Linux-Anwender)
GLOSSAR DER DIGITALEN FOTOGRAFIE
Was ist Digitale Fotografie?
Unter digitaler Fotografie versteht man ein elektronisches Verfahren
zur Bildaufzeichnung. Der Unterschied zur herkömmlichen Fotografie
ist, dass Bildsensor und Bildspeicher voneinander getrennt sind. Digitale
Kameras verfügen über einen Halbleiterchip, der das zu fotografierende
Objekt in Pixel, einzelne Bildpunkte, zerlegt und im Anschluss daran
in ein Datenpaket verarbeitet, welches auf einem Speicher abgelegt wird
(Speicherkarte, Festplatte etc.).
Im Vergleich zum traditionellen Fotografieren fällt der
chemische Filmentwicklungsvorgang weg. Man kann die mit einer
Digitalkamera gemachten Bilder auf dem Computermonitor betrachten.
Zusätzlich bietet entsprechende Software dem Kamerabesitzer
die Möglichkeit, digitale Bilder nachzubearbeiten.
Auflösung
In der Regel besteht ein digitales Bild aus mehreren Millionen
Pixels (Mega-Pixels). Das Normalauflösungsmaß einer
Digitalkamera entspricht ca. 300 ppi (Pixel per Inch).
Farbwerte
Wenn es um Farbwerte bei digitaler Fotografie geht, spricht
man in diesem Zusammenhang von Farbtiefe. Diese kann bei einer
Bilddatei unterschiedlich eingestellt werden: 2 Farben (schwarz/weiß),
16 Farben, 256 Farben und 16.700.000 Farben (letzte Farbtiefe
wird auch True Color genannt).
Bildformate
Es gibt verschiedene Grafikformate, in denen man digitale Fotos
auf Diskette, CD ROM oder der Festplatte eines Computers abspeichern
kann. Hier unterscheidet man zwischen GIF-, JPEG-, JPEG 2000-
und PNG-Bildformaten.
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