HYBRIDVERFAHREN
Verknüpfung von analoger und digitaler Fotografie
Wer analog fotografiert und nicht auf Digitalfotografie umsteigen
möchte, kann trotzdem eine digitale Verarbeitung seiner Bilder nutzen.
Bei dem so genannten Hybridverfahren wird das Bild konventionell
auf Film belichtet und im Fotogeschäft entwickelt. Anschließend
brauchen Sie einen Scanner, denn anstatt Abzüge von den Bildern zu
bestellen, nehmen Sie Ihren Film mit nach Hause und scannen ihn ein. Vom
PC aus haben Sie nun zwei Möglichkeiten, entweder Sie drucken die Bilder
von Ihrem heimischen Drucker aus oder Sie bringen Sie auf CD oder Speicherkarte
zum Labor, wo sie auf Fotopapier ausbelichtet werden.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
BEARBEITUNG VON DIGITALEN BILDERN
Bildgröße
Ein digitales Foto kann beliebig zugeschnitten werden. Ränder und andere
Bildteile lassen sich durch Zuschneiden entfernen. Achten Sie darauf, die
Proportionen Ihres digitalen Bildes beizubehalten. Meist stellt dies einen
eigenständigen Menüpunkt dar. Dadurch vermeiden Sie eine entsprechende
Verzerrung bei Veränderung der ursprünglichen Größe.
Hell-dunkel-Filter
Als nächstes bietet sich die Abstimmung der Helligkeit des digitalen
Bildes an. Bearbeiten Sie die unterschiedlichen Bereiche Ihres Fotos einzeln,
da diese in der Regel verschieden stark belichtet sind.
Farb-Filter
Der Farbsättigungsfilter ist innerhalb dieses Arbeitsschrittes das
erste Instrument, das Sie bei der Fotobearbeitung heranziehen sollten.
Sie stellen durch Eingabe eines Prozentwertes (0-100%) ein, wie farbenfroh
Ihr Bild wird. Ein anderer Filter sorgt dafür, dass Rot-, Grün-
und Blauanteile entsprechend angeglichen werden können.
Effekt-Filter
Möchten Sie Ihr Digitalfoto künstlerisch verändern, erlaubt
Ihnen der Effekt-Filter, das Bild nach Ihren Vorstellungen zu verfremden.
Verzerrungen, Schatten, verstärkte Konturen oder Retro-Effekte wie Ölbild-
oder Radierungscharakter sind nur ein paar Möglichkeiten, die sich
durch einen Effektfilter realisieren lassen.
Digitales Retuschieren
Abschließend kommen Sie zur ‚Feinarbeit’ am digitalen
Foto. Hier können Sie manuell Landschaften und Flussläufe begradigen,
Lachfalten ‚wegbügeln’ oder Zähne weißer aussehen
lassen. Die Retuschierfunktion von Bildbearbeitungs-Programmen hilft Ihnen,
Ihre Fotografie zu perfektionieren.
DIGITALKAMERA-SOFTWARE
Wozu Software für Digitalkameras?
Digitalkamera-Software dient der Bearbeitung einer digitalen
Fotografie. Die Bandbreite der Softwareart reicht von der kleinen Anwendung
bis hin zum komplexen Programm. Eines haben alle Produkte gemeinsam: Bedienerfreundlichkeit
wir groß geschrieben! Man arbeitet mit Hilfe einer Menüleiste,
die Befehle in Folge von manueller Eingabe entgegennimmt oder mit virtuellen
Werkzeugen (kleinen bis großen Pinseln, Scheren etc.). Nicht nur Optionen
wie Auflösung oder Hell-Dunkel-Kontrast lassen sich einstellen, auch
Veränderungen des gesamten Bildes werden durch entsprechende Bildbearbeitungs-Software
gewährleistet.
Die bekanntesten Softwareprodukte sind u. a.:
Photoshop Elements (mehr Info unter www.adobe.de/products/photoshopel/main.html
)
PaintShopPro (mehr Info unter www.paintshoppro.de )
PhotoImpact (mehr Info unter www.photoimpact.de )
The Gimp (für Linux-Anwender) (mehr Info unter www.gimp.de )
DIGITALE FOTOGRAFIE
Unter digitaler Fotografie versteht man ein elektronisches Verfahren
zur Bildaufzeichnung. Mit der Digitalkamera wird das Bild fotografiert und
auf einer Speicherkarte abgelegt. Der Unterschied zur herkömmlichen
Fotografie ist, dass Bildsensor und Bildspeicher voneinander getrennt sind.
Digitale Kameras verfügen über einen Halbleiterchip, der das zu
fotografierende Objekt in Pixel, einzelne Bildpunkte, zerlegt und im Anschluss
daran in ein Datenpaket verarbeitet, welches auf einem Speicher abgelegt
wird (Speicherkarte, Festplatte etc.).
Im Vergleich zum traditionellen Fotografieren fällt
der chemische Filmentwicklungsvorgang weg. Man kann die mit
einer Digitalkamera gemachten Bilder auf dem Computermonitor
betrachten. Zusätzlich bietet entsprechende Software
dem Kamerabesitzer die Möglichkeit, digitale Bilder nach
zu bearbeiten.
Nachfolgend werden einige Besonderheiten und Möglichkeiten
der digitalen Fotografie beschrieben.
Auflösung
In der Regel besteht ein digitales Bild aus mehreren Millionen
Pixels (Mega-Pixels). Das Normalauflösungsmaß einer
Digitalkamera entspricht ca. 300 ppi (Pixel per Inch).
Basierend auf der Auflösung des Chips werden bei Digitalkameras
verschiedene Leistungsklassen unterschieden:
Unter 1 Megapixel - Webcams und Digitalkameras der ersten
Generation, geeignet zu Illustration von Webseiten oder elektronischen
Katalogen.
1 Megapixel - ältere und preiswerte Digitalkameras. Ausbelichtungen
sind nur in kleinen Formaten möglich.
2 Megapixel - aktuelle Kompaktkameras und preiswerte Low-End-Modelle.
Ausbelichtungen sind bis etwa zum Format 13x18cm problemlos
möglich.
3 Megapixel - aktuelle Mittelklasse-Modelle. Ausbelichtungen
sind bis etwa 20x30cm möglich. Die subjektive Bildqualität
entspricht in etwa derer von hochwertigen Kompaktkameras.
4 Megapixel - aktuelle Modelle der gehobenen Leistungsklasse.
Die subjektive Bildqualität entspricht etwa der einer
Spiegelreflexkamera. Ausbelichtungen sind problemlos bis zum
Format von ca. 20x30cm möglich.
5 Megapixel - aktuelle Topmodelle. Ausbelichtungen sind problemlos
bis etwa 30x40cm möglich. In dieser Leistungsklasse beschränkt
eher die Qualität der Optik die Bildqualität, weniger
die Auflösung des Sensors.
6 Megapixel - derzeit aktuelle High-End-Klasse. Vergleichbare
Bildqualität mit hochwertigen Spiegelreflexkameras und
Festbrennweiten. Kaum noch auflösungsbedingte Einschränkungen
der möglichen Ausbelichtungen auf Fotopapier.
10+ Megapixel - Spezialkameras für den Studioeinsatz.
Extrem teuer, meist als digitale Studiokameras oder Rückteile
für Mittelformat- und Großformatkameras.
Farbwerte
Wenn es um Farbwerte bei digitaler Fotografie geht, spricht
man in diesem Zusammenhang von Farbtiefe. Diese kann bei einer
Bilddatei unterschiedlich eingestellt werden: 2 Farben (schwarz/weiß),
16 Farben, 256 Farben und 16.700.000 Farben (letzte Farbtiefe
wird auch True Color genannt).
Bildformate
Es gibt verschiedene Grafikformate, in denen man digitale
Fotos auf Diskette, CD ROM oder der Festplatte eines Computers
abspeichern kann. Hier unterscheidet man zwischen GIF-,
JPEG-, JPEG 2000- und PNG-Bildformaten.
KLEINBILDKAMERS (KB-KAMERAS)
Diese Kategorie verwendet zur Bildaufzeichnung einen Kleinbildfilm
im Format 24 x 36 mm, wenige Modelle nutzen auch das sogenannte Halbformat
von 12 x 18 mm. Ein Kleinbildfilm ist, wie auch ein Rollfilm, auf
einer Spule aufgewickelt und ermöglicht das Belichten von 12-36
oder mehr Aufnahmen auf einem Filmstreifen. KB-Kameras verfügen
in der Regel nicht über Wechselmagazine.
KB-Kameras bieten prinzipiell die raschesten und längsten Aufnahmefolgen
sowie die geringsten laufenden Kosten. Da KB-Filmrollen relativ kompakt
sind, benötigen sie auch den geringsten Platzbedarf unter den
verbreiteten Systemen.
Kleinbildkameras gibt es in den folgenden Bauformen:
Spiegelreflexkameras (SLR-Kameras engl.single lens reflex)
Einäugige Spiegelreflexkameras basieren auf einem Pentaprismensucher,
der das Bild seitenrichtig darstellt. Moderne KB-SLR-Kameras sind
mit einer TTL- (engl.through-the lens) Belichtungsmessung ausgestattet.
Sie sind in ein Kamerasystem eingebettet und verfügen über
eine mehr oder minder große Auswahl an Wechselobjektiven aus
dem Bereich von ca. 6- 2000mm. Das Systemzubehör umfasst auswechselbare
Einstellscheiben und Sucher, Winder und Motorantriebe, Hochformatgriffe,
Daten- und Digitalrückwände, Sofortbildansätze, IR-,
Fern- und Funkauslöser und Blitzgeräte. Kameras dieses Bautyps
ermöglichen eine sehr flexible Fotografie und bieten eine hohe
Bildqualität, sind aber oft sehr komplex und schwer im Gewicht.
Sucherkameras und Kompaktkameras
Kompaktkameras für das Kleinbildformat sind meistens weniger
flexibel als Spiegelreflexkameras und verfügen nur über
wenig oder gar kein Systemzubehör. Es können meist keine
Wechselobjektive genutzt werden und als Alternativen stehen höchstens
ein weiter Zoombereich oder ein Brennweitenkonverter zur Verfügung.
Spezielle fotografische Anwendungen sind kaum möglich und die
erzielbare technische Bildqualität ist meist deutlich geringer
als bei SLR-Kameras. Der Sucherausschnitt entspricht nie exakt dem
auf dem Film aufgezeichneten Bild, aber Kompaktkameras weisen andere
Vorteile auf: sie sind meist preiswert, handlich, einfach zu bedienen
und leicht.
Einen Sonderfall stellen Sucherkameras dar. Sie sind in ein
Kamerasystem eingebettet und verfügen über eine mehr oder
minder große Auswahl an Wechselobjektiven. Sie sind beim Auslösen
leise, da es keinen Spiegelschlag gibt, aber erheblich teurer, weniger
komfortabel und schwerer als Kompaktkameras.
ANALOGE FOTOGRAFIE
Bei der analogen Fotografie werden Bilder auf Film aufgezeichnet.
Dem Filmformat angepasst, werden verschiedene Kameraklassen hergestellt.
Weit verbreitet bei Amateuren und auch Profis sind Kleinbildkameras,
Mittelformat- und Großformatkameras werden fast ausschließlich
von Profis genutzt. Neben dem Filmformat werden Kameras auch nach
der Bauweise unterschieden. Die heutzutage geläufigsten sind
Kompakt- bzw. Sucherkameras und Spiegelreflexkameras, die nachfolgend
genauer erläutert werden.
Kleinbildkameras (KB-Kameras)
Diese Kategorie verwendet zur Bildaufzeichnung einen Kleinbildfilm
im Format 24 x 36 mm, wenige Modelle nutzen auch das so genannte Halbformat
von 12 x 18 mm. Ein Kleinbildfilm ist, wie auch ein Rollfilm, auf einer
Spule aufgewickelt und ermöglicht das Belichten von 12-36 oder
mehr Aufnahmen auf einem Filmstreifen. KB-Kameras verfügen in der
Regel nicht über Wechselmagazine.
KB-Kameras bieten prinzipiell die raschesten und längsten Aufnahmefolgen
sowie die geringsten laufenden Kosten. Da KB-Filmrollen relativ kompakt
sind, benötigen sie auch den geringsten Platzbedarf unter den verbreiteten
Systemen.
Kleinbildkameras gibt es in den folgenden Bauformen:
Spiegelreflexkameras (SLR-Kameras von engl. single lens reflex)
Einäugige Spiegelreflexkameras basieren auf einem Pentaprismensucher,
der das Bild seitenrichtig darstellt. Moderne KB-SLR-Kameras sind mit
einer TTL- (engl.through-the lens) Belichtungsmessung ausgestattet.
Sie sind in ein Kamerasystem eingebettet und verfügen über
eine mehr oder minder große Auswahl an Wechselobjektiven aus dem
Bereich von ca. 6- 2000mm. Das Systemzubehör umfasst auswechselbare
Einstellscheiben und Sucher, Winder und Motorantriebe, Hochformatgriffe,
Daten- und Digitalrückwände, Sofortbildansätze, IR-,
Fern- und Funkauslöser und Blitzgeräte. Kameras dieses Bautyps
ermöglichen eine sehr flexible Fotografie und bieten eine hohe
Bildqualität, sind aber oft sehr komplex und schwer im Gewicht.
Sucherkameras und Kompaktkameras
Kompaktkameras für das Kleinbildformat sind meistens weniger flexibel
als Spiegelreflexkameras und verfügen nur über wenig oder
gar kein Systemzubehör. Es können meist keine Wechselobjektive
genutzt werden und als Alternativen stehen höchstens ein weiter
Zoombereich oder ein Brennweitenkonverter zur Verfügung. Spezielle
fotografische Anwendungen sind kaum möglich und die erzielbare
technische Bildqualität ist meist deutlich geringer als bei SLR-Kameras.
Der Sucherausschnitt entspricht nie exakt dem auf dem Film aufgezeichneten
Bild, aber Kompaktkameras weisen andere Vorteile auf: sie sind meist
preiswert, handlich, einfach zu bedienen und leicht.
Einen Sonderfall stellen Sucherkameras dar. Sie sind in ein Kamerasystem
eingebettet und verfügen über eine mehr oder minder große
Auswahl an Wechselobjektiven. Sie sind beim Auslösen leise, da
es keinen Spiegelschlag gibt, aber erheblich teurer, weniger komfortabel
und schwerer als Kompaktkameras.
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