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Algen

BOXQUEEN PLANT EIGENE KOSMETIKSERIE

Deutschlands schönste Boxerin Regina Halmich träumt seit Jahren von einer eigenen Kosmetik-Serie. Den Traum hat sie sich jetzt mit ihrer Freundin Anja Trabant, der Frau von Europameister Michel Trabant, erfüllt. Als erstes Produkt wird eine wohlduftende Bodylotion auf den Markt kommen. Beide Frauen schwören auf Aloe Vera und Meeresalgen und hoffen, bald weitere Produkte wie Duschgels und Parfums entwickeln zu können.

(Nachricht vom 22.04.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


ALGENFRESSER STIRBT LANGSAM AUS

Der Tümmler oder auch Schweinswal lebt in der Ostsee und ist Deutschlands kleinste Walart. Doch er ist wie viele andere Tiere vom Aussterben bedroht. Von den anderthalb Meter langen, schwarz-weißen Meeressäugern mit der stumpfen Schnauze gibt es nach neuen Hochrechnungen in der östlichen und zentralen Ostsee nur noch 100 Tiere. In der westlichen Ostsee wird der Bestand auf etwa 800 geschätzt, wie die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) am Mittwoch erklärte. Viele Tiere verfangen sich versehentlich in Treibnetzen der Fischer und sterben, da sie die modernen Netze aus Kunststoffgarn weder sehen noch mit ihrem Echolot erfassen können. Sie verfangen sich darin, können zum Atmen nicht mehr auftauchen und ertrinken.

(Nachricht vom 12.05.2004)


DÜNGER FÜR DEN OZEAN

Große internationale Eisendüngungsexperimente zur Minimierung des atmosphärischen Kohlendioxids haben verdeutlicht, dass man mit der Zugabe von Eisenionen zuverlässig Algenblüten erzeugen kann. Angeregt durch die immer wiederkehrenden Reaktionen gingen manche Wissenschafter, Politiker und Wirtschaftsvertreter sogar schon so weit, eine Eisendüngung als Teil des Emissionshandels zu propagieren. Das würde bedeuten, dass Firmen, die maßgeblich an der Produktion von Kohlendioxid beteiligt sind, Eisendüngungen bezahlen müssten, um den Abbau dieses Kohlendioxids zu unterstützen.

Doch solche Pläne werden von vielen seriösen Forschern kritisiert, da man ihrer Meinung nach selbst mit einer Düngung des gesamten Südozeans allerhöchstens 15 Prozent des weltweiten jährlichen Kohlendioxid-Ausstoßes ausgleichen könnte. Außerdem warnen sie vor solchen massiven Eingriffen in natürliche Kreisläufe, denn man wisse derzeit nicht, was man damit alles anrichten könne.

(Nachricht vom 12.05.2004)


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