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Espressomaschinen

KAFFEE BEUGT PARKINSON VOR

In einem Feldversuch konnten Forscher der Mayo Klinik in Rochester, Minnesota jetzt zeigen, dass Kaffee Parkinson vorbeugt. Die amerikanischen Forscher verglichen 196 Parkinsonpatienten mit 196 gesunden Menschen. Die Studie ergibt, dass Kaffee möglicherweise Parkinson verzögert oder zumindest die Symptome unterdrückt. Die starken Kaffeetrinker erkrankten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe seltener. Zudem stellten die Wissenschaftler fest, dass die Parkinsonpatienten, die starke Kaffeekonsumenten waren, im Vergleich zu den Patienten, die wenig Kaffee tranken, durchschnittliche erst acht Jahre später erkrankten. Es ist aber weiterhin ungeklärt, ob eine oder mehrere Substanzen im Kaffee Parkinson verhindern oder verzögern.

(Nachricht vom 17.11.2003)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


ZU HOHER KAFFEEGENUSS SCHÄDIGT DAS HERZ

Kaffee tut dem Herzen nicht gut. Jeder kennt den Vorwurf. Jetzt wurde er auch wissenschaftlich untermauert. Rob Urgert vom Wageningen Center für Nahrungswissenschaften in den Niederlanden fand in einem Feldversuch heraus, dass die tägliche Einnahme von einem Liter gefilterten Kaffee über zwei Wochen den Homocystein-Spiegel im Blut um 20 Prozent erhöht. Homocystein ist ein Stoff, der das Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts fördert. Noch ist jedoch unbekannt, welche Faktoren im Kaffee den Homocysteingehalt hochschnellen lassen. Auch weiß man noch nicht, ob lösliche Kaffeepulvergetränke oder Espressi das Herzinfarktrisiko ebenfalls erhöhen.

(Nachricht vom 17.11.2003)


DIE WISSENSCHAFT VOM ESSEN

Vergangenes Wochenende wurde nach langen Vorbereitungen in Pollenzo (Piemont) und Colorno (Emilia-Romagna) offiziell die Hochschule der gastronomischen Wissenschaften eingeweiht. Sie ist die neueste Errungenschaft des Vereins Slow Food. Dieser wurde 1986 in Ablehnung des Fast Food in Italien gegründet. Carlo Petrini, Gründer der globalen Bewegung Slow Food, meinte zur Gründung der Hochschule: „Essen ist das Fundamentalste und trotzdem gibt es bisher auf der ganzen Welt keine Hochschule, die sich mit der Kultur unserer Ernährung befasst“.
Die Studienkurse der Universität zielen darauf hin, Akademiker mit guten wissenschaftlichen und humanistischen Kenntnissen auszubilden, die in der Lage sein werden, in der Produktion, der Verarbeitung, der Vermarktung und der Förderung von Speisen und Getränken im internationalen Rahmen zu arbeiten. Die internationale Universität nimmt jedes Jahr 60 Studenten für die dreijährige Ausbildung auf. Unterrichtet werden sie von einer Elite hochkarätiger Fachleute aus der ganzen Welt

(Nachricht vom 01.06.2004)


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