WAS HILFT IHRER SPÜLMASCHINE LÄNGER ZU LEBEN?
Wichtig für die Pflege Ihrer Maschine ist die Verwendung von
Salz bei jedem Spülgang. Ihr Geschirr wird erstens glänzend
sauber und zweitens verhindern Sie dadurch, dass Ihre Maschine verkalkt.
Das Salz funktioniert in der Maschine wie Wasserenthärter -
es filtert die so genannten „härtebildenden Ionen“ und
Kalk aus dem Wasser heraus. Je nachdem wie hart das Wasser ist,
desto mehr Kalk und Ionen müssen aus dem Wasser gefiltert werden.
Darum sollte die Spülmaschine immer auf die Härte Ihres
Wassers eingestellt sein. Die Härte Ihres Wassers können
Sie an der Maschine entweder mit einem kleinen Rädchen in der
Nähe des Salzbehälters einstellen oder bei neueren Maschinen über
die Tastatur außen an der Maschine. Um die Wasserhärte
in Ihrem Haushalt zu bestimmen, verwenden Sie am besten entsprechende
Teststreifen. Diese erhalten Sie z.B. in der Apotheke und in jeder
Drogerie. Die Streifen einfach unter das fließende Wasser
halten und die Härte ablesen.
Die Härte auf dem Teststreifen entspricht gemäß der
deutschen
Härtenorm folgenden Härtebereichen:
00 - 07 weich
08 - 14 mittelhart
15 - 22 hart
23 - 50 sehr hart
Da die Härtebereiche bei den unterschiedlichen Spülmaschinenherstellern
variieren können, sollten Sie immer noch einmal einen Blick in
die Bedienungsanleitung werfen.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
WANN WIRD ES ZEIT FÜR EINE NEUE SPÜLMASCHINE?
Wenn die Reparaturkosten einer Spülmaschine die Hälfte
des Kaufpreises übersteigen, sollten Sie sich für den
Kauf einer neuen Maschine entscheiden. Wenn Ihre defekte Spülmaschine älter
als 10 Jahre ist, sollten Sie sich ebenfalls genau überlegen,
ob Sie noch einmal Geld in die Instandsetzung investieren. Meist
sind neuere Maschinen wesentlich sparsamer im Wasser- und Stromverbrauch,
so dass Sie letztendlich mit einem Neukauf längerfristig Geld
sparen. Zumal Sie meist schon nur für die Anfahrt der Mechaniker
bis zu 50 Euro zahlen müssen.
WELCHE SPÜLMASCHINE IST DIE RICHTIGE?
Beim Kauf einer Spülmaschine ist der Kunde oft überfordert
und kann sich wegen des großen Sortiments kaum für ein
Gerät entscheiden. Woran kann der Kunde erkennen, welche Produkte
gut sind und was sollte er beim Kauf einer Spülmaschine beachten?
Ganz entscheidend ist zunächst das so genannte „Eurolabel“,
das seit 1999 europaweit für alle Hersteller Pflicht ist. Auf
diesem kann der Verbraucher Energieverbrauch, Reinigungswirkung
und Trocknungswirkung der Spülmaschinen nachlesen. Die Labels
werden mit Buchstaben von A bis G angegeben. Der Buchstabe A steht
für den niedrigsten Energieverbrauch und die höchste Reinigungs-
und Trockenwirkung. Der Buchstabe G dagegen für die schlechtesten
Werte. Bei neuen Spülmaschinen gibt es meist eine Vielzahl
von unterschiedlichen Programmen. Drei Programme reichen in der
Regel jedoch vollkommen aus.
Expressprogramm:
Dieses Programm verzichtet nicht nur auf das Vorspülen, sondern
spült auch bei geringer Temperatur (35 °C) in gerade einmal
30-40 Minuten alles sauber. So spart man Zeit, Wasser- und Stromkosten.
Allerdings eignet sich dieses Programm nur für leicht verschmutztes
Geschirr, wie z.B. Gläser oder unwesentlich verschmutztes Porzellan.
Verkrustetes Geschirr wird auf diese Weise nicht richtig sauber.
Rückstände und Überreste bleiben zurück.
Normalprogramm:
Das Normalprogramm ist das Standardprogramm bei allen Spülmaschinen.
Es spült bei mittlerer Temperatur ca. 100-110 Minuten lang und
macht normal bis stark verschmutztes Geschirr wieder sauber. Selbst
leicht angetrocknete Speisereste sind kein Problem.
Intensivprogramm:
Dieses Programm spült mit etwas höheren Temperaturen als
das Normalprogramm und mit ca. 110-120 Minuten auch etwas länger.
So rückt es sogar stark angetrockneten Fett- und Speiseresten
auf den Leib und schafft auch z. B. eingebrannten Schmutz in Töpfen
und Auflaufformen.
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