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Lampen

GASENTLADUNGSLAMPEN

Gasentladungslampen funktionieren ähnlich wie Leuchtstoffröhren oder Metalldampflampen. Ihre Leuchtkraft gewinnen Gasentladungslampen aus Glimmentladungen zwischen einander gegenüber liegenden Elektroden. Durch eine erhöhte Spannung werden bei Gasentladungslampen so genannte Bogenentladungen verursacht, in denen die Elektroden Temperaturen von mehreren 1000°C erreichen. Quecksilber-Hochdruck-Bogenlampen erzeugen ein Licht, das dem Tageslicht sehr ähnlich ist. Sie kommen beispielsweise bei Flutlichtanlagen in Sportstadien, in Kinoprojektoren oder als XENON-Bogenlampen in neueren Autos zum Einsatz.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


METALLDAMPFLAMPEN

Metalldampflampen erzeugen ein Licht mit definierten Spektrallinien durch das Erhitzen von Metallen. Diese werden beispielsweise in Videobeamern verwendet, um besonders leistungsstarke Helligkeitswerte zu erzielen. Auch in der Straßenbeleuchtung kommen solche Lampen zum Einsatz, meist sind dies Natriumdampflampen. Auch normale Leuchtstoffröhren sind zu den Metalldampflampen zu zählen. Hier wird allerdings Quecksilberdampf als primäre Lichtquelle verwendet.


LEUCHTSTOFFRÖHREN

Leuchtstoffröhren sind mit fluoreszierenden Leuchtstoffen beschichtet und enthalten Quecksilberdampf. Leuchtstoffröhren haben einen niedrigeren Energiebedarf und eine höhere Lebensdauer als normale Glühlampen.
Auch Energiesparlampen zählt man zu den Leuchtstofflampen. Um das Licht zu verbessern und es dem der Glühlampe ähnlich zu machen, werden hier oft Edelgase beigemischt, die das Lichtempfinden für das menschliche Auge angenehmer machen. Leuchtstoffröhren unterscheidet man allgemein in Heißkathodenröhren und Kaltkathodenröhren.


HALOGENLAMPEN

Bei Halogenlampen wird das Abdampfen des Glühdrahtes durch Halogen vermindert. Dadurch lassen sich die Temperatur der Glühwendel und somit auch der Wirkungsgrad um ca. 25% erhöhen. Die vom Wolframdraht durch die hohen Temperaturen abgedampften Atome reagieren mit dem Halogen. Die Folge ist eine Stabilisierung einer „wolframhaltigen Atmosphäre“ in der Lampe, wodurch die Lebensdauer und die Wirkung der Lampe erhöht werden. Es gibt allerdings Lichtquellen mit noch besserem Wirkungsgrad. Dazu zählen u.a. Metalldampflampen und Leuchtstoffröhren.


GLÜHLAMPEN

Glühlampen enthalten einen Leuchtdraht, den so genannten „Wolframdraht“, der durch elektrischen Strom zum Glühen gebracht wird und somit Licht aussendet. Unter normalen Umständen würde dieser Draht an der Luft verglühen, bei Glühlampen allerdings ist er durch einen Gaskolben vor dem Verbrennen an der Luft geschützt. Die Birnenform dieses Gaskolbens verleiht der Glühlampe ihren umgangssprachlichen Namen „Glühbirne“. Diese Gaskolben enthalten ein Schutzgas, das das „Abdampfen“ des Glühdrahtes, auch „Sublimationsrate“ genannt, verringert. Bei handelsüblichen Glühlampen ist dies entweder Argon oder Stickstoff.

Früher enthielten solche Lampen Glühdrähte aus Kohle, heute verwendet man dafür Drahtwendeln aus einer Legierung aus Wolfram und Osmium. Um Wärmeverlust – und damit auch Energieverlust – zu vermeiden, werden die Drähte in Wendeln angeordnet.

Entscheidend für die Effektivität von Lampen ist ihr Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von Aufwand und Nutzen, also Investition und Gewinn. Bei Glühlampen wird der Wirkungsgrad – also das Verhältnis zwischen aufgebrachter elektrischer Energie und erhaltenem sichtbarem Licht - durch die Wärmeabstrahlung verringert. Ein optimaler Wirkungsgrad läge bei 1,00 oder 100%. Bei Glühlampen werden allerdings nur maximal ca. 2% der aufgewendeten elektrischen Energie in sichtbares Licht umgewandelt.

Der Wirkungsgrad von Lampen lässt sich entscheidend verbessern, indem die Temperatur der Glühwendel erhöht wird. Bei normalen, preiswerten Glühlampen ist dies schwer möglich, da sich mit einer Erhöhung der Temperatur auch die Sublimation des Wolframdrahtes erhöht.
Gelöst wird dieses Problem beispielsweise bei Halogenlampen.


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