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Kategorie Haus & Garten > Teppich
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Haus & Garten

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Teppich

BETRUG MIT TEPPICHEN UND ANDEREN MÄRCHEN

Ein älteres Ehepaar aus Linz wurde von Betrügern um 9,2 Millionen Schilling (ca. 669.000 Euro) betrogen. Die Ganoven tischten dem Ehepaar immer wieder neue Ammenmärchen auf, warum sie dringend Geld benötigen und die Senioren zahlten gutgläubig die Darlehen. Anfangs verkauften sie ihnen vier Orient-Teppiche. Später erzählten sie von einer krebskranken Frau, für deren Behandlung 87.000 Schilling notwendig seien. Anschließend kam die Geschichte von einem Onkel, der in Großbritannien einen Unfall gehabt habe und nun eine Transplantation benötige, die aber 300.000 Schilling koste. Für dieses Darlehen lösten die beiden Senioren Wertpapiere auf. Ein scheinbar gutes Geschäft, denn die Kreditnehmer versprachen 25 bis 30 Prozent Zinsen. Das Ehepaar führte genau Buch über die Geldgeschäfte, so dass exakt nachvollzogen werden konnte, dass die Täter insgesamt 9,2 Mio. Schilling abzockten.

(Nachricht vom 04.05.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


REGEN STATT ROTER TEPPICH

Im Beisein von Millionen Menschen haben am Samstag der spanische Kronprinz Felipe und die frühere Journalistin Letizia Ortiz in Madrid geheiratet. In der reich geschmückten Hauptstadt fehlte an dem als Traumhochzeit erwarteten Fest nur eines: die Sonne. Bei strömendem Regen wurde die schöne Braut in ihrem kugelsicheren Rolls Royce bis unmittelbar vor die Tore der Kirche gefahren, anstatt wie die geladenen königlichen Gäste aus aller Welt zu Fuß über den Vorplatz und den ausgelegten roten Teppich zu schreiten.

(Nachricht vom 22.05.2004)


NEUES LEBEN AUF DER SEIDENSTRAßE

23 Staaten wollen die sagenhafte Seidenstraße wieder aufleben lassen, die schon das antike Abendland mit dem Fernen Osten verband und auf der Händler orientalische Gewürze und kostbare Teppiche nach Europa brachten. In Shanghai wurde jetzt der Ausbau von 140.000 Bahn- und Straßenkilometern in einem bis zu tausend Kilometer breiten Korridor vom Schwarzen bis zum Gelben Meer beschlossen. Die Gelder dazu kommen aus Japan, China, Südkorea, aber auch von der Weltbank und der Asiatischen Entwicklungsbank.

(Nachricht vom 02.06.2004)


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