FILM ÜBER TRESOR-KNACKER NEU AUFGELEGT
Die Cohen-Brüder haben den Film „Ladykillers“ neu
verfilmt. Die Vorlage lieferte der gleichnamige englische Klassiker,
bei dem Alec Guinness in der Hauptrolle zu sehen war. Die neue – alte
Komödie über die Tresor-Knacker kam jetzt auch in die
deutschen Kinos.
Eine Bande von Ganoven, angeführt von dem Gentleman Goldthwait
Higginson Dorr (gespielt von Tom Hanks), mietet sich getarnt
als Musikcombo bei der alten Mrs. Munson (gespielt von Irma
P. Hall) ein. In aller Ruhe wollen sie von deren Keller einen
Tunnel zu dem gegenüberliegenden Casino graben, um dort
den Tresor auszurauben. Das fast perfekte Verbrechen gerät
in Schwierigkeiten, als die rüstige Seniorin den Dieben
mehr und mehr auf die Schliche kommt.
Mit der Wiederverfilmung des Klassikers bleiben Joel und Ethan
Cohen ihrer neuen Linie treu, mehr den Mainstream zu bedienen.
Schon ihr letzter Film „Ein unmöglicher Härtefall“ (2003)
hatte mit ihrem gefeierten Kultfilm „Fargo“ (1995)
nur noch wenig gemeinsam.
(Nachricht vom 30.07.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
TRESOR MIT FESTSPIELKARTEN GEKLAUT
In Salzburg haben Diebe einen Tresor aus einem Kartenbüro
für die dortigen berühmten Festspiele geklaut. Der Standtresor
war 285 Kilo schwer. In ihm befanden sich Bargeld und Karten für
die kommenden Festspiele im Wert von über 25.000 Euro. Die
Polizei geht davon aus, dass sich die Täter am Abend in dem
Büro am Mozartplatz einsperren ließen. In der Nacht
brachen sie dann die Türen eines Hinterausgangs auf und schleppten
den Tresor davon. Eine heiße Spur zu den Tätern hat
die Polizei bisher noch nicht. An den Festspielkarten, die in
dem Tresor lagern, dürften die Langfinger jedoch wenig Freude
haben. Alle Tickets sind mit ihren Nummern registriert.
(Nachricht vom 30.07.2004)
LEERER TRESOR GEKLAUT
Einem Einbrecher in Oldenburg ist es gelungen, einen Tresor
aus einem Bürogebäude zu entwenden. Allzu groß war
der Schaden aber nicht, da der Tresor leer war.
Wie die Polizei berichtete, klaute der Dieb schon zwei Tage zuvor
ein Laptop aus dem Büro. Über ein eingeschlagenes Toilettenfenster
hatte er sich Zugang zu dem Gebäude verschafft. Aber erst bei
seinem zweiten Bruch konnte er den Wandtresor aus der Befestigung
schlagen.
Die Freude über den gelungenen Coup dürfte bei ihm nicht
lange angehalten haben.
(Nachricht vom 28.08.2004)
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