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Wasser

„REINES WASSER“ VON COCA-COLA

Der Wassermarkt ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente in der Softdrink-Industrie. Dieses Geschäft wollte sich natürlich auch der Coca-Cola-Konzern nicht entgehen lassen und brachte daher in Großbritannien die Marke DASANI als „reinstes Wasser in Flaschen“ auf den Markt. Wie sich jedoch in einer Untersuchung herausstellte, war dieses Wasser mit einer hohen Anzahl von Krebs erregenden Chemikalien versetzt und wurde daher wieder vom Markt genommen. Nichtsdestotrotz plant Coca-Cola bereits ein Nachfolgeprodukt.

(Nachricht vom 29.06.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


SCHWIMMKURSE STATT SONNENBADEN

Die Freibad-Saison ist eröffnet! Doch im Gegensatz zum Jahrhundertsommer 2003 lassen in diesem Jahr die heißen Sonnenstrahlen auf sich warten. Dies bekommen auch die Freibäder in ganz Deutschland zu spüren. Statt drängelnder, nach kühlem Nass lechzender Massen überwinden sich bis dato nur die Hartgesottenen zu einem Sprung in wohltuende Fluten. Die Verwaltungen vieler Bäder reagieren darauf mit situationsbedingt angepassten Öffnungszeiten. Bademeister und Angestellte sind größtenteils mit der Anlagenpflege und routinemäßigen Instandhaltungsmaßnahmen beschäftigt. Unabhängig von der Wetterlage werden jedoch regelmäßige Schwimmkurse angeboten, die besonders von Kindern in Anspruch genommen werden. Das Vertrautmachen der Kinder mit Schwimmtechnik und Baderegeln erscheint vor der Tatsache, dass bei Kindern unter 5 Jahren die Rate von Badeunfällen fünfmal höher ist als im Straßenverkehr, als eine vorausschauende und wichtige Maßnahme.

(Nachricht vom 29.06.2004)


BADEWASSER-BERICHT

Jährlich gibt die EU-Kommission einen Badewasser-Bericht heraus, in dem die Meeresstrände und Binnenseen auf dem Gebiet der Europäischen Union in Bezug auf ihre Qualität als Badegewässer beurteilt werden. Aufgrund von Grenzwerten für zulässige Verunreinigungen mit Fäkalien wird das Wasser in die Kategorien „gut“ bzw. „ausgezeichnet“ eingeteilt. Nach Wunsch vieler EU-Länder soll nun als dritte Kategorie „befriedigend“ eingeführt werden. Dies widerstrebt allerdings der deutschen Bundesregierung, die den Gesundheits- und Umweltschutz im Vordergrund sieht, wo hingegen andere europäische Länder mehr Wert auf die Förderung wirtschaftlicher Aktivitäten legen. Eine Ausweitung der bisher zulässigen Grenzwerte würde z.B. die Landwirtschaft entlasten, deren Auflagen für die Entsorgung von Fäkalien streng gehandhabt werden. Ebenso die Tourismus-Industrie würde, wenn auch nur kurzfristig gesehen, von einer Ausweitung der Kriterien zur Erlangung des EU-Gütesiegels profitieren.

(Nachricht vom 29.06.2004)


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