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Kategorie Kosmetik > Gesichtspflege
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Gesichtspflege

RICHTIGE LAGERUNG VON GESICHTSPFLEGE-PRODUKTEN

Wie für Lebensmittel gilt auch für Gesichtspflege-Produkte, dass sie richtig aufbewahrt werden müssen. Denn die Zutaten der Cremes und Kosmetikartikel können bei unsachgemäßem Umgang leicht verderben.

Sobald die Packungen angebrochen sind, können Sauerstoff und Keime die Gesichtspflege-Produkte schädigen. Die meisten Kosmetikprodukte sind ab dem Tag ihrer Herstellung mindestens 30 Monate lang haltbar. Künftig soll auch auf den Packungen von Gesichtspflege-Produkten angegeben werden, wie lange z.B. eine Creme nach dem Öffnen noch haltbar ist. Die Haltbarkeitsangaben gelten für normale Lagerbedingungen, das heißt Raumtemperatur und keine direkte Sonneneinstrahlung.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


ANTI-FALTEN CREME HAT NUR KURZFRISTIGE WIRKUNG

In jedem Creme-Tiegel, der über den Warentresen wandert, steckt die Hoffnung, jünger auszusehen. Anders sind die gewaltigen Preisunterschiede nicht zu erklären, welche gerade auf dem Gebiet der Antifalten-Cremes aufgerufen werden. Gesichtscremes gegen das Alter sollen die Haut straffen und Falten glätten. Sie versprechen schon in wenigen Wochen klarere Gesichtskonturen, feinere Fältchen und ein strahlend jüngeres Aussehen.

Der Altersprozess lässt sich jedoch nicht stoppen. Veranlagung, Ernährung und Lebensweise nehmen neben dem natürlichen Alterungsprozess der Haut einen gewaltigen Einfluss auf unser Aussehen. Und wer will schon alt aussehen? Die Gegenmaßnahme beginnt für die meisten Frauen mit dem Griff zum Cremetiegel, um mittels geeigneter Gesichtspflege die Spuren der Zeit zu tilgen.

Die Kaufentscheidung, welches Produkt gekauft wird, ist extrem stark von der Werbebotschaft abhängig, mit dem ein Produkt beworben wird. Kein Wunder, dass sich die Hersteller von Kosmetika mit den größten Versprechungen gegenseitig überbieten und um ihre Kundinnen kämpfen. Die Werbung verschweigt allerdings eine wichtige Tatsache. Der versprochene Effekt der Cremes ist kaum sichtbar. Zumindest nicht mit bloßem Auge. Die besten Cremes straffen die Haut um wenige Bruchteile von Millimetern. Mit bloßem Auge ist der Effekt praktisch unsichtbar. Und nur die Hälfte der getesteten Anti-Falten-Cremes glättete die Haut besser als eine normale Gesichtcreme ohne Anti-Falten-Wirkstoffe.

Kurzfristig können gute Cremes die Haut jedoch kurzfristig aufpolstern. Sie bringen Fett und Feuchtigkeit. Und sie haben einen psychologischen Effekt: Jede dritte Frau fühlte sich im Test tatsächlich verjüngt. Übrigens auch die, die statt einer Anti-Falten-Creme eine normale Gesichtscreme bekamen. Doch langfristig kann keine Creme die Falten nachhaltig und deutlich sichtbar glätten. Dafür sitzen die Falten zu tief in der Haut.

Fazit: Eine gute Gesichtspflege muss nicht teuer sein. Und: Anti-Falten-Cremes sind gute Gesichtscremes, aber keine Wundermittel. Selbst die messbare Glättung verschwindet oft ebenso schnell, wie sie gekommen ist.


GESICHTSPFLEGE-PRODUKTE IN DER APOTHEKE

Der Verkauf von Kosmetik in Apotheken wächst rasant – auch in Deutschland. Der Wunsch vor allem von Frauen, jünger auszusehen und sich im Wortsinne wohl in ihrer Haut zu fühlen, beschert Marken von Herstellern wie L’Oréal (Vichy, La Roche-Posay) oder Beiersdorf (Eucerin) zweistellige Wachstumsraten. Jeder fünfte Euro für Gesichtspflege und Gesichtsreinigung wird inzwischen in der Apotheke ausgeben. Ein Grund dafür ist die zunehmende Hautempfindlichkeit der Verbraucher. Dadurch ist die Beratungsleistung der Apotheken im Bereich Kosmetik gefragter denn je. In Stadtzentren oder an Flughäfen beträgt der Umsatzanteil mit dem Verkauf von Nicht-Arzneimitteln oftmals schon an die 30 Prozent. Zunehmend mehr Apotheker erkennen den Trend und setzten vermehrt auf Mitarbeiterschulung für eine professionelle Beratung im Verkauf von Gesichtspflege. Ein weiterer Grund für die steigende Nachfrage nach Gesichtspflege-Produkten in Apotheken besteht in der so genannten Nutri-Kosmetik. Mit Nutri-Kosmetik sind Schönheitsprodukte zum Einnehmen gemeint. Gerade im Anti-Aging-Bereich zeigt sich ein steigender Trend zu solchen Schönmachern zum Schlucken. So kehrt der Apotheker über den Umweg der Kosmetik wieder in sein vertrautes Berufsbild zurück: den Verkauf von Tabletten.


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