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Kosmetik

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Haarpflege

HILFE BEI HAARAUSFALL

Für Menschen, die unter Haarausfall leiden, gibt es jetzt neue Hoffnung. Mit Hilfe von Stammzellen wollen Wissenschaftler den Haarausfall künftig bekämpfen. In Tierversuchen ist es bereits gelungen, auf haarlosen Hautpartien wieder Haare sprießen zu lassen. Mäusen, denen Stammzellen eingepflanzt wurden, wuchs neues Fell. Die Möglichkeit, mit Hilfe dieser Methode auch Menschenhaar wieder wachsen zu lassen, wird von Experten auf drei bis fünf Jahre geschätzt. Erste klinische Studien mit Menschen in England laufen bereits. Damit könnte das Verfahren mit körpereigenen Zellen eine Alternative zur Haartransplantation werden.

Rund fünfzig Prozent aller Männer leiden spätestens ab ihrem 50. Lebensjahr unter Haarausfall, Geheimratsecken oder Glatzen. Doch auch Frauen leiden unter Haarausfall. Bei ca. 20 Prozent aller Frauen lichten sich bereits zwischen 20 und 30 Jahren sichtbar die Haare. Wird die Haarlosigkeit von den meisten Männern in der Regel noch ganz gut verkraftet, leiden Frauen hingehen ganz besonders unter dem Verlust der Haarpracht.

Und so soll das Verfahren funktionieren: Die nötigen menschlichen Stammzellen werden aus der Ansatzstelle des Haares entnommen und anschließend auf haarlosen Hautpartien wieder eingespritzt. Das Verfahren macht es auch möglich, durch den Einsatz von Farbpigmenten das Ergrauen der Haare zu bekämpfen.

In ihrer Untersuchung konnten die Forscher verfolgen, welche Gene in den Stammzellen aktiviert werden, die sich zu Haarfollikel-Zellen differenzieren. So könnten Anknüpfpunkte für gewünschte Veränderungen des Haarwuchses gefunden werden. Anhand der Stammzellen könnten in einigen Jahren auch Wirkstoffe gefunden werden, die den Prozess rückgängig machen, der das Haarwachstum einschränkt. Momentan besteht für Menschen, die auf dem Kopf gänzlich kahl sind, noch keine Therapiemöglichkeit.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


KEINE PANIK BEI HAARAUSFALL NACH DER SCHWANGERSCHAFT

Haarausfall ist bei Frauen, die gerade eine Schwangerschaft hinter sich haben, ein häufiges und zugleich natürlich erklärbares Phänomen. Ursächlich für den plötzlichen Haarausfall ist nämlich der abrupte Abfall des Östrogens nach der Entbindung, wie der Dermatologie-Professor Rolf Hoffmann aus Freiburg im Apothekenmagazin "Gesundheit" erklärt. Der hohe Hormonspiegel vor der Entbindung sei dagegen oft der Grund für besonders volles Haar der Schwangeren. Nach der Entbindung fallen dann Haare aus, die ohne Schwangerschaft eigentlich schon längst weg gewesen wären.

Oft fällt der erste Haarausfall mit der Wochenbettdepression der jungen Mutter zusammen. Zu ernster Sorge besteht aber kein Grund. Eine Therapie ist unnötig. Nach einem halben Jahr normalisiert sich der Haarwuchs wieder, sagt der Freiburger Dermatologe. Ist das allerdings nicht der Fall, sollte ein Hautarzt konsultiert werden.


DIE RICHTIGE HAARPFLEGE

Sanft gewellt, frech gekräuselt, wagemutig gestylt oder natürlich fließend: Haare sind Ausdruck der Individualität und erzählen Geschichten über ihren Träger. Den Wunsch nach vital glänzendem Haar haben dabei alle. Doch wird gerade das immer schwieriger: Einflüsse wie Wind und Sonne oder auch Stress und seelische Stimmungen hinterlassen ihre Spuren.

Deshalb bedarf es heute einer besonders schonenden und kräftigenden Pflege, um das Haar gesund und schön zu erhalten. Viele Menschen sind mit ihrer Haarpracht unzufrieden. Dünnes, trockenes, oder fettendes Haar – unabhängig von der individuellen Veranlagung sind viele Menschen mit ihren Haaren nicht zufrieden. Denn obwohl die individuelle Haarstruktur größtenteils von den Genen abhängt, sind manche Haarprobleme selbst verursacht.

Vor allem im Sommer werden Haare durch Sonne und Wasser oft sehr stark strapaziert. Fehlt die richtige Haarpflege, drohen Spliss und schließlich Haarbruch. Die richtige Haarpflege setzt bei der äußeren Hülle des Haares an, die mehrlagig und sehr dünn ist. Sie besteht aus vielen kleinen Schüppchen und schützt die darunter liegende Faser- oder Hornschicht.

Bei strapaziertem Haar ist die Ummantelung des Haares, je nach Grad der Schädigung, aufgeraut oder es brechen sogar einzelne Schuppen heraus. Dann ragt die Faserschicht aus dem Inneren des Haares, es wirkt strohig und struppig. Zudem erscheinen die Haare glanzlos, lassen sich, besonders wenn sie nass sind, schlecht kämmen und stehen regelrecht zu Berge. Solche Haarschäden können Shampoos für strapaziertes Haar nicht heilen, allenfalls oberflächlich reparieren - was keine einfache Aufgabe ist. Ganz wichtig sind deshalb rückfettende Komponenten wie pflanzliche Öle und Wachse.


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