DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN ZUM THEMA SONNENSCHUTZ
Wie funktioniert ein Lichtschutzfaktor?
Bevor die Haut unter Sonneneinstrahlung rot wird, vergeht je nach
Hauttyp einige Zeit. Das ist der natürliche Schutzfaktor. Ein
Sonnenschutzmittel verlängert den natürlichen Schutzfaktor
künstlich, so dass man sich länger in der Sonne aufhalten
kann. Verwendet man einen Sonnenschutzfaktor 20, kann man sich also
20 mal so lange wie normal in der Sonne aufhalten. Der natürliche
Sonnenschutz wird künstlich von 20 auf 400 Minuten verlängert.
Können Sonnenschutzmittel gesundheitsschädlich sein?
Die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln basiert auf mineralischen
und chemischen Lichtschutzfiltern. Je höher die Menge an chemischen
Filtern ist, die in den Sonnenschutzmitteln enthalten sind, desto
größer ist das Allergie-Risiko. Einzelne medizinische
Studien weisen darauf hin, dass Sonnenschutzmittel das hormonelle
Gleichgewicht beeinflussen können oder eine zellschädigende
Wirkung haben.
Allerdings gibt es noch zusätzliche Einflussfaktoren, die
eine Sonnenunverträglichkeit hervorrufen können, bzw.
unerwünschte Nebenwirkungen wie verstärkte Pigmentbildungen
verursachen. Dazu gehören Medikamente, die Anti-Baby-Pille
oder Parfum.
Wie unterscheiden sich die Hauttypen voneinander?
1 – extrem empfindlich:
sehr helle Haut, Sommersprossen, blondes bis rotes Haar, kaum
Pigmentbildung, größte Sonnenbrandgefahr
2 - sehr empfindlich:
helle Haut, vereinzelt Sommersprossen, helle Haare, geringe
Pigmentbildung, große Sonnenbrandgefahr
3 - empfindlich:
leicht getönte Haut, blondes bis brünettes Haar, gute
Pigmentbildung, mäßige Sonnenbrandgefahr
4 - weniger empfindlich:
braune bis dunkelbraune Haut, dunkle Haare, hohe Pigmentbildung,
geringe Sonnenbrandgefahr
(Alle Angaben ohne Gewähr)
RICHTIG SONNEN
Mit Sonnenbrand ist nicht zu spaßen. Jeder Sonnenbrand gefährdet
die Gesundheit ihrer Haut und erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu
erkranken. Richtiges Bräunen hingegen fördert das Wohlbehagen
von Körper und Seele und ist gar nicht so schwer.
10 Tipps für das richtige Sonnenbaden
Regel Nummer eins: Geben Sie ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne
zu gewöhnen. Wählen sie einen hohen Lichtschutzfaktor
und vermeiden Sie, in den ersten Urlaubstagen längere Aufenthalte
in der prallen Sonne.
Denken Sie daran, dass zwischen 11 und 15 Uhr die Sonnenstrahlung
bis zu 150 mal höher ist als sonst. Setzten Sie sich zu
dieser Zeit niemals ungeschützt dem Sonnenlicht aus. Am
besten verbringen Sie diese Zeit im Schatten und Halbschatten.
Bedenken Sie, dass auch ein bedeckter Himmel keinen Sonnenschutz
bietet. Besonders am Meer oder im Gebirge können immer
noch 60 Prozent der UV-Strahlen durch die Wolken auf die Haut
scheinen.
Erneuern Sie mehrmals am Tag den Sonnenschutz. Sonnenschutzmittel
mit hohem Lichtschutzfaktor ab Faktor 20 mit UVA- + UVB-Filter
benutzen. Besonders nach dem Baden.
Sorgen Sie auch für ausreichend Sonnenschutz für
Ihre Augen und ihren Kopf. Vom Sonnenlicht überreizte oder
sogar entzündete Augen verursachen Schmerzen und fördern
sicher nicht die Urlaubsstimmung.
Kleinkinder bis zu einem Jahr generell nicht der direkten Sonnenstrahlung
aussetzen. Immer für ausreichend kindergerechten Sonnenschutz
sorgen, zusätzlich ein leichtes Hemdchen und eine Kopfbedeckung
anziehen.
An der Mittelmeerküste, in den Tropen, am Äquator
und im Hochgebirge besonders hohen Lichtschutzfaktor benutzen.
Sorgen Sie auch für ausreichend Sonnenschutz für
Ihren Kopf. Starke Sonnenbelastung kann zu Kreislaufproblemen
und Übelkeit führen.
Chemische Lichtschutzpräparate brauchen etwa eine halbe
Stunde, ehe sie ihre volle Wirkung entfalten. Deshalb am besten
schon 30 Minuten vor dem Sonnenbad eincremen.
Wasserfeste Sonnencreme benutzen. Das schont zum einen die
Umwelt, zum anderen bleibt die Sonnencreme da, wo sie hingehört
und wird nicht durch Schweiß oder Wasser abgewaschen.
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