EXZENTRISCHE MODE AUF DEM FUßBALLPLATZ UNERWÜNSCHT
Wegen einteiliger Anzüge muss die Nationalelf Kameruns der
Fifa 200.000 Franken Strafe zahlen. Zudem verlor sie sechs Punkte
für die WM-Qualifikation 2006. Die Nationalmannschaft Kameruns
trat beim Afrika-Cup 2004 in Tunesien mit einem Einteiler an,
der gemäß den Fifa-Spielregeln nicht erlaubt war. Der
Weltfußballverband machte die Afrikaner auf ihren Verstoß aufmerksam
und sah zunächst von einer Strafe für die Vorrundenspiele
ab. Der kamerunsche Verband versprach, für die zweite Phase
des Turniers ein anderes Trikot zu tragen und sich an die maßgebenden
Regeln zu halten. Die Mannschaft zog im darauf folgenden Spiel
gegen Nigeria allerdings nur Hosen über die kritisierten
Anzüge. Diese schwer wiegende Verletzung der Spielregeln
und die Missachtung der gegenüber der Fifa eingegangenen
Verpflichtung führte zum harten Urteil der Disziplinarkommission.
(Nachricht vom 16.04.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
TEXTILEINZELHANDEL BEKLAGT EINBUßEN
Der Textileinzelhandel ist nach wie vor stark von der vorherrschenden
Konjunkturflaute betroffen. Vor allem im Bereich Herrenmode seien
starke Einbußen zu spüren. Die Händler wissen,
dass Männer im Bereich Textilien eher als Frauen bereit seien,
zu sparen. Allerdings spielen neben den wirtschaftlichen Faktoren
auch noch andere Dinge für die niedrigen Umsätze im
Bereich Herrenmode eine Rolle. Einer der Gründe ist das schwindende
Interesse an Kleidung und der sinkende Status von Mode. Handys
gelten in der heutigen Zeit eher als Statussymbol.
(Nachricht vom 25.04.2004)
SOMMERTRENDS 2004
Cowboys, Rockabillys, Surfer und Neo-Sportler haben wohl für
diese Saison die Designer inspiriert. Zumindest lässt sich
dieser Eindruck gewinnen, wenn man die Bilder der diesjährigen
Modenschauen in Mailand, Paris oder London betrachtet. Alte Bekannte
feiern diesen Sommer ihr Comeback und Retro ist mal wieder voll
angesagt. Stereotypen und Schubladen-Outfits wohin das Auge blickt.
So holt Tom Ford für seine Gucci-Abschiedskollektion den Cowboy
ein letztes Mal vom Pferd auf die Straße. Dolce & Gabbana
suchen sich sportive Typen wie David Beckham als Paradebeispiel
eines Großstadtmannes zwischen Bolzplatz und Büro. Die
Designer von Desquared sehen den modernen Mann eher im Rockabilly-Outfit
der 50er-Jahre. Der Kölner Dirk Schönberger lässt
sich dagegen vom Typ Surfer inspirieren. Alles in allem nicht wirklich
viel Neues an der Modefront.
(Nachricht vom 25.04.2004)
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