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Armbanduhr

SONNENUHREN-AUSSTELLUNG

Im Bielefelder Museum Huelsmann werden bis 29.August 2004 rund 100 kunstvoll gestaltete Sonnenuhren aus der Sammlung Huelsmann gezeigt. Die ausgestellten Uhren entstammen einem Zeitraum von drei Jahrhunderten. Das früheste Beispiel stammt noch aus dem 15.Jahrhundert. Es wurden feinste Materialien verwendet, besonders beliebt war Elfenbein, und reiche Verzierungen angebracht. Die Zeitmessgeräte sind auch heute noch funktionsfähig.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


PROMINENTE UHREN IM MUSEUM

Im Sonderausstellungsraum des Uhrenmuseums in Wien werden vom 15.April bis 29.August 2004 „Prominente Uhren“ gezeigt. Hiermit sind sowohl Uhren prominenter Persönlichkeiten gemeint, als auch Uhren, auf denen sich Porträts historischer Berühmtheiten befinden, Uhren berühmter Sammler ebenso wie Chronometer mit besonderen Gehäusen, Formen oder Gestalten.

Die zum Teil sehr wertvollen Zeitmesser stammen aus den reichen Beständen des Wiener Museums, ergänzt durch Leihgaben von Zeitgenossen. Neben den ausgestellten \"prominenten Uhren\" finden sich biografische Informationen zu den berühmten Besitzern, so dass die Exponate auch einen Einblick in deren Lebensgewohnheiten geben.

Zu sehen ist unter anderem eine winzige, nur etwa einen Zentimeter hohe Taschenuhr, die in den Armreifen einer Schmuckgarnitur hineingelegt wird und ein Geschenk von Kaiser Franz Joseph an die Schauspielerin und langjährige Freundin Katharina Schratt gewesen sein soll.


DIE ENTWICKLUNG DER ARMBANDUHR

Die Entwicklung von Zeitmessinstrumenten hing stets von den Bedürfnissen und Entwicklungsstufen des Menschen ab. Zu Beginn der Menschheitsgeschichte reichte es, den Tag in Morgen, Mittag, Abend und Nacht einzuteilen.

Je weiter sich Wirtschaft und Fortschritt entwickelten, desto mehr wuchs die Notwendigkeit, den Tag in kleinere Zeitabschnitte einzuteilen. Gelehrte und Handwerker schufen die Vorstufen der präzisen Zeitmessung durch komplizierte Instrumente.

Mit der Industrialisierung wurde es notwendig, vielfältige Aktivitäten genauer aufeinander abzustimmen, weswegen eine exakte Zeitbestimmung von Nöten war. Das Zeitbewusstsein der Menschen veränderte sich und spielte eine immer größere Rolle, so dass auch Uhren immer wichtiger wurden und zunehmend in jedem Haushalt vertreten waren.

Etwas später trugen sogar immer mehr Menschen Uhren bei sich, um stets die genaue Zeit bestimmen und somit kurz aufeinander folgende Termine einhalten zu können. Nicht nur Kaufleute und Adelige trugen Uhren, sondern auch das einfache Volk. Ab dem 18.Jahrhundert wurden deshalb mehr und mehr hochwertige Präzisionsuhren entwickelt, die aber gleichzeitig auf Masse angefertigt wurden, um somit für jedermann erschwinglich zu sein.

Ab dem 20. Jahrhundert wurden Armbanduhren gefertigt und die Taschenuhren kamen aus der Mode. Über Grenzen und Kontinente hinweg ist der rasche Blick auf die Uhr am Handgelenk zur Gewohnheit geworden.
Weltweit wurden um 1965 etwa 100 Millionen mechanische Uhren gefertigt, dreißig Jahre später, 1995 hat die Weltproduktion die Milliardengrenze knapp überschritten. Die meisten dieser Uhren waren mit einem Quarzwerk ausgestattet, dies gilt für Großuhren wie für Armbanduhren. Die Produktionsstätten von Japan und Hongkong liegen mengenmäßig eindeutig an der Spitze, betrachtet man hingegen den Wert der verkauften Uhren, dominiert die Schweizer Fertigung.

Im Jahre 1930 wurden von der Schweiz erstmals ebenso viele Armbanduhren wie Taschenuhren exportiert, insgesamt jeweils 6,2 Millionen. Bereits zwanzig Jahre später galt die Taschenuhr als nostalgische Erscheinung, die als modern und praktisch eingestufte Armbanduhr hatte gewonnen. Die Armbanduhr ist somit ein sehr junges Produkt, kann man doch insgesamt auf 700 Jahre in der Entwicklung der Zeitrechnung zurückblicken.


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